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Blockchain Tracking & Tracing von Daten in der Supply Chain

Wie bekomme ich die Daten möglichst kostengünstig in die Blockchain?

Blockchains werden als eine treibende Kraft der digitalen Transformation angesehen. Neben dem extrem sicheren Payment- und Identity-Management sowie Dokumenten- und Informationsaustausch wird der Einsatz von Blockchains auch intensiv in der Warenlogistik diskutiert. Dieser Tracking & Tracing Anwendungsfall ist auch einer der wichtigsten Anwendungsfälle für Blockchains, aber auch der komplexeste, denn er betrifft die gesamte Wertschöpfungskette. Einer der wesentlichen Vorteile einer Blockchain ist hier die Absicherung und volle Transparenz der Informationen vom Hersteller bis zum Endverbraucher. In einer Blockchain sind nämlich alle Einträge und Transaktionen kryptographisch miteinander verkettet. So können einzelne Einträge nicht mehr manipuliert oder gelöscht werden, ohne alle anderen zu zerstören. Zudem wird die Blockchain über viele Orte hinweg gehostet, was die Manipulationssicherheit zusätzlich erhöht. Die Blockchain ersetzt oder ergänzt damit eine singuläre Vertrauensinstanz.

Blockchains für Tracking & Tracing

Blockchain Tracking and TracingEs finden sich zahlreiche Anwendungsfälle für solche manipulationssicheren Dokumentationslösungen: In der Arzneimittel- und Lebensmittelindustrie geht es unter anderem darum, den Verbraucher vor verdorbener Ware oder auch Fälschungen zu schützen sowie bei Handelsklassifikationen beispielsweise entsprechende Herstellungsnachweise zu liefern. Bei Geräten, Maschinen und Anlagen will man die Nutzung tracken, um Garantiebedingungen für installierte Produkte nachweislich sicher zu dokumentieren. Bei der Ersatzteilversorgung will man sich vor Grauware schützen und auch im Luxusgütersegment will man Raubkopien bekämpfen. Es spricht also viel für den Einsatz einer Blockchain zur manipulationssicheren Sendungsverfolgung und Rückverfolgung der Supply Chain.

Kosten müssen sinken

Eine wesentliche Hürde, die man bei der Implementierung einer Bockchain überwinden muss, sind jedoch die Kosten. Für jeden Eintrag in eine Bockchain muss die Rechenleistung für die kryptographischen Verfahren bezahlt werden und das Hosting auf mehreren Servern kostet ebenfalls Gebühren. Blockchains eignen sich damit zunächst vor allem für reglementierte Märkte, die eine sichere Dokumentation zwingen fordern oder für besonders teure oder gefährliche Güter, bei denen Tracking & Tracing wünschenswert und eine fälschungssichere Dokumentation wichtig ist. Je kostengünstiger eine Blockchain-Transaktion aber wird, desto mehr kann man sie auch auf preissensitivere und weniger kritische Tracking & Tracing Lösungen anwenden.

IoT-Sensoren in die Blockchain integrieren

Neben den Kosten der Bockchain Technologie an sich spielt im Rahmen der Warenwirtschaft dabei insbesondere die Erfassung und Übermittlung der Daten an die Blockchain eine entscheidende Rolle. Diese Lieferung einzelner Datensätze darf nämlich quasi nichts kosten, wenn Blockchains zum Standard der Dokumentation werden sollen. Und hier kommt man dann letztlich zu der passenden IoT-Sensorik, die es möglichst günstig anzubinden gilt. Bei Blockchains im Tracking & Tracing Bereich wollen Kunden beispielsweise jederzeit wissen, wo das Gut aktuell ist und in welchem Zustand bzw. unter welchen Umgebungsbedingungen es sich befindet. Es werden also Vergleichsweise viele Datensätze über den Zeitverlauf benötigt, wenn man – um nur ein Beispiel zu nennen – sicherstellen will, dass ein LKW oder Container nicht auf der Fahrt zwischen Lieferant und Logistikhub umgeladen wird. Oder wenn auf Verpackungseinheiten der Temperaturverlauf erfasst werden soll, um eine durchgängige Kühlkette zu dokumentieren. So nutzen zum Beispiel Lieferdienste für Lebensmittel auf der letzten Meile häufig keine Kühlwagen, sondern verwenden stattdessen Trockeneis als Kühlmittel in die Boxen, sodass jedes Gebinde mit zu kühlenden Lebensmitteln einzeln getrackt werden muss.

Kleine Datensätze, großer Nutzen

Alle 15 Minuten beispielsweise Messdaten an die Blockchain zu übermitteln aus tausenden von Boxen erfordert eine extrem kostengünstige IoT-Konnektivität. Welchen Datenpfad kann man aber nehmen und was kostet dieser? Grundsätzlich braucht ein solches Setup keine Gigabit-Datentarife: Eine Nachricht mit Temperaturwert ist nur rund 2 Byte groß. Geolokalisierungsdaten rund 6 Byte. Bei einer Übermittlung alle 15 Minuten ergibt sich daraus für jedes angebundene Gerät ein Datenvolumen von lediglich rund 70 Kilobyte für ein ganzes Jahr. Früher lohnte es sich nicht, über solche Lösungen auch nur nachzudenken: In Zeiten, wo eine SMS noch 10 Cent kostete, hätten sich hieraus jährliche Übertragungskosten von mehr als 3.500 Euro pro Device ergeben (0,1 € x 4 x 24 x 365= 3504,- €) – ein Vielfaches dessen, was die wöchentliche Onlinebestellung von Lebensmitteln kostet. Lieferkostenfrei geht das heute nämlich schon ab rund 50 Euro. Idealerweise liegen die Übertragungskosten deshalb quasi bei Null, denn nur so kann eine engmaschige Datenübermittlung an Blockchains oder sonstige Dokumentationssysteme ohne zu hohen Kostenaufwand installiert werden.

Neue Netze für die IoT-Sensoren

Nun gibt es mittlerweile auch Tarife zur M2M Kommunikation über Mobiltelefonie. Doch auch diese muss man verwalten, was bei hunderten oder gar tausenden Behältern sehr aufwendig wird. Außerdem müssten auch die Investitionskosten drastisch sinken, denn 5 Euro für eine SIM-Integration lohnt den Investitionsaufwand nicht – so gern man diese Daten auch in die Blockchain schreiben würde. Der Markt fordert deshalb bezahlbare Lösungen. Die IoT-Anbindung muss also deutlich günstiger werden. Mit innovativen Übertragungs-Netzen, die verschiedene Anbieter im Bereich der neu entstehenden IoT-Anbindung derzeit vorantreiben, nähern wir uns diesem Ziel mit großen Schritten und das ist auch gut so, denn Blockchain-Technologie umfassend im Tracking & Tracing zu nutzen, ist zu allererst eine Frage des Preises.

Hohe Reichweite durch Ultra-Schmalband Netz

Ein kosteneffizientes IoT-Netz ist das Low Power Wide Area Netzwerk Sigfox, das sich weltweit im Ausbau befindet und in Deutschland bis Ende 2018 voraussichtlich rund 85% Netzabdeckung erreichen wird. Ein Modul kostet rund 2 Euro und für Einmalverbindungen wurden bereits Lösungen vorgestellt, die für rund 20 Cent zur Verfügung gestellt werden sollen. Warum ist dieses Netz aber so günstig? Es verwendet nicht das lizenzierte Mobilfunknetz, sondern das weltweit lizenzfreie Ultra-Schmalband – in Deutschland liegt das im Frequenzbereich zwischen 868,13 und 869,525 MHz. Insofern mussten die weltweiten Betreiber dieses Netzes keine Lizenzen ersteigern. Das Netz selbst benötigt auch nicht so viele Basisstationen, wie Mobilfunknetze. Die Zellen erreichen in Städten eine Reichweite von 3-5 Kilometern, auch durch Wände hindurch und bis in den tiefsten Keller. Über Land steigt die Reichweite auf rund 30 bis 50 Kilometer. Über See hat man schon tausend Kilometer und mehr gemessen, sodass man bei entsprechendem Netzausbau über Satellitentechnik zukünftig wahrscheinlich auch Offshore-Kühlcontainer live tracken kann. Eutelsat will dies auf jeden Fall evaluieren und hat deshalb eigens einen erdnahen Orbit-Satelliten mit dieser Technik bestückt, der in 500 bis 600 km Höhe seine Bahnen ziehen wird.

Kostengünstiger Betrieb

Zudem ist auch die Verbindung zu den Basisstationen weniger komplex, da es keinen Handshake gibt und gesendete Daten ähnlich wie ein Radioteleskop empfangen werden. Dadurch fallen auch die Anforderungen für die smarten Sensoren entsprechend niedriger aus. Mit zunehmendem Ausbau des Netzes werden die Kosten noch weiter sinken. Verbindungsentgelte muss der Anwender zudem nicht beim Netzbetreiber bezahlen. Er zahlt vielmehr den Preis für sein Device und die Bereitstellung der Cloud App. Lediglich der Devicehersteller bezahlt die Kosten für das Datenvolumen bereits beim Kauf der ID des Devices. Alles kann also auf einen schlanken, kostengünstigen Betrieb solcher Services ausgelegt werden.

Auch Einmalverbindungen für Gebinde

Logistik- und Gebindeanbieter arbeiten derzeit intensiv daran, ihre Mehrweg-Paletten, -Boxen und -Ladungsträger mit dieser Technologie auszurüsten, was ein viel feingliedrigeres Trackings & Tracing ermöglicht. Man kann es auch Tracking & Tracing 2.0 nennen. Dabei wird es aber nicht bleiben.

Sogar Tracking & Tracing 3.0 ist im Kommen: Es wird nämlich in Kürze eine Logik verfügbar, die einzig beim Öffnen eines Gebindes eine Meldung absetzen kann. Also Einmalverbindungen zur Blockchain für Einwegdevices wie beispielsweise Umverpackungen. Und diese Verbindungslogik zum Netz soll dann nur noch rund 20 Cent kosten. Das Netz kann deshalb den Einsatz von Blockchains beschleunigen, da die Sendungsverfolgung extrem günstig und sicher wird.

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Die IOTA Foundation mit Projekt Q und weiteren Partnerschaften

Der Kursanstieg von IOTA hat viele Gründe, einer davon ist jedoch definitiv die Ankündigung der Vorstellung des Projekt Q!

Seit Monaten wird in der IOTA Community vermehrt über das Projekt Q gesprochen. Bisher ist und ist weiterhin noch unklar, was genau sich hinter Q verbirgt.Jetzt wird es langsam konkreter. IOTA hat auf der Webseite einen Teaser dazu bereitgestellt. Ab dem 3. Juni 2018 wissen wir dann genau was IOTA mit dem Projekt Qubic verfolgt.

Was bisher bekannt wird:

Qubic - Smart Contracts mit Tangle

Qubic – Smart Contracts mit Tangle

Mit dem Release von Qubic sollen Smart Contracts im IOTA Tangle Netzwerk möglich gemacht werden. Zudem wird es sogenannte Oracles geben. Durch diese werden sich sich Daten außerhalb der Blockchain abgreifen lassen, die dann auf der Blockchain beziehungsweise im Tangle Netzwerk integriert werden können. Ein Zusammenspiel aus Oracles und Smart Contracts soll ebenfalls ermöglicht werden. Somit könnten Smart Contracts durch Oracles auf externe Daten zugreifen und sobald diese einen bestimmten Trigger erfüllen, löst der Smart Contract die entsprechende Aktion aus.

Darüber hinaus wird es mit Qubic auch möglich sein Rechenleistung auszulagern. Der Use Case dahinter ist bisher jedoch noch nicht bekannt. Wir sind also gespannt auf die Enthüllung.

Weiterhin macht die IOTA Foundation auf sich in der Automobilindustrie aufmerksam.

Mobility Open Blockchain Initiative

Mobility Open Blockchain Initiative

Gestern hat sich mit MOBI (Mobility Open Blockchain Initiative) eine Gruppe von Unternehmen formiert, um das Thema Blockchain in der Mobilitätsbranche voranzutreiben. Der Initiative sind neben den großen Autoherstellern BMW, General Motors, Ford und Renault auch der große deutsche Autozulieferer Bosch, Hyperledger, IOTA und IBM beigetreten. Das erklärte gemeinsame Ziel: Der Transport von A nach B soll mit Hilfe der Technologie sicherer, leistbarer, grüner und einfacher verfügbar werden.

Während unterschiedliche Autohersteller bereits bei anderen Initiativen und Projekten mitmachen (Renault beim R3-Konsortium, Daimler bei Hyperledger), will sich MOBI dezidiert um das Thema Mobilität im Zusammenspiel mit der Blockchain kümmern. Da kann es um unterschiedlichste Dinge gehen – etwa, wie Elektroautos selbstständig an Ladestationen zahlen, wie Ridesharing-Angebote abgerechnet werden, oder wie autonome Fahrzeuge für die Nutzung bezahlt werden können. Auch neue Formen von Versicherungen und Lieferketten sollen erarbeitet werden.

Chef von MOBI ist Christ Ballinger, der zuvor als Finanzchef des Toyota Research Institute tätig war. Ihm stehen im Advisory Board einige bekannte Personen aus der Blockchain-Community beratend zur Seite – etwa Brian Behlendorf von Hyperledger Jospeh Lubin von Consensus Systems oder Jamie Burke von Outlier Ventures.

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Automobilhersteller Porsche im Blockchain Modus

Porsche innovativer Vorreiter mit Blockchain

Porsche gehört zur Zeit zu den innovativsten Automobilherstellern rund um das Thema der Blockchain. Der Sportwagenhersteller führt gemeinsam mit dem jungen Berliner Startup XAIN erste Blockchain-Anwendungen in ihren Fahrzeugen ein. Damit ist Porsche der erste Hersteller, welcher die Blockchain aktiv in einem PKW implementiert und bereits auch erfolgreich verprobt.

Transaktionen, die auf der Technologie basieren, sind vom Sicherheitsniveau auf State of the Art Level und können analog immer noch schneller durchgeführt werden als jemals zuvor. Dabei reichen die getesteten Use Cases von der Ver- und Entriegelung eines Weiterentwicklung autonomer Fahrfunktionen herangezogen werden. Weiterhin könnte ein Fahrzeug auch als Briefkasten verwendet werden, d.h. ein Briefträger erhält von euch einen temporären Zugang und kann entsprechend Pakete oder sonstige Artikel in dem Wagen deponieren. Natürlich müsste dafür der Standort des Fahrzeugs übermittelt werden, aber wir wissen ja nicht in wie weit sich ein Lieferprozess der digitalen Welt in Zukunft anpasst. GPS Logging könnte beispielsweise in die Business Anwendung mit aufgenommen werden. Es gibt hierfür einige Ideen die sehr spannend sind.

Connected Cars von Porsche

Connected Cars von Porsche

Die Blockchain ist für die Use Cases ein perfektes Medium, da sie als ein verteiltes Protokoll für Daten-Transaktionen zwischen Geschäftspartnern jegliche Veränderung in chronologisch aufeinanderfolgenden Datenblöcken erfasst, welche transparent und derzeit fälschungssicher sind. Dem stimmt auch Oliver Döring, Finanzmanager bei Porsche, zu, der in der Blockchain enormes Potenzial sieht: „Wir können damit Daten schneller und sicherer übertragen und unseren Kunden so in Zukunft noch mehr Komfort bieten, sei es beim Laden, Parken oder um Dritten, wie etwa einem Paketzusteller, temporären Zugang zum Fahrzeug zu gewährleisten. Wir übersetzen die innovative Technologie direkt in Kundennutzen.“

Services auf Basis Blockchain

Da die Services auf Basis der Blockchain enorm performant sind, soll das Automobil Teil davon werden. Angestrebt ist sogar eine direkte offline Verbindung, die ohne Serververbindung funktioniert. Nach ersten Tests ist der Prozess des Öffnens und Abschließens des Autos per App, mit einer Dauer von 1,6 Sekunden, bis zu sechs Mal schneller als auf bisherig verwendeten Applikationen. Zudem wird zeitgleich eine überaus effiziente kryptographische Verschlüsselung vollzogen, was den Vorteil besitzt, dass alle Aktivitäten unveränderbar in der Blockchain dokumentiert und via App einsehbar sind. Demzufolge können jegliche Transaktionen in Verbindung mit dem Auto digital sicher verteilt und in Real-Time vom Eigentümer verfolgt werden. Ein Remote Zugriff ist obligatorisch.

Einer der wirklich außerordentlichen Funktionen ist die bereits erwähnte zeitlich befristete Zutrittsberechtigungen zum Fahrzeug per Remote. Darüber hinaus kann eine geschützte Verbindung zu Fahrzeugdaten und -funktionalitäten hergestellt werden – Beeinflussung von Fahrzeugdaten somit unmöglich. Gleichzeitig sichert die Blockchain jegliche Kommunikation zwischen allen Teilnehmern ab. Drittanbieter können ohne zusätzliche Hardware sondern per „Smart Contracts“ Zugriff erhalten. Smart Contracts sind automatisierte Verträge, die Transaktionen auslösen, wenn vorher definierte Voraussetzungen erfüllt wurde. Eine eindeutige Vertragseinhaltung ist damit gesichert.

Neue Geschäftsmodelle mittels Blockchain

Porsche leistet mit seinen Partnern und Entwicklern auf dem Themengebiet der dezentralen Datenverarbeitung definitiv Pionierarbeit. Der Automobilhersteller bringt immer wieder neue Ideen hervor. So möchte die VW Tochter autonomes Fahren in Zukunft mit verbesserten Funktionen anbieten. Dafür werden unveränderbare lokale Daten genutzt um Lerneffekte zu erzielen. Der Nutzer kann z.B. selbst bestimmen, ob seine Daten in die Blockchain mit einfließen und per Schwarmdatenanalyse – also dem Input aller Beteiligten, der mit anderen Fahrzeugen geteilt wird – ausgewertet und für das autonome Fahren Anwendung findet.

Kooperation mit der XAIN AG

Wer sind die Jungs aus Berlin, die mit einem der renommiertesten Sportwagenhersteller in Kooperation stehen?

Das Startup XAIN ist gehörte zum Teilnehmerkreis des im Sommer 2017 stattfindenden „Porsche Innovation Contest“. Der Unterschied zu den 100 Teilnehmern dieses Wettbewerbs ist, dass XAIN dabei als Sieger hervorging und damit in den Genuss kam gemeinsam mit Porsche die Blockchain-Uhr in der Automobilwelt ein Stückchen weiter zu bewegen. Mit Gewinn des Contests ging es schnell für die Berliner. Sie fanden sich in fachbereichsübergreifende Teams von Porsche wieder und entwickelten und testeten innerhalb von drei Monaten mögliche Anwendungsfälle, die mittels eines energieeffizienten Mining-Verfahrens von Seiten XAIN den Weg in einen Porsche-Panamera fanden. Desweiteren werden Use Cases auf dem Gebiet IoT validiert. Diese sollen ein intelligentes maschinengesteuertes Bezahlen beim Laden und Parken ermöglichen.

Ein besonderer Fokus von XAINs Blockchainentwicklungen findet sich in intelligenten Industrieanwendungen wieder. Ein Steckenpferd der beiden Gründer Leif-Nissen Lundbæk und Felix Hahmann ist definitiv der Automotive Bereich, da hier auch ihre Karrieren starteten. In den letzten Jahrenen entwickelten die beiden Geschäftsführer zusammen mit der University of Oxford sowie des Imperial College London ein Blockchain System, das den Energieverbrauch beim Mining deutlich optimiert. Dadurch war es auch möglich deren Lösung in mobile Geräte wie auch Fahrzeuge zu integrieren.

Für alle die sich nochmal einen cineastischen Überblick verschaffen wollen, die schauen in das Video. Wir finden es Klasse was Porsche hier liefert.

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Blockchain-Projekte aus China – Teil 1 – VeChain

VeChain auf dem Vormarsch

VeChain ist eine unternehmensorientierte IoT- und dApp-Plattform für Produkte und Informationen. Es zielt auf eine Verbindung der Blockchain-Technologie mit der realen Welt ab, indem es eine leistungsfähige Infrastruktur mittels RFID und anderen ähnlichen IoT-Technologien schafft. Dies soll durch Partnerschaften und Kooperationen mit innovativen Marken und Industrien erreicht werden, die größtenteils von ihrem Partner und ehemaligen Inkubator PwC unterstützt werden.

VeChain ist eine unternehmensorientierte IoT- und dApp-Plattform für Produkte und Informationen. Das Projekt zielt auf eine Verbindung der Blockchain-Technologie mit der realen Welt ab, indem es eine leistungsfähige Infrastruktur mit RFID Inhalten und anderen ähnlichen IoT-Technologien schafft. Dies soll insbesondere durch Partnerschaften und Kooperationen mit innovativen Marken und Industrien erreicht werden, die größtenteils von dem ehemaligen Partner und Inkubator PwC unterstützt werden.

Vechain bedeutet wörtlich übersetzt „Die einzige Kette“; sie zielen darauf ab, der einzige Coin zu sein, der alles beherrscht – sozusagen der neue und verbesserte Bitcoin. Wir sind nicht ganz von diesem Bestreben überzeugt, aber glauben, dass VeChain als IBM der Blockchain-Welt enden wird und viele der Schwergewichte und Fortune 500-Unternehmen der Welt auf deren Blockchain-Unternehmenslösungen zurückgreifen werden. Solche Ziele lassen sich nicht ohne einen ausgeprägten kaufmännischen und technischen Scharfsinn erreichen, daher ist es gut, dass VeChain über beides verfügt. Deren Mainnet ist für das 2. Quartal 2018 geplant. Doch bereits seit einiger Zeit stellt VeChain Enterprise-Lösungen auf ihrer privaten Blockchain bereit.

Der kaufmännische Part bei VeChain

Die Stärke von VeChain liegt in ihren Geschäftsbeziehungen. Dank der PwC-Anbindung sind sie in der Lage, sich mit großen Unternehmen zu verbinden und mit ihnen über VeChain zu diskutieren. Viele der Partner bedürfen keiner Vorstellung. Darunter befinden sich bekannte Namen wie:

Und die Liste wird immer länger.

Das vielleicht Beeindruckendste an VeChain ist, dass sie kürzlich auch eine „National Level Partnership“ angekündigt haben, in der sie das Privileg erhalten, die VeChain-Technologie in der speziellen Regierungszone Gui’an New Area zu testen. Die Versuche werden zeigen, ob die lokalen Behörden in der Region Teile ihres Workflows in die Blockchain verlagern können und um im Erfolgsfall weitreichende Rollouts im ganzen Land zu realisieren. Da es sich bei der Zone um einen von der Zentralregierung unterstellten Bereich handelt, kann davon ausgegangen werden, dass das VeChain Projekt nicht von der Zentralregierung verboten wird.

Am 24. Januar hatte VeChain einen Facebook-Live-Stream mit DNV GL, wo sie weitere Details ihrer engen Partnerschaft bekannt geben haben. Dies war auch das erste Mal sein, dass wir ein so großes Unternehmen wie DNV GL gesehen haben, das sich offen für die Förderung eines öffentlich zugänglichen Blockchain-Partners einsetzt und es zeigt, dass die Business Development Seite von VeChain vielleicht die beste ihrer Klasse ist. Das Projekt wurde von den Mainstream-Medien in China aufgegriffen, vor allem von Yicai, die in letzter Zeit viel über VeChain twittern und retweeten. Yicai sind in Staatsbesitz und gehören zu den führenden Finanznachrichten und Investmentfonds des Landes.

Die Technologie

  • Team von über 40 Entwicklern
  • CTO hat fast 18 Jahre Erfahrung mit Telekommunikations- und IoT-Lösungen und hält über 100 relevante Patente
  • Sie haben bereits eine funktionierende App im iOS Store, mit der Sie Produkte verfolgen und deren Authentizität überprüfen können
  • Partnerschaft mit einem weltweit führenden Anbieter von RFID-Lösungen, der als Hardware-Abteilung für Chips fungiert, die speziell für den Einsatz auf VeChain entwickelt wurden
  • Haben einen „use-case first“-Approach to Design
  • 10000 tx/s möglich
  • Erfolgreiche Implementierung von Blockchain-Lösungen in verschiedenen Branchen wie Luxusgüter, Spirituosen und Landwirtschaft – Diese Anwendungsfälle gehen über das Proof-of-Concept hinaus und wurden bereits weltweit auf den Markt gebracht
  • Kürzlich in VeChain Thor umbenannt und dabei ihre Geschäftsstruktur überarbeitet, um besser für eine Enterprise bezogene Plattform tauglich zu sein. Halten von VET wird passiv THOR generieren, basierend auf der Anzahl der zu einem bestimmten Zeitpunkt gehaltenen Menge
  • THOR wird als „Kraftstoff“ – ähnlich wie GAS – verwendet; die THOR-Inhaber können ab einem bestimmten Betrag smarte Verträge auslösen und Transaktionen kostenlos im Netzwerk durchführen – dies standardisiert und optimiert die Cashflows für Unternehmen, welche mit VeChain arbeiten und ermöglicht es ihnen, die Kosten für die Nutzung des Netzwerkes genauer zu bestimmen, im Gegensatz zu vielen anderen Blockchains derzeit
VeChain Chart - Stand 20. Februar

VeChain Chart – Stand 20. Februar

End of Year Expectation

Wir erwarten, dass VeChain bis Ende 2018 ein Top-5-Projekt in Bezug auf die Marktkapitalisierung sein wird. Dieses Ziel könnte aber auch durchaus viel früher passieren. Aktuell steht der Coin bei einem Market Cap von 3.192.940.671 USD und einem Kurswert von 6,73 USD.

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