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Die IOTA Foundation mit Projekt Q und weiteren Partnerschaften

Der Kursanstieg von IOTA hat viele Gründe, einer davon ist jedoch definitiv die Ankündigung der Vorstellung des Projekt Q!

Seit Monaten wird in der IOTA Community vermehrt über das Projekt Q gesprochen. Bisher ist und ist weiterhin noch unklar, was genau sich hinter Q verbirgt.Jetzt wird es langsam konkreter. IOTA hat auf der Webseite einen Teaser dazu bereitgestellt. Ab dem 3. Juni 2018 wissen wir dann genau was IOTA mit dem Projekt Qubic verfolgt.

Was bisher bekannt wird:

Qubic - Smart Contracts mit Tangle

Qubic – Smart Contracts mit Tangle

Mit dem Release von Qubic sollen Smart Contracts im IOTA Tangle Netzwerk möglich gemacht werden. Zudem wird es sogenannte Oracles geben. Durch diese werden sich sich Daten außerhalb der Blockchain abgreifen lassen, die dann auf der Blockchain beziehungsweise im Tangle Netzwerk integriert werden können. Ein Zusammenspiel aus Oracles und Smart Contracts soll ebenfalls ermöglicht werden. Somit könnten Smart Contracts durch Oracles auf externe Daten zugreifen und sobald diese einen bestimmten Trigger erfüllen, löst der Smart Contract die entsprechende Aktion aus.

Darüber hinaus wird es mit Qubic auch möglich sein Rechenleistung auszulagern. Der Use Case dahinter ist bisher jedoch noch nicht bekannt. Wir sind also gespannt auf die Enthüllung.

Weiterhin macht die IOTA Foundation auf sich in der Automobilindustrie aufmerksam.

Mobility Open Blockchain Initiative

Mobility Open Blockchain Initiative

Gestern hat sich mit MOBI (Mobility Open Blockchain Initiative) eine Gruppe von Unternehmen formiert, um das Thema Blockchain in der Mobilitätsbranche voranzutreiben. Der Initiative sind neben den großen Autoherstellern BMW, General Motors, Ford und Renault auch der große deutsche Autozulieferer Bosch, Hyperledger, IOTA und IBM beigetreten. Das erklärte gemeinsame Ziel: Der Transport von A nach B soll mit Hilfe der Technologie sicherer, leistbarer, grüner und einfacher verfügbar werden.

Während unterschiedliche Autohersteller bereits bei anderen Initiativen und Projekten mitmachen (Renault beim R3-Konsortium, Daimler bei Hyperledger), will sich MOBI dezidiert um das Thema Mobilität im Zusammenspiel mit der Blockchain kümmern. Da kann es um unterschiedlichste Dinge gehen – etwa, wie Elektroautos selbstständig an Ladestationen zahlen, wie Ridesharing-Angebote abgerechnet werden, oder wie autonome Fahrzeuge für die Nutzung bezahlt werden können. Auch neue Formen von Versicherungen und Lieferketten sollen erarbeitet werden.

Chef von MOBI ist Christ Ballinger, der zuvor als Finanzchef des Toyota Research Institute tätig war. Ihm stehen im Advisory Board einige bekannte Personen aus der Blockchain-Community beratend zur Seite – etwa Brian Behlendorf von Hyperledger Jospeh Lubin von Consensus Systems oder Jamie Burke von Outlier Ventures.

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Die Bitcoin & Krypto News vom 23. April 2018

Bitcoin back again – der Montag ist da und wie jeden Montag haben wir die News aus der vergangenen Woche für euch zusammengefasst.

E-Ladestation mit IOTA

In einem Feldversuch hat ElaadNL, eine Initiative niederländischer Stromnetzbetreiber, die weltweit erste Ladestation für Elektroautos, die IOTA integriert hat, aufgebaut. Die Distributed-Ledger-Technologie (DLT) von IOTA (Tangle) soll dazu genutzt werden, Machine-to-Machine-Kommunikation (also Elektroauto und Ladestation) zu ermöglichen. Transaktion und Datenübertragung sollen damit vollautomatisch funktionieren. Die Ladestation soll für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Ist ein Auto nicht mit entsprechender Technologie zur automatischen Kommunikation ausgerüstet, sollen Autofahrer an der Station auch einfach mit IOTA bezahlen können – dazu senden sie den geforderten Betrag an Token einfach von ihrer IOTA-Wallet an die Ladestation.

Lockchain als Airbnb-Konkurrent

Die auf Blockchain basierende Buchungs-Plattform Lockchain hat es sich zum Ziel gesetzt, Preise für Hotels und Privatunterkünfte für Konsumenten günstiger zu machen, indem keine Vermittlungsgebühren verlangt werden. In der Alpha-Version sollen den Betreibern zufolge jetzt 100.000 Hotels gelistet sein. Bis Ende des Jahres will man es schaffen, die Preise für Zimmer um bis zu 20 Prozent zu reduzieren. Um auf der Plattform zu bezahlen, wurde ein eigener LOC-Token kreiert. Das Startup selbst verdient Geld, weil rund 25 Prozent der Token für das Team und frühe Unterstützer einbehalten werden. Setzt sich die Plattform durch, könnte sich der Wert der LOC-Token steigern.

Krypto-Märkte erholen sich weiter

Noch sind sie weit von ihrem Höchststand entfernt, doch es geht aufwärts: Die globale Marktkapitalisierung von Krypto-Coins und Token liegt insgesamt bei fast 400 Milliarden Dollar. Bitcoin (BTC) macht dabei rund 38 Prozent aus, Ethereum (ETH) rund 16 Prozent, Ripple (XRP) rund 9 Prozent. Insgesamt rund 23 Prozent gehen mittlerweile auf viele verschiedene, kleinere Altcoins, was den Boom an ICOs und anderen Krypto-Projekten widerspiegelt. Vor allem mit EOS hat die Community einen Aufsteiger gesehen, das es mit einer Marktkapitalisierung von fast zehn Milliarden Dollar mittlerweile auf Platz 5 der Krypto-Charts von CoinMarketCap geschafft hat.

Mastercard: Blockchain zur Identitätsprüfung

Die Kreditkartenfirma hat ein Patent beantragt, aus dem hervorgeht, dass Blockchain-Technologie für die Prüfung von Identitäten eingesetzt werden könnte. Die Blockchain soll dabei genutzt werden um zu überprüfen, ob die Daten einer Person korrekt sind – etwa, wenn sie sich für einen neuen Service anmeldet. Mastercard hat bereits mehr als 30 Patente zur Blockchain eingereicht und hat mehr als 170 Mitarbeiter, die sich dem Thema widmen.

Pantos: Mehr als 4 Millionen Euro beim ICO

Der österreichische Bitcoin-Händler BitPanda hat vor kurzem einen erfolgreichen ICO beendet. Mit Pantos (Trending Topics berichtete) will man eine Art Über-Token schaffen, der auf mehreren Blockchains (Bitcoin, Ethereum, Waves, Komodo, Lisk, NEM) funktioniert. Beim Initial Coin Offering hat das Open-Source-Projekt 322 BTC, 2,779 LTC, 2,482 ETH, 257 DASH, 694,876 XRP und 181 BCH eingenommen – umgerechnet also mehr als 4 Millionen Euro. Laut Roadmap soll als nächstes die Distribution des PAN Token und die Möglichkeit, PAN Token bei BitPanda zu traden, folgen.

 

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IOTA Diebstahl – kein Hack im Netzwerk selbst

Schützt eure IOTA

Krypto-Nutzer auf der ganzen Welt haben großes Interesse am IOTA-Projekt gezeigt. Dank der Tangle-Technologie könnte diese spezielle Währung sicherlich zu interessanten Veränderungen in der gesamten Wirtschaftswelt führen. Doch selbst in der Welt von IOTA besteht die Möglichkeit, dass Guthaben vom Wallet entwendet werden kann. Dies erfuhr die Community am 19. Januar. Auf Reddit kam es an diesem Tag vermehrt zu Beschwerden durch Nutzer. Diese waren von einem eher seltsamen „Hack“ betroffen, der nicht geschehen wäre, hätte man die Seeds nicht online generiert. Eine solche Vorgehensweise wird unsererseits generell als unsicher betrachtet und niemals empfohlen!

In der Welt der Kryptowährungen kann jeder User frei entscheiden, ob er die Dinge auf die etwas schwierigere Tour durchziehen mag oder auf eine weit bequemere Lösungen setzt. Im letzteren Fall ist das Risiko, sein Geld zu verlieren entsprechend höher. Dennoch sind die meisten Menschen zuversichtlich, dass ihnen nichts derartiges unterläuft. Nun wurde für einige IOTA-Nutzer die schlimmsten Befürchtungen zur Realität. Das Generieren eines IOTA-Seeds online ist praktisch, aber es ist weder eine sichere noch eine empfehlenswerte Lösung. So berichteten mehrere Nutzer darüber, dass ihr Wallet Guthaben plötzlich verschwunden sei. All diese Vorfälle betreffen User, die ihre Seeds online generiert haben und nun den Preis für diese grobe Fahrlässigkeit zahlen. Es gibt eine sehr detaillierte Anleitung, wie man einen sicheren IOTA-Seed richtig generiert. Trotz dessen missachten einige Leute diese empfehlenswerten wie auch einfachen Anweisungen. Das die Online-Welt kein sicherer Platz ist, dürfte seit langem bekannt sein, weshalb immer eine gewisse Stufe an Sicherheit eingehalten werden sollte.

Kein Hack des Netzwerks

Wir möchten hier trotz einiger Anschuldigungen durch die User konkret betonen, dass dieser „Diebstahl“ nicht auf einen Fehler in der IOTA-Technologie zurückzuführen ist. Das Netzwerk an sich ist sogar sicherer als die Ethereum Blockchain, was nicht bedeutet, dass solche es in Zukunft keine Exploits geben kann. Dennoch ist der IOTA-Klau auf die Fahrlässigkeit der betroffenen Nutzer zurückzuführen, die sich unbedarft im Internet bewegten und auf unsichere Anbieter zurückgriffen. Gerade bei der Erzeugung von Seeds, sollte das Kredo lauten „Vorsicht ist besser als Nachsicht“, unabhängig wie hoch der Aufwand auch sein mag. Immerhin handelt es sich bei den meisten um ihr eigenes Geld, was auf dem Spiel steht.

Jeder der IOTA Nutzer muss ein entsprechendes Wallet erstellen, welches aus einem 81-stelligen Seed besteht. Damit wird die Nutzung aktiviert. Fälschlicherweise nutzten viele User ein Seed, welches sie auf der Seite iotaseed.io (bitte auf KEINEN Fall nutzen!!!) erstellten. Dieses war nun das Backdoor zu den Wallets, denn der Seed ist der Schlüssel zum Wallet. Für die Initiatoren der Fishing-Site war es ein Kinderspiel, die Konten von den Coins zu befreien. Parallel zu dieser Aktion orchestrierten die Angreifer einen DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) auf die IOTA-Fullnodes und schufen so viel Traffic, dass die Geschädigten sich nicht mehr zeitnah in ihre Konten einloggen konnten, um den Transfer abzubrechen.

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Robert Bosch Venture Capital setzt auf IOTA

Bosch neuer Partner von IOTA

Wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass die Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC), eine Capital-Gesellschaft der Bosch-Gruppe, nun offizieller Partner von IOTA wird. Bosch investierte eine hohe Summe in das Projekt und will so gemeinsam mit den Entwicklern die Industrialisierung auf dem Gebiet des Internet of Things weiter vorantreiben.

IOTA hat eine eigene Tangle-Technologie entworfen. Diese ist skalierbar und wir es in Zukunft erlauben, die Transaktionsgeschwindigkeit von Maschine-zu-Maschine-Zahlungen, als auch den transaktionalen Austausch im Internet of Things, zu bewältigen. Normale Blockchain-Technologien wie beispielsweise die des Bitcoin, sind nicht in der Lage eine derart hochfrequentierte Skalierbarkeit, die dem Tangle nahe kommt, abzurufen. Während wir zwar einfach zwischen BTC und ETH hin und her handeln können, benötigen die Maschinen bzw. Geräte ihre völlig eigene stabile und skalierbare Lösung. Diesen innovativen Ansatz liefert IOTA und katapultiert deren Team damit in einzigartige Sphären innerhalb der jetzigen Kryptowelt.

Mit dem Kauf der Tokens vollzieht Bosch einen weiteren strategischen Schritt in Richtung Internet der Dinge sowie Automatisierung. Indem das eigene globale Ökosystem und wichtig Partner von RBVC ihren Input leisten, erhofft man sich eine stärkere Zusammenarbeit, welche die Technologie auf einen neuen Reifelevel hebt. Die Beteiligung hat das Potential neue Geschäftsmodelle im Bereich IoT zu generieren und diese in eine Vielzahl von Industrie-Branchen einfließen zu lassen. Dr. Hongquan Jiang, Partner bei RBVC, wird darüber hinaus dem IOTA Foundation Advisory Board der beitreten.

Dr. Ingo Ramesohl - Geschäftsführer RBVC

Dr. Ingo Ramesohl – Geschäftsführer RBVC

„Die Distributed-Ledger-Technologie wird in der Branche von morgen eine wichtige Rolle spielen“, sprach Dr. Ingo Ramesohl. „RBVC ist einer der Pioniere, welche die Einführung von DLT in der Automobil- und IoT-Industrie aktiv vorantreiben. Die Investition in IOTA Token, die erste Investition von RBVC in eine Kryptowährung überhaupt, wird uns helfen, eng mit der IOTA Foundation zusammenzuarbeiten, um die Industrialisierung dieser aufregenden Technologie voranzutreiben.“

IOTA ist die erste Distributed-Ledger-Technologie, welche über eine Blockchain hinausgeht und es Maschinen ermöglicht, Daten und Gelder sicher miteinander auszutauschen. Dies ist der Ausgangspunkt zu neuen wie auch innovativen Internet of Things basierten Anwendungen und Geschäftsmodellen. Davon werden die Bereiche Mobilität, Energie, Industrie 4.0 etc. durchaus profitieren. Die IOTA-Technologie hat bereits mehr als 10 Milliarden US-Dollar umgesetzt und wurde für Anwendungsfälle wie transparente Wertschöpfungsketten, sichere Over-the-Air-Updates und Gebühren für Micropayment-basierte Elektrofahrzeuge, Parken und mehr genutzt.

„Der Kauf von IOTA Tokens durch RBVC ist ein starkes Vertrauensvotum für die Technologie und das dazugehörige Ecosystem, das wir im Laufe der Jahre aufgebaut haben“, sagte Dominik Schiener, Co-Founder von IOTA. „Distributed Ledger sind die Zukunft, wenn es darum geht, das Internet der Dinge wirklich zu entfesseln. Mit IOTA sehen wir das Potenzial, das Rückgrat dieser aufstrebenden Maschinenwirtschaft zu werden. Wir werden die Zusammenarbeit mit führenden IoT-Unternehmen weiter intensivieren und hoffen, dass die ersten Lösungen bis Ende 2018 am Markt verfügbar sein werden.“

Berliner Startup Flair

Im November hat der Berliner Senat IOTA offiziell als Kryptostiftung anerkannt hat. Ab diesem Zeitpunkt nahm auch die Medienpräsenz der Berliner Unternehmer enorm zu. Auftritte im Sat. 1 Frühstückfernsehen folgten. Nach der erfolgreichen Einführung des neuen Datenmarktplatzes, an dem mehr als 30 führende Unternehmen, wie die Telekom, Fujitsu und Samsung, weltweit beteiligt sind, ergibt sich mit Bosch ein weiteres wichtiges Puzzleteil für das Berliner Startup, deren Kredo es ist die „Next Generation Blockchain“ für das Internet der Dinge mit zu gestalten.

Damit einhergehend verzeichnete das Unternehmen auch einen rasanten Kursanstieg, der sich durch einen kurzen Dämpfer aufgrund einer Microsoft Unstimmigkeit, nun weiter fortsetzte. IOTA spielt seitdem im Ranking der TOP10 Kryptowährungen ganz vorne mit.

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Microsoft und IOTA starten ersten Kryptowährungsmarkt für IoT

IOTA all the way up

Das aufstrebendes Krypto Start-Up IOTA aus der möchte gemeinsam mit Microsoft, Fujitsu und zwanzig weiteren Unternehmen den ersten öffentlich zugänglichen Daten-Marktplatz für das Internet der Dinge ins Leben rufen. Was das Ganze besonders interessant macht, ist die Tatsache, dass der Marktplatz vollständig auf ein distributives Ledger (Bestandsbuch) setzt. Das Vorhaben soll ein Proof-of-Concept für einen manipulationssicheren Datenmarktplatz sein, in dem die Stakeholder ihre Daten auf sichere Weise untereinander teilen und monetarisieren können. Eine Unveränderlichkeit der Daten soll mit Hilfe des dezentralisierten IOTA Ledgers, welches auf unzählige Knoten verteilt wird, sichergestellt werden.

Auf cointmarketcap.com ist IOTA aktuell die neuntgrößte Kryptowährung mit einer Marktkapitalisierung von 2,95 Mrd. USD. Anders als bei den meisten Blockchain-Technologien verwendet IOTA eine eigenständige Methode namens Tangle, um das Ledger zu verteilen und zu dezentralisieren. Im Vergleich zu der Standard Blockchain-Technik behaupten die IOTA-Mitgründer Dominik Schiener und David Sønstebø, dass deren Tangle-Methodik sowohl kostenfreie Transaktionen als auch bessere Skalierungsmöglichkeiten biete.

Exkurs zum Tangle:

Tangle Blockchain

Tangle Aufbau Quelle: https://iotasupport.com/

Tangle ist ein Software Protokoll das sich grundlegend von Blockchain-Protokollen unterscheidet. Das brillante am Tangle ist, dass Transaktionen parallel verarbeitet werden. Der Tangle unterscheidet sich von der Blockchain in zwei wesentlichen Punkten:

1) IOTA kann viele Transaktionen pro Sekunde parallel verarbeiten. Je grösser der Tangle mit steigenden Transaktionszahlen wird, desto schneller und sicherer wird IOTA.
2) In einer Blockchain wird der Konsensus durch einen rigorosen Mechanismus erreicht, in dem mehrere Parteien gegeneinander um den nächsten Block und die Block-Rewards „kämpfen“. Da Miner und Benutzer entkoppelte Entitäten sind, bestehen die Block-Rewards eventuell hauptsächlich aus Transaktionsgebühren. Im Tangle sind diese Entitäten nicht länger entkoppelt.

Um eine Transaktion in einer Blockchain zu bestätigen, muss ein bestimmte arbitrages Zeitfenster für die Blockerstellung verstreichen. Der Tangle ermöglicht asynchrone Bestätigung, was bedeutet, dass es keine bestimmte Zeitfenster zwischen Bestätigungen gibt.

Der Tangle ist trinär programmiert, was eine Abweichung vom Binärcode darstellt. Trinär ist effizienter als binär und ermöglicht einige Verbesserungen hinsichtlich der Funktionalität. Der Tangle funktioniert dennoch sowohl auf binären als auch auf trinären Systemen.

Microsoft als großer Partner

„Wir freuen uns sehr, den Start unseres Datenmarktplatzes bekannt geben zu können. Dieser wird Beschleuniger für ein völlig neues Paradigma der Forschung, der künstlichen Intelligenz und der Demokratisierung von Daten sein.“ – so Sønstebø.

Neben Microsoft und Fujitsu werden auch weitere namhafte Unternehmen – darunter die Deutsche Telekom, Bosch, Accenture und PwC – an der Demo teilnehmen. Microsoft Blockchain Experte Omkar Naik äußerte sich folgendermaßen: „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit der IOTA-Foundation und sind stolz darauf, mit ihrer Vorhaben für den Datenmarkt in Verbindung zu stehen. Diese Next-Generation-Technologie wird die vernetzte, intelligente Welt beschleunigen und über die Blockchain hinausgehen. Unseren Kunden eröffnet dies völlig neue innovative Lösungen, Anwendungen und Pilotprojekte für deren existierenden Produkte.“

IOTAS Marketplace Demo wird bis Januar laufen. Das Unternehmen hat versprochen, eine Reihe von Blogposts und Fallstudien dazu herauszugeben, in denen die verschiedenen Möglichkeiten, wie Unternehmen und Einzelpersonen von der Nutzung ihrer Technologie profitieren, aufgezeigt werden. Der normale Internetnutzer hat ebenfalls die Möglichkeit seine Daten auf dem Marktplatz zu verkaufen. Dazu muss er lediglich seine IoT-Devices an das IOTA-Ledger anbinden. Auf diese Weise können Daten wie Wetterstatistiken und vieles mehr abgerufen werden. Für die Eröffnungsdemonstration merkte IOTA an, dass alle Daten gleich bewertet werden, was sich jedoch in Zukunft ändern könnte. So gab Schiener bekannt: „In der nächsten Iteration werden wir einen einfachen Gebotsmechanismus einbeziehen, der mit komplexeren Abfragen für Datensätze gekoppelt ist.“

IOTAs Zukunft

Diese Kooperation dürfte den IOTA-Machern einen deutlichen Schub in derer Entwicklung verleihen. Gerade mit dem geballten Business-Knowhow des Tech Giganten Microsoft und den Top Beratungen steht ihnen ein breiter Fundus offen. Wenn dieses Wissen und die zur Verfügung stehenden Ressourcen gezielt eingesetzt werden können, wird IOTA eines der marktführenden Blockchain-Produkte besitzen von dem wir auch noch in entfernter Zukunft sprechen werden. Bereits zum heutigen Zeitpunkt machte sich das Statement der Geschäftsführer am Kryptomarkt bemerkbar. Der Kurs schoss das erste Mal seit Anbeginn konstant über die 1 USD Marke hinaus, liegt aber aus Sicht des eigentlichen Potentials noch weit unter Wert.

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