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Goldman Sachs öffnet die Tore der Banken zum Trading Markt

Nach Goldman Sachs werden weitere Banken in den Bitcoin Trading Markt einsteigen

Goldman Sachs Bekanntmachung einen Bitcoin Trading Desk zu eröffnen löste einen regelrechten Hype auf dem Kryptomarkt aus, der natürlich auch entsprechende Auswirkungen auf den Bitcoin Kurs hatte.

Goldman’s Bitcoin Trading Desk

Der Hype um Goldmans Einzug in die Kryptowährung war diese Woche überwältigend. Die ehrwürdige Wall Street Institution hat den ersten zaghaften Schritt unternommen, um institutionelle Investoren und Bitcoin durch ein Futures-Produkt zusammenzubringen. Die Firma wird ihr eigenes Geld verwenden, um die Bitcoin-Futures im Namen ihrer Kunden zu kaufen.

Der Handel mit Bitcoin-Futures ermöglicht es Goldman, auf der zugrunde liegenden Kryptowährung Bitcoin zu handeln, ohne direkt dem ausgesetzt zu sein, was die Bank als Volatilität des Krypto – Marktes bezeichnet. Futures-Kontrakte sind eine Möglichkeit, einen Vermögenswert zu einem festgelegten Preis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen und zu verkaufen.

Justin Schmidt, den Goldman Sachs als ersten Digital Asset Trader und Leiter des Bitcoin Futures Desk mit ins Boot holte, sagte der New York Times, dass er und sein Team sich darauf freuen würden, endlich mit Bitcoin zu handeln, sobald “Goldman die behördliche Zulassung erhalten und die mit dem Umgang mit Kryptowährungen verbundenen Risiken mindern kann”.

Es ist zu erwarten, dass andere große Banken folgen werden, da der Kryptomarkt so viel Potential birgt, dass es sich große Institutionen nicht mehr leisten können, dieses Potential zu ignorieren.

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Die Bitcoin & Krypto News vom 02. Mai 2018

Die eigentliche Arbeitswoche fängt für die meisten von uns heute wieder an. Daher hier die News der letzten Tage. Mit wirklich interessantem Input.

Morgan Stanley beschleunigt den Einstieg in den Krypto Markt

Laut einem Interview mit einem anonymen Insider von Morgan Stanley, welches von SludgeFeed veröffentlicht wurde, ist Morgan Stanley zeitnah dabei, seine Handelsprodukte um Kryptowährung zu erweitern. Ihr Ziel ist es, einen Traiding Desk für institutionelle Händler, ICOs und Arbitrage zu schaffen, und zwar vor Goldman Sachs oder einem der anderen großen Finanzinstitute.

Binance: Mehr Quartalsgewinn als Deutsche Bank

Der in Hongkong ansässige Krypto-Exchange Binance hat seine Quartalszahlen vorgelegt. Diese zeigen, dass die Börse für den Handel mit Krypto-Assets einen Profit im zweiten Geschäftsquartal von umgerechnet rund 200 Millionen Dollar vorweisen kann. In das Quartal fallen die lukrativen Monate Dezember 2017 und Januar 2018, als die Kurse für Bitcoin und Co durch die Decke gingen. Zum Vergleich: Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal 2018 rund 120 Millionen Euro Gewinn (nach Steuern) gemacht.

Warren Buffett: „Bitcoin ist kein Investing“

Multimilliardär und Investoren-Legende Warren Buffett hat sich zum Thema Bitcoin geäußert. seiner Meinung nach ist das Kaufen von Kryptowährungen kein Investment. „Wenn man Bitcoin oder eine andere Kryptowährung kauft, dann bekommt man nichts, was wirklich jemals produktiv ist. Man hofft nur darauf, dass es der nächste um mehr Geld wieder abkauft“, so Buffett. Der Handel mit Kryptowährungen sei lediglich Spekulation und Glückspiel.

Coincheck: Riesige Profite vor dem Hack

Vor kurzem ist die japanische Krypto-Börse Coincheck vom Online-Finanzdienstleister Monex übernommen worden (Trending Topics berichtete). Der neue Eigentümer hat jetzt Finanzdaten veröffentlicht, die zeigen, dass Coincheck im Fiskaljahr 2017 (endete mit März 2018) Profit von umgerechnet 491 Millionen Dollar gemacht hat. Diese Gewinne sind vor allem auf den Boom von Kryptowährungen im Dezember 2017 und Januar 2018 zurückzuführen. Später wurde Coincheck von einem Hack gebeutelt, bei dem XEM-Token im damaligen Gegenwert von 530 Millionen Dollar geklaut wurden.

Krypto Märkte wieder in der roten Zone

Wer gehofft hat, dass Bitcoin und Co wieder ordentlich wachsen, wird heute enttäuscht. Der Tag startet mit roten Vorzeichen. Bis auf einige Ausnahmen wie TRON oder NEO stehen die Kurse von Krypto-Assets derzeit im Minus. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 430 Milliarden Dollar – also deutlich unter der Höchstmarke von rund 830 Milliarden Dollar im Januar, aber um ein Vielfaches vor dem Wert vor einem Jahr – damals hatte der Markt eine Kapitalisierung von 6,4 Milliarden Dollar.

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Die Bitcoin & Krypto News vom 24. April 2018

WICHTIGE NEWS Vorweg:

Wer Kryptowährungen per Myetherwallet verwaltet und eine Google-DNS verwendet, sollte die Website derzeit meiden. Laut Twitter ist die Website offenbar durch einen Phishing-Angriff kompromittiert. Die Hacker routen die Nutzer Anfragen momentan auf eine russische Phishing-Seite um. Das bedeutet, dass der Server von Google so eingestellt ist, dass er falsche IP-Adressen weitergibt. Als Sicherheitsmaßnahme gilt zunächst, beim Einloggen die Adresse zu überprüfen. Steht kein „https“ im Titel, handelt es sich wahrscheinlich um die Phishing-Seite, die die gesendeten Kryptos umleitet.

Coinbase sperrt WikiLeaks Shop

Der WikiLeaks Shop verkauft Merchandise wie T-Shirts im Netz, um die Whistleblower-Plattform mitzufinanzieren. Die Produkte konnte man auch mit Kryptowährungen bezahlen. Jetzt wurde offenbar der Coinbase-Account des Online-Shops gesperrt, weil dieser die Nutzungsbedingungen und Compliance-Richtlinien nicht erfüllt. Julian Assange, der Kopf hinter WikiLeaks, hat daraufhin zu einem Boykott von Coinbase, einer Firma mit Sitz in San Francisco, aufgerufen. Coinbase ist eine der größten Handels-Plattformen für Bitcoin, WikiLeaks wiederum hat das Thema Kryptowährungen 2010 bekannter gemacht. Damals wurde die Whistleblower-Plattform von Visa, MasterCard und PayPal ausgeschlossen, woraufhin WikiLeaks Spenden in Form von Bitcoin annahm.

Krypto Märkte klettern nach oben

Waren es am Montag morgen noch rund 390 Milliarden, sind es einen Tag später schon rund 420 Milliarden Dollar: Aktuell verzeichnet die Marktkapitalisierung von Krypto-Assets weltweit wieder einen starken Anstieg. Der Preis von Bitcoin (BTC) ist über die 9.000-Dollar-Marke geklettert, Ethereum (ETH) wächst Richtung 700 Dollar. Starke Zuwächse jenseits der zehn Prozent verzeichneten vor allem Bitcoin Cash (BCH), EOS, Dash und TRON. Große Handelsvolumen verzeichneten dabei die Exchanges OKEx, Binance, Huobi odr Upbit, was auf großes Trader-Interesse vor allem im asiatischen Raum rückschließen lässt.

Goldman Sachs stellt ersten Crypto-Trader ein

Da Bitcoin erneut bullish aussieht, macht Goldman Sachs ernst mit dem Thema Kryptowährungen. Goldman hat den ehemaligen Trader Justin Schmidt als neuen Leiter der Digital Asset Markets der Securities Division eingestellt. Schmidt, der diese Position am 16. April übernahm, war zuvor sowohl als Senior Vice President bei Seven Eight Capital als auch als Portfolio Manager bei LMR Partners tätig und trägt einen Masters Degree in Computer Science am MIT.
Der Neuzugang im Team von Goldman Sach unterstreicht die starke Nachfrage von Seiten der Finanzinstitute nach Bitcoin. Goldman versucht mit diesem Schritt seine „Palette an Möglichkeiten“ zu erforschen, um deren am Kryptomarkt interessierte Kunden zu unterstützen.

„Bitcoin ist größer als die Industrielle Revolution“

Der Risikokapitalgeber Tim Draper, einer der großen Verfechter von Kryptowährungen, hat in einem Interview Bitcoin als größer als die Renaissance und die Industrielle Revolution bezeichnet. Seiner Meinung nach wird Bitcoin die ganze Welt betreffen. In fünf Jahren würde man kein Fiatgeld mehr benutzen, sondern lediglich BTC und Co. Draper hat außerdem postuliert, dass der Preis von Bitcoin innerhalb der nächsten vier Jahre auf 250.000 Dollar anwachsen soll. Der Investor hat selbst großes Interesse an einem florierenden Markt, ist er doch sowohl in Kryptowährungen als auch in Firmen investiert, die Produkte für Krypto-Assets vertreiben.

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