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Die Bitcoin & Krypto News vom 07. Mai 2018

Werden Ethereum und Ripple als Wertpapiere klassifiziert?

Eine Arbeitsgruppe der US-Regulierungsbehörden SEC und CFTC beraten heute über die Frage, wie Ethereum und Ripple einzustufen sind. Der ehemalige CFTC-Chef Gary Gensler hat die Debatte vor rund einer Woche angestoßen, als er sagte: “Es gibt ein starkes Argument dass ETH und/oder Ripple Wertpapiere darstellen, die gegen die Regeln verstoßen”. Denn wer ein Wertpapier herausgibt, muss das laut dem US-Gesetz bei der SEC anmelden und sich an diverse Transparenzvorgaben gegenüber Investoren halten. Einige der Regulatoren, dass Ethereum ein Wertpapier sei, weil es durch einen ICO ins Leben gerufen wurde. Die Ethereum Foundation hatte im Juli 2016 rund 60 Millionen Ether verkauft und dabei rund 18,3 Millionen Dollar in Form von Bitcoin eingenommen. Ein weiterer entscheidender Punkt, den die Aufseher klären wollen, ist die Frage, ob die Gründer eines Coin besonderen Einfluss auf die Entwicklung des Preises haben, wie Manager und ihre Strategie es bei herkömmlichen Firmen haben.

Bitcoin kratzte an 10.000 USD und fiel danach auf 9.300 USD

Am Wochenende hätte Bitcoin (BTC) fast eine wichtige Marke erreicht. Doch kurz bevor BTC auf internationalen Exchanges für 10.000 Dollar oder mehr gehandelt werden konnte, dreht der Kurs wieder Richtung Süden. Auch die Kurse von anderen Krypto-Assets wie Ethereum, Ripple, Litecoin oder Bitcoin Cash, die zuvor am aufsteigenden Ast waren, stehen derzeit auf rot. Die Markkapitalisierung hat innerhalb eines Tages wieder um rund 30 Milliarden Dollar nachgegeben und hält derzeit bei rund 430 Milliarden Dollar. Bitcoin ist nach wie vor die mit Abstand größte Währung und vereint rund 37 Prozent der Marktkapitalisierung auf sich, gefolgt von Ethereum (ETH, ca. 17 Prozent), Ripple (XRP, ca. 7 Prozent) und Bitcoin Cash (BCH, ca. 6 Prozent).

Huobi plant milliardenschweren Blockchain-Fonds

Einer der größten Exchanges für das Handeln mit Krypto-Assets, Huobi, hat einen großen Fonds für Blockchain-Startups angekündigt. In der chinesischen Provinz Hainan soll das “Global Cultural and Creative Blockchain Lab” gemeinsam mit der Social-Media-Firma Tianya Community errichtet werden. Projekte und Startups, die in dem Lab unterkommen, sollen mit einer Milliarde Dollar gefördert werden. Allerdings ist nicht klar, über welchen Zeitraum diese Summe bereitgestellt wird. Auf 40.000 Quadratmetern soll jedenfalls ein Inkubator eingerichtet werden, in dem Forscher und Unternehmer mit Technologien abreiten, die Huobi bereitstellt. Der Hauptsitz von Huobi bleibt in Singapur, die chinesische Tochter Huobi Labs wird aber ihr Headquarter nach Hainan verlegen.

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Die Bitcoin & Krypto News vom 24. April 2018

WICHTIGE NEWS Vorweg:

Wer Kryptowährungen per Myetherwallet verwaltet und eine Google-DNS verwendet, sollte die Website derzeit meiden. Laut Twitter ist die Website offenbar durch einen Phishing-Angriff kompromittiert. Die Hacker routen die Nutzer Anfragen momentan auf eine russische Phishing-Seite um. Das bedeutet, dass der Server von Google so eingestellt ist, dass er falsche IP-Adressen weitergibt. Als Sicherheitsmaßnahme gilt zunächst, beim Einloggen die Adresse zu überprüfen. Steht kein „https“ im Titel, handelt es sich wahrscheinlich um die Phishing-Seite, die die gesendeten Kryptos umleitet.

Coinbase sperrt WikiLeaks Shop

Der WikiLeaks Shop verkauft Merchandise wie T-Shirts im Netz, um die Whistleblower-Plattform mitzufinanzieren. Die Produkte konnte man auch mit Kryptowährungen bezahlen. Jetzt wurde offenbar der Coinbase-Account des Online-Shops gesperrt, weil dieser die Nutzungsbedingungen und Compliance-Richtlinien nicht erfüllt. Julian Assange, der Kopf hinter WikiLeaks, hat daraufhin zu einem Boykott von Coinbase, einer Firma mit Sitz in San Francisco, aufgerufen. Coinbase ist eine der größten Handels-Plattformen für Bitcoin, WikiLeaks wiederum hat das Thema Kryptowährungen 2010 bekannter gemacht. Damals wurde die Whistleblower-Plattform von Visa, MasterCard und PayPal ausgeschlossen, woraufhin WikiLeaks Spenden in Form von Bitcoin annahm.

Krypto Märkte klettern nach oben

Waren es am Montag morgen noch rund 390 Milliarden, sind es einen Tag später schon rund 420 Milliarden Dollar: Aktuell verzeichnet die Marktkapitalisierung von Krypto-Assets weltweit wieder einen starken Anstieg. Der Preis von Bitcoin (BTC) ist über die 9.000-Dollar-Marke geklettert, Ethereum (ETH) wächst Richtung 700 Dollar. Starke Zuwächse jenseits der zehn Prozent verzeichneten vor allem Bitcoin Cash (BCH), EOS, Dash und TRON. Große Handelsvolumen verzeichneten dabei die Exchanges OKEx, Binance, Huobi odr Upbit, was auf großes Trader-Interesse vor allem im asiatischen Raum rückschließen lässt.

Goldman Sachs stellt ersten Crypto-Trader ein

Da Bitcoin erneut bullish aussieht, macht Goldman Sachs ernst mit dem Thema Kryptowährungen. Goldman hat den ehemaligen Trader Justin Schmidt als neuen Leiter der Digital Asset Markets der Securities Division eingestellt. Schmidt, der diese Position am 16. April übernahm, war zuvor sowohl als Senior Vice President bei Seven Eight Capital als auch als Portfolio Manager bei LMR Partners tätig und trägt einen Masters Degree in Computer Science am MIT.
Der Neuzugang im Team von Goldman Sach unterstreicht die starke Nachfrage von Seiten der Finanzinstitute nach Bitcoin. Goldman versucht mit diesem Schritt seine „Palette an Möglichkeiten“ zu erforschen, um deren am Kryptomarkt interessierte Kunden zu unterstützen.

„Bitcoin ist größer als die Industrielle Revolution“

Der Risikokapitalgeber Tim Draper, einer der großen Verfechter von Kryptowährungen, hat in einem Interview Bitcoin als größer als die Renaissance und die Industrielle Revolution bezeichnet. Seiner Meinung nach wird Bitcoin die ganze Welt betreffen. In fünf Jahren würde man kein Fiatgeld mehr benutzen, sondern lediglich BTC und Co. Draper hat außerdem postuliert, dass der Preis von Bitcoin innerhalb der nächsten vier Jahre auf 250.000 Dollar anwachsen soll. Der Investor hat selbst großes Interesse an einem florierenden Markt, ist er doch sowohl in Kryptowährungen als auch in Firmen investiert, die Produkte für Krypto-Assets vertreiben.

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Die Bitcoin & Krypto News vom 23. April 2018

Bitcoin back again – der Montag ist da und wie jeden Montag haben wir die News aus der vergangenen Woche für euch zusammengefasst.

E-Ladestation mit IOTA

In einem Feldversuch hat ElaadNL, eine Initiative niederländischer Stromnetzbetreiber, die weltweit erste Ladestation für Elektroautos, die IOTA integriert hat, aufgebaut. Die Distributed-Ledger-Technologie (DLT) von IOTA (Tangle) soll dazu genutzt werden, Machine-to-Machine-Kommunikation (also Elektroauto und Ladestation) zu ermöglichen. Transaktion und Datenübertragung sollen damit vollautomatisch funktionieren. Die Ladestation soll für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Ist ein Auto nicht mit entsprechender Technologie zur automatischen Kommunikation ausgerüstet, sollen Autofahrer an der Station auch einfach mit IOTA bezahlen können – dazu senden sie den geforderten Betrag an Token einfach von ihrer IOTA-Wallet an die Ladestation.

Lockchain als Airbnb-Konkurrent

Die auf Blockchain basierende Buchungs-Plattform Lockchain hat es sich zum Ziel gesetzt, Preise für Hotels und Privatunterkünfte für Konsumenten günstiger zu machen, indem keine Vermittlungsgebühren verlangt werden. In der Alpha-Version sollen den Betreibern zufolge jetzt 100.000 Hotels gelistet sein. Bis Ende des Jahres will man es schaffen, die Preise für Zimmer um bis zu 20 Prozent zu reduzieren. Um auf der Plattform zu bezahlen, wurde ein eigener LOC-Token kreiert. Das Startup selbst verdient Geld, weil rund 25 Prozent der Token für das Team und frühe Unterstützer einbehalten werden. Setzt sich die Plattform durch, könnte sich der Wert der LOC-Token steigern.

Krypto-Märkte erholen sich weiter

Noch sind sie weit von ihrem Höchststand entfernt, doch es geht aufwärts: Die globale Marktkapitalisierung von Krypto-Coins und Token liegt insgesamt bei fast 400 Milliarden Dollar. Bitcoin (BTC) macht dabei rund 38 Prozent aus, Ethereum (ETH) rund 16 Prozent, Ripple (XRP) rund 9 Prozent. Insgesamt rund 23 Prozent gehen mittlerweile auf viele verschiedene, kleinere Altcoins, was den Boom an ICOs und anderen Krypto-Projekten widerspiegelt. Vor allem mit EOS hat die Community einen Aufsteiger gesehen, das es mit einer Marktkapitalisierung von fast zehn Milliarden Dollar mittlerweile auf Platz 5 der Krypto-Charts von CoinMarketCap geschafft hat.

Mastercard: Blockchain zur Identitätsprüfung

Die Kreditkartenfirma hat ein Patent beantragt, aus dem hervorgeht, dass Blockchain-Technologie für die Prüfung von Identitäten eingesetzt werden könnte. Die Blockchain soll dabei genutzt werden um zu überprüfen, ob die Daten einer Person korrekt sind – etwa, wenn sie sich für einen neuen Service anmeldet. Mastercard hat bereits mehr als 30 Patente zur Blockchain eingereicht und hat mehr als 170 Mitarbeiter, die sich dem Thema widmen.

Pantos: Mehr als 4 Millionen Euro beim ICO

Der österreichische Bitcoin-Händler BitPanda hat vor kurzem einen erfolgreichen ICO beendet. Mit Pantos (Trending Topics berichtete) will man eine Art Über-Token schaffen, der auf mehreren Blockchains (Bitcoin, Ethereum, Waves, Komodo, Lisk, NEM) funktioniert. Beim Initial Coin Offering hat das Open-Source-Projekt 322 BTC, 2,779 LTC, 2,482 ETH, 257 DASH, 694,876 XRP und 181 BCH eingenommen – umgerechnet also mehr als 4 Millionen Euro. Laut Roadmap soll als nächstes die Distribution des PAN Token und die Möglichkeit, PAN Token bei BitPanda zu traden, folgen.

 

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Die Bitcoin & Krypto News vom 16. April 2018

Russland blockiert Chat-Dienst Telegram

Weil Telegram keine Kundendaten an Geheimdienste liefern will, blockiert Russland nun den Messenger-Dienst. Gründer Pavel Durov bezeichnete den Gerichtsprozess als Farce. Nur 18 Minuten dauerte der Prozess. Danach ordnete das russische Gericht unter Richterin Julia Smolina laut dpa die Blockade des Chatdienstes Telegram an. Die russische Medienaufsicht hatte zuvor angekündigt, die Entscheidung sofort umzusetzen. Damit folgt das Gericht der Forderung der Aufsichtsbehörde Roskomnadsor. Anwälte des Chat-Dienstes waren hingegen erst gar nicht zu der Verhandlung erschienen, nachdem die Bitte um eine Verschiebung des Prozesses abgelehnt worden war. Telegram-Gründer Pavel Durov hatte das Verfahren im Vorfeld als „offene Farce“ bezeichnet. Durovs Anwälte haben nun angekündigt, das Urteil anzufechten. Bis dahin soll die Blockade des Dienstes bestehen bleiben, solange Telegram nicht kooperiere, so die Richterin. Besonders schwer trifft Telegram das Urteil nicht: Gerade einmal fünf Prozent seiner Nutzer stammen aus Russland. Zudem kursieren schon seit Tagen Anleitungen auf der Plattform, wie die staatliche Blockade via VPN umgangen werden kann. Erst vor Kurzem sammelte das Unternehmen im Rahmen zweier ICOs insgesamt 1,7 Milliarden Dollar ein.

Börse Stuttgart bringt App für Krypto-Trading

Bison - Trading App Börse Stuttgart

Bison – Trading App Börse Stuttgart

Die Börse Stuttgart ist hinter Frankfurt die zweit größte Börse Deutschlands – und sie will jetzt in das Geschäft mit dem Handel von Kryptowährungen einsteigen. Ihre TochterFirma Sowa Labs hat den Prototypen einer App, mit der man virtuelle Coins und Token handeln kann, fertig gestellt. Bison, wie die App getauft wurde, soll ab September verfügbar sein und das Kaufen und Verkaufen von Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP) und Litecoin (LTC) ermöglichen. Die App soll kostenlos sein, auch soll es keine Handelsgebühren geben.

Krypto-Märkte stagnieren wieder

Nach einem Preissprung vergangene Woche ist das vorläufige Wachstum offenbar wieder vorbei. Aktuell liegen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) oder EOS leicht im Minus, während andere Kryptowährungen wie Ripple (XRP) oder Bitcoin Cash (BCH), Cardano (ADA) oder Stellar (XLM) noch leicht im Plus stehen. Die Marktkapitalisierung aller aktuell gehandelten Kryptowährungen zusammen liegt derzeit bei rund 323 Milliarden Dollar – vor einigen Stunden waren es noch zehn Milliarden Dollar mehr.

Scam: Entwickler laufen nach ICO mit 660 Mio. Dollar davon

Wie Techcrunch berichtet, ist die vietnamesische Firma Modern Tech nach einem erfolgreichen ICO von der Bildfläche verschwunden. Im Zuge eines Initial Coin Offering (ICO) wurden Kryptowährungen im Gegenwert von rund 660 Millionen Dollar eingenommen – verkauft wurde dabei der Pincoin. Mittlerweile sollen allerdings sieben Mitglieder der Firma das Land verlassen haben, zurückgelassen haben sie eine hübsche Webseite voller Buzzwords.

Auch Krypto-Börse OKEx will nach Malta

Im Rennen um den attraktivsten Standort für Krypto-Firmen und Exchanges hat sich die kleine Insel Malta einen besonderen Status erarbeitet. Nachdem bereits der große Exchange Binance angekündigt hat, nach Malta übersiedeln zu wollen, will jetzt auch OKEx aus Hongkong diesen Schritt wagen. Das hat die Firma via Twitter verkündet. Die fortschrittlichen Blockchain-Initiativen der Regierung würden den Standort sehr attraktiv machen, heißt es. Auch das österreichische Startup Hero, das 2017 einen ICO durchführte und mit dem Herocoin eine digitale Währung für Spielwetten herausgibt, will sich in Malta eine Lizenz holen.

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Einbruch des BTC Kurses – Ursachen und Chart-Analyse

BTC-Futures schuld am Einbruch?

Die Ursache für das heutige Chaos sind wahrscheinlich große Hedge-Fonds, die auslaufende BTC-Futures-Kontrakte als Sicherheitsnetze nutzen, um das einzig sichere Ding auf diesem Markt zu nutzen: eine große Anzahl neuer / überforderter Anleger, die sich während eines Flash-Crashs leicht in Panik versetzen lassen.

Am 10. Dezember ging der BTC-Futures-Handel live. Der erste Satz dieser Verträge läuft am 17. Januar ab.

Cryptomaps 24h Überblick

Cryptomaps 24h Überblick

Futures sind Vereinbarungen für Terminkontrakte zum Kauf / Verkauf eines Vermögenswerts (wie z.B. dem BTC) zu einem bestimmten zukünftigen Datum und Preis. Da der Preis von BTC am 10. Dezember bei ~ 15.000 USD lag, wurden die ersten BTC-Futures-Kontrakte, die heute ausgelaufen sind, zu ungefähr demselben Preis festgelegt. In vereinfachter Form bedeutet dies, dass
die „short“ Seite dieser Verträge schuldet der der „long“ Seite BTC (die, wenn sie nicht bereits vorhanden sind, einfach zum Marktpreis gekauft werden können); die „long“ Seite hat demnach die „short“ Seite mit 15.000 USD zu entlohnen.
Nun stellen euch vor, ihr wärt ein großer Hedgefonds, der diese Verträge und den Cryptomarkt insgesamt am 10. Dezember bewertet. Offensichtlich ist es extrem riskant, eine große Wette entweder auf die „long“ oder „short“ Seite zu setzen, da der BTC Preis, wenn die Verträge auslaufen (17. Januar), vielleicht 50.000 USD oder 500 USD betragen könnte. Dies macht die Wetten auf beiden Seiten für Großanleger riskant.

Ihr wisst jedoch auch, dass die Kryptowelt noch immer ein aufstrebender Markt mit einer großen Anzahl neuer unerfahrener Investoren ist. Dies nutzen die Hedgefunds Manager folgendermaßen für sich aus:

Sie gehen große Wetten auf BEIDEN Seiten ein, um eine risikolose Hebelwirkung zu erzielen. Daraufhin nutzen Sie die Hebelwirkung, um ein Marktchaos zu erzeugen und anschließend von den Wellenbewegungen des Marktes zu profitieren ohne jegliches Risiko einzugehen.

Hier noch einmal ein wenig genauer erklärt:

Wetten wir auf die „short“ Seite der Terminkontrakte am 10. Dezember. Nehmen wir an, wir tun dies für 10.000 BTCs. Das bedeutet, dass wir am 17. Januar 10.000 BTCs der „long“ Seite dieser Verträge schulden und im Gegenzug dafür 15.000 USD pro Coin (=150.000.000 USD) erhalten.
Kaufen wir eine gleich große Menge von BTC am 10. Dezember zum Marktpreis (15k USD / BTC), heben wir damit Risiko / Ertrag für die Futures-Kontrakte auf. Dadurch wind wir im Wesentlichen immun gegen Schwankungen des BTC-Preises, weil wir sowohl die Kontrakte als auch die BTCs halten. Dies erlaubt es uns einen extrem großen Teil des BTC-Marktes einzusammeln wie auch zu halten, ohne ein großes Risiko einzugehen. Kurz bevor unsere Futures-Kontrakte auslaufen, werfen wir alle vorhandenen BTC (in unserem Fall 10.000) auf den Markt!!!
Wie die Konstanz eines Uhrwerks, werden in diesem Fall auf dem Kryptomarkt Stop-Loss-Effekte sowie Panikverkäufe der Verbraucher ausgelöst, die garantieren, dass der BTC-Kurs deutlich unter den Preis sinkt, für den wir gerade unsere 10.000 BTC verkauft haben.

Den durch uns hervorgerufenen Dip nutzen wir nun, um die 10.000 BTC für einen geringeren Preis zurück zu kaufen. Dies ist relativ einfach, da die dafür benötigten Mittel bereits liquide sind, um reinvestiert zu werden.
Anschließend verwenden wir die zurückgekauften 10.000 BTC für die auslaufenden Futures-Kontrakte, die für unsere ursprüngliche Investition (15k USD/ BTC) getauscht werden. Das Delta, zwischen Verkauf und Rückkauf wird unser Nettogewinn.
Für Fonds, die über genügend Kapital verfügen, um den Cryptomarkt zu bewegen, sollte dieses Spiel zu leicht verdientem Geld führen. Dies würde auch die Serie von riesigen Dips (die scheinbar aus dem Nichts entstehen) erklären, mit denen wir es heute zu tun hatten.

Sollten wir mit der Sache recht haben, ist die gute Nachricht, dass die heutigen Dips wahrscheinlich nur von kurzer Dauer sind und kein Anzeichen für ein ernsthafteres Problem in der Kryptowelt darstellen. Die schlechte Nachricht, wir wissen nicht, wie dies gestoppt werden kann, solange die Aussicht aus der Marktfurcht Kapital zu schlagen besteht. Bis zur psychologischen Stärke der Privatpersonen werden die „Haie“ auf der Jagd gehen.

Die ersten Futures laufen am 19. und 26. Januar aus. Sollten die Banker die Futures geshortet haben, dürfte heute durchlebtes Szenario deren Ziel gewesen sein (nämlich das der Bitcoin vor dem 19. Januar und dem 27. Januar fällt). 

Schreckensnachrichten von gestern und heute

Neben der Nachricht um die Futures und der Schließung der chinesischen Börsen kommt erschwerend hinzu, dass die bisher größte Lending-Plattform Bitconnect Ihre Tore geschlossen hat und all seine Bitcoins auf den Markt geworfen hat, um sich daraufhin rasch aus dem Staub zu machen. Viele der BTC Käufer aus Dezember letzten Jahres dürften sich gestern vor Schreck von ihrer Position getrennt haben.

Zwischenzeitlich leuchtete bei einigen Börsen Kurse unter 10.000 USD auf. Wir sahen Werte um 9.400 USD im Tief. Über den Tag hinweg folgten wir einer enormen Wellenbewegung, die allmählich abklingt. Im Chart 1 seht ihr, dass wir über der 100-Tageslinie und der 61.8% Fibonacci schließen konnten (Positiv). Der Chart 2 ist ein Monatschart (jede Kerze ein Monat) und veranschaulicht mal den gewaltigen Move, den wir alle kennen und lieben/hassen. Was auffällt, dass wir bei 9.900 USD die so wichtige 50% Fibonacci sehen, aber auch den Schlusskurs November sowie den Eröffnungskurs im Dezember. Ein Bruch dieser Marke hätte uns ganz schnell down in Richtung 8.500 USD geführt. Um einen erneuten Bullenmarkt zu entfachen müsste der Kurs über die 17.000 USD Grenze steigen. Sollten sich die Signale bestätigen ist ein Run bis hin zu 30.000 USD möglich. Zum 19ten und 29ten Februar könnte es nochmals zu einen Rücksetzer kommen, da die nächsten Futures zu diesem Zeitpunkt auslaufen. Dies dürfte erneut einen guten Einkaufspunkt darstellen.

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Binance und Bitfinex wieder geöffnet für Neuregistrierung

Binance wieder offen für Alle

Wie am 5. Januar berichtet, musste auch Binance zwischenzeitlich seine Tore für die Aufnahme neuer Nutzer schließen. Damit war die in Hong-Kong beheimatete Exchange nicht die einzige Plattform, die sich den hohen Andrang geschlagen geben musste. Auch Bittrex und Bitfinex verhängten einen Aufnahmestopp. Neben eines Upgrades an der Infrastruktur, gab es auch ein paar Freintuning-Maßnahmen. Nach 4 Tagen der Ruhe öffnete die Exchange am gestrigen Tag ihre Services für Neukunden. Seitdem verzeichnet man einen enormen Nutzerzuwachs. So wurden zu Hochzeiten eine viertel Million neuer Registrierungen innerhalb von 60 Minuten gemeldet. Das Handelsvolumen von Binance stieg auf fast 6 Milliarden USD. Diese Zahlen zeigen den explosiven Aufstieg des jungen Unternehmens, das vor etwa 5 Monaten seine ersten Atemzüge in der Kryptowelt machte. Kurz nach Weihnachten erfolgte bereits eine Ankündigung, dass die Plattform 3 Millionen aktive Nutzer verzeichne. Seit Gestern sind es 5 Millionen Accounts. Laut Coinmarketcap ist Binance die derzeit am meisten genutzte Exchange der Welt.

Bereits am 08. Januar veröffentlichte Binance in einer Pressemitteilung, dass eine limitierte Anmeldung von Neukunden ab diesem Tag möglich wieder möglich sei. Jeden Tag gelang es einer geringen „glücklichen“ Masse sich zu registrieren. Das Zeitfenster dafür wurde jedoch variabel gestaltet, sodass man nicht vorhersagen konnte, ab wann es möglich ist.

Binance Trading Volumen

Binance Trading Volumen

In den letzten 24 Stunden rangierte Binance mit 4 Mrd. USD an Transaktionsvolumen auf Platz 2. der weltgrößten Krypto Börsen, gefolgt von Bithumb mit 3,5 Mrd. USD und hinter Upbit mit 5 Mrd. USD.

Zain Zhang, der CEO von Binance, machte in einem Interview mit Bloomberg deutlich, dass er selbst nicht mit solche einem Wachstum gerechnet habe. Die Binance Plattform wird mittels der Amazon Web und Cloud-Computing-Services, auf welche auch Netflix setzt, betrieben. Zhang erklärte in dem Interview auch, dass er extra einen Mitarbeiter einstellen musste, der täglich neue Infrastrukturkapazitäten bei Amazon anfordere, um den Betrieb reibungslos zu gewährleisten.

Auch zu Warren Buffett hat Zhang eine kritische Meinung. So gab er seinem Bloomberg Interviewer bekannt, dass Buffett ein Mensch sei, den er aus Investmentsicht wirklich respektiere, der jedoch Kryptowährungen überhaupt nicht verstehe.

Auf Bitfinex wieder zurück

Im gleichen Atemzug wie Binance konnte auch Bitfinex seine Services für neue Nutzer wieder zur Verfügung stellen. Die Plattfrom rangiert auf Platz 5. der meist genutzten Exchanges mit rund 1,6 Mrd. USD an Trading Volumen. Im Gegensatz zu Binance wurden die Strukturen des des ebenfalls in Hong-Kong ansässigen Unternehmens doch deutlich angepasst und der Fokus in Richtung professional Trading sowie Großinvestments verschoben. Dies erliest sich aus dem Statement des Managements welches aufführt:

„Neue Kontoanforderungen:

Bitfinex ist eine globale Liquiditätsquelle mit Fokus auf professionelle Händler und regionale Börsen. Wir schlagen vor, dass Trader, die neu im Kryptowährungshandel sind, zuerst eine andere, einfachere Plattform ausprobieren und später zu Bitfinex zurückkehren. Zu diesem Zweck und damit wir uns auf unseren Kernkundenstamm konzentrieren können, wird für alle Konten, die nach dem 1. Januar 2018 erstellt werden, eine neue Aktivierungseigenkapitalanforderung benötigt. Neue Konten müssen Fiat oder Crypto einzahlen, um ein Mindesteigenkapital von 10.000 USD zu erreichen, bevor sie handeln können. Nach Erreichen dieses Minimums wird ein Konto vollständig aktiviert. Bestehende Konten sind von diesen Änderungen nicht betroffen. Diese Änderung betrifft nur neue Konten.“

D.h. einfach ausgedrückt. Ohne eine Einzahlung von mind. 10.000 USD habt Ihr gar keine Chance auf Bitfinex zu traden, wenn Ihr nicht bereits vor dem 01.01.2018 registriert wart. Mit diesem Schwenk könnte es Bitfinex in Zukunft jedoch schwer fallen neue Kunden zu akquirieren, insbesondere weil die junge Zielgruppe wohl kaum ein solches Startkapital aufbringen kann.

Hier für euch die Links zur Registrierung auf den Plattformen

Binance und Bitfinex

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