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Die Bitcoin & Krypto News vom 16. April 2018

Russland blockiert Chat-Dienst Telegram

Weil Telegram keine Kundendaten an Geheimdienste liefern will, blockiert Russland nun den Messenger-Dienst. Gründer Pavel Durov bezeichnete den Gerichtsprozess als Farce. Nur 18 Minuten dauerte der Prozess. Danach ordnete das russische Gericht unter Richterin Julia Smolina laut dpa die Blockade des Chatdienstes Telegram an. Die russische Medienaufsicht hatte zuvor angekündigt, die Entscheidung sofort umzusetzen. Damit folgt das Gericht der Forderung der Aufsichtsbehörde Roskomnadsor. Anwälte des Chat-Dienstes waren hingegen erst gar nicht zu der Verhandlung erschienen, nachdem die Bitte um eine Verschiebung des Prozesses abgelehnt worden war. Telegram-Gründer Pavel Durov hatte das Verfahren im Vorfeld als „offene Farce“ bezeichnet. Durovs Anwälte haben nun angekündigt, das Urteil anzufechten. Bis dahin soll die Blockade des Dienstes bestehen bleiben, solange Telegram nicht kooperiere, so die Richterin. Besonders schwer trifft Telegram das Urteil nicht: Gerade einmal fünf Prozent seiner Nutzer stammen aus Russland. Zudem kursieren schon seit Tagen Anleitungen auf der Plattform, wie die staatliche Blockade via VPN umgangen werden kann. Erst vor Kurzem sammelte das Unternehmen im Rahmen zweier ICOs insgesamt 1,7 Milliarden Dollar ein.

Börse Stuttgart bringt App für Krypto-Trading

Bison - Trading App Börse Stuttgart

Bison – Trading App Börse Stuttgart

Die Börse Stuttgart ist hinter Frankfurt die zweit größte Börse Deutschlands – und sie will jetzt in das Geschäft mit dem Handel von Kryptowährungen einsteigen. Ihre TochterFirma Sowa Labs hat den Prototypen einer App, mit der man virtuelle Coins und Token handeln kann, fertig gestellt. Bison, wie die App getauft wurde, soll ab September verfügbar sein und das Kaufen und Verkaufen von Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP) und Litecoin (LTC) ermöglichen. Die App soll kostenlos sein, auch soll es keine Handelsgebühren geben.

Krypto-Märkte stagnieren wieder

Nach einem Preissprung vergangene Woche ist das vorläufige Wachstum offenbar wieder vorbei. Aktuell liegen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) oder EOS leicht im Minus, während andere Kryptowährungen wie Ripple (XRP) oder Bitcoin Cash (BCH), Cardano (ADA) oder Stellar (XLM) noch leicht im Plus stehen. Die Marktkapitalisierung aller aktuell gehandelten Kryptowährungen zusammen liegt derzeit bei rund 323 Milliarden Dollar – vor einigen Stunden waren es noch zehn Milliarden Dollar mehr.

Scam: Entwickler laufen nach ICO mit 660 Mio. Dollar davon

Wie Techcrunch berichtet, ist die vietnamesische Firma Modern Tech nach einem erfolgreichen ICO von der Bildfläche verschwunden. Im Zuge eines Initial Coin Offering (ICO) wurden Kryptowährungen im Gegenwert von rund 660 Millionen Dollar eingenommen – verkauft wurde dabei der Pincoin. Mittlerweile sollen allerdings sieben Mitglieder der Firma das Land verlassen haben, zurückgelassen haben sie eine hübsche Webseite voller Buzzwords.

Auch Krypto-Börse OKEx will nach Malta

Im Rennen um den attraktivsten Standort für Krypto-Firmen und Exchanges hat sich die kleine Insel Malta einen besonderen Status erarbeitet. Nachdem bereits der große Exchange Binance angekündigt hat, nach Malta übersiedeln zu wollen, will jetzt auch OKEx aus Hongkong diesen Schritt wagen. Das hat die Firma via Twitter verkündet. Die fortschrittlichen Blockchain-Initiativen der Regierung würden den Standort sehr attraktiv machen, heißt es. Auch das österreichische Startup Hero, das 2017 einen ICO durchführte und mit dem Herocoin eine digitale Währung für Spielwetten herausgibt, will sich in Malta eine Lizenz holen.

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Die Bitcoin & Krypto News vom 09. April 2018

Montags so in der Kryptowelt. Während sich die Banken am Wochenende ausruhen, gibt’s auch vom Wochenende neue Ereignisse. Hier das Aktuelle:

Salesforce Blockchain bis Ende 2018?

Der US-Cloud-Computing-Gigant Salesforce hat angedeutet, dass er bald eine „Blockchain- und Krypto-Währungslösung“ anbieten könnte, da seine Topmanager die Technologie positiv bewerten.Im Rahmen eines gemeinsamen Interviews mit CEO Marc Benioff auf der TrailheaDX-Konferenz am 5. April hat Mitbegründer Parker Harris bestätigt, dass die Mitarbeiter ein neues Produkt für die Dreamforce-Konferenz des Unternehmens im Laufe dieses Jahres vorstellen werden. Während Harris über die genaue Art und Weise, wie das Unternehmen mit Blockchain und Crypto interagieren würde, schweigt, deutete er an, dass die Pläne eher konkret als abstrakt seien. Venrock das erfolgreiche von der Rockefeller-Dynastie gegründete Venture Capital Unternehmen, hat inzwischen seine Partnerschaft mit dem Blockchain-Startup-Unternehmen CoinFund bestätigt, um das Geschäftswachstum in der Region zu fördern.

Bitcoin und Co wieder im Aufwind

Guter Wochenbeginn für die Kurse von Bitcoin, Ethereum und Co. Wie ein Blick auf CoinMarketCap verrät, sind nahezu alle gelisteten Kryptowährungen aktuell im grünen Bereich. Bitcoin (BTC) hat wieder den Sprung über die 7.000-Dollar-Marke geschafft, Ethereum (ETH) liegt bei mehr als 400 Dollar, und die Nummer drei nach Marktkapitalisierung, Ripple (XRP) ist pro Coin wieder mehr als 0,5 Dollar wert. Auch andere virtuelle Coins und Token wachsen derzeit im Wert – etwa Bitcoin Cash (BCH), das bei mehr als 650 Dollar gehandelt wird, oder der Aufsteiger EOS, der bei 6 Dollar gehandelt wird. Ob die Fahrt nach Norden weitergeht, bleibt abzuwarten.

Südkorea: Untersuchungen bei Banken wegen Kryptowährungen

Die Financial Services Commission (FSC) und die Financial Intelligence Unit (FIU) in Südkorea haben Ermittlungen gegen drei inländische Banken eingeleitet. Bei den Untersuchungen geht es darum, ob die drei Banken die Echtnamen-Regel für Kunden, die mit Kryptowährungen handeln, eingehalten haben. In Südkorea wurden neue Gesetze erlassen, die das von Banken verlangen. So soll verhindert werden, dass Geld im Schutz der Anonymität gewaschen wird.

Bitfinex lässt 12 neue Altcoins handeln

Bitfinex aus Hongkong, einer der wichtigsten Exchange für den virtuellen Handel mit Kryptowährungen, hat 12 neue Altcoins auf seine Plattform gelassen. Ab sofort kann man auf der Krypto-Börse Aion (AION), IOSToken (IOST), Request Network (REQ), Raiden Network (RDN), Loopring (LRC), BnkToTheFuture, Token (BFT), Cofound.it (CFI), Wax (WAX), SingularityNET (AGI), MedicalChain (MTN), Odem (ODEM) und Dai (DAI) kaufen und verkaufen. Zusammen sollen die 12 Altcoins eine Marktkapitalisierung von mehr als einer Milliarde Dollar haben. Sie basieren als ERC-20-Token allesamt auf der Ethereum-Blockchain.

Klagen wegen Werbeverbote geplant

Die Werbeverbote für Kryptowährungen, ICOs, Exchanges und Wallets, die Google, Facebook und Twitter in den vergangenen Wochen eingeführt haben, könnten Klagen zur Folge haben. Wie Cointelegraph berichtet, wollen sich Krypto- und Blockchain-Organisationen aus Ländern wie der Schweiz, Kasachstan, Russland, Südkorea und Armein zusammentun, um rechtlich gegen die Entscheidungen der Silicon-Valley-Firmen vorzugehen. Die neuen Werberegeln sind gerade für Startups, die ICOs durchführen wollen, ein herber Rückschlag, da Social-Media-Kanäle wichtig waren, um potenzielle Investoren auf Initial Coin Offerings aufmerksam zu machen.

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Die Bitcoin & Krypto News vom 05. März 2018

Eco: Uber-Mitgründer plant neue Kryptowährung

Mit Eco will der ehemalige Uber-Mitgründer Garret Camp ins Geschäft mit digitalen Währungen einsteigen. Diese hat das Ziel, Krypto-Geld zu schaffen, das im Alltag tatsächlich zum Bezahlen taugt. Derzeit werden Bitcoin und Co wegen der hohen Transaktionskosten und der hohen Volatilität hauptsächlich zum Traden verwendet. Einen ICO will Camp allerdings nicht machen, stattdessen sollen die Coins an Interessierte ausgeschüttet werden. Wichtig sind Camp Universitäten als Partner, die bei der Weiterentwicklung des zugrunde liegenden Protokolls unterstützen sollen – sie bekommen im Gegenzug ebenfalls Eco-Coins.

Auch nicht schlecht: Unter den Beratern der Eco Foundation finden sich prominente Namen, etwa der ehemalige Twitter-COO Adam Bain, Angelist-CEO Naval Ravikant, Bestseller-Author Tim Ferriss („Die 4-Stunden-Woche“) oder BuzzFeed-Gründer Jonah Peretti.

Bitcoin auf dem Weg Richtung 12.000 Dollar

Bitcoin Preis Chart

Bitcoin Preis Chart

Nach einigen durchwachsenen Wochen scheinen sich die Bitcoin-Preise weltweit wieder zu erholen. Aktuell wird BTC bei mehr als 11.500 Dollar auf Exchanges gehandelt und bewegt sich Richtung der 12.000-Dollar-Marke. Auch Ethereum (ETH) ist auf dem Weg nach oben, aber mit einem Preis von aktuell rund 870 Dollar noch ein Stück entfernt von der psychologisch wichtigen Marke von 1.000 Dollar. Die Nummer 3 im Krypto-Business, Ripple (XRP), wird derzeit bei mehr als 1 Dollar getradet.

Andere Kryptowährungen, gezogen von Bitcoin, stehen ebenfalls im leichten Plus. Bitcoin Cash (BCH) ist knapp bei 1.300 Dollar, Litecoin (LTC) hat die wichtige Marke von 200 Dollar überschritten. Auch Cardano (ADA), Stellar (XLM), Eos oder Monero sind deutlich im Plus. Insgesamt hält die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen derzeit bei rund 470 Milliarden Dollar, ist damit aber noch weit vom Höchststand im Jänner von rund 830 Milliarden Dollar entfernt.

USA: Krypto-Exchanges stocken massiv Personal auf

Wie Business Insider berichtet, wollen in den USA führende Krypto-Börsen sehr viel mehr neues Personal anstellen. Coinbase will die Zahl seiner Mitarbeiter von 250 auf 500 aufstocken, Kraken will gleich 800 neue Leute an Bord holen, und Circle, das kürzlich den Exchange Poloniex aufkaufte, sucht derzeit ebenfalls etwa 200 neue Mitarbeiter. Vor allem geht es darum, den Kunden-Support zu verbessern, schließlich haben Coinbase und Co dank des Hypes rund um Bitcoin und Co enormen Zuspruch in den vergangenen Monaten erfahren. Das Problem dabei: Es gibt derzeit nicht genug Menschen, die Expertise in dem Bereich haben.

Island: Polizei sucht gestohlene Mining-Computer

Wie die Associated Press berichtet, wurden aus einem Rechenzentrum in Island rund 600 Computer, die dort für das Schürfen nach Kryptowährungen aufgestellt wurden, gestohlen – isländische Medien schreiben bereits vom „Big Bitcoin Heist“. Elf Personen wurden im Zuge der Ermittlungen bereits verhaftet, die Rechner im Wert von rund 2 Millionen Dollar allerdings noch nicht sichergestellt. Laut Olafur Helgi Kjartansson von der isländischen Polizei soll es sich um organisierte Kriminalität handeln, die offenbar darauf abzielte, wertvolle Bitcoins zu stehlen. Island hat ist seit vielen Jahren wegen günstiger grüner Energie und dem kühlen Klima ein beliebter Standort für Rechenzentren.

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Bewegung rund um Coinbase und Poloniex

Coinbase mit Ankündigung an Kunden

Die Kryptowährungs Exchange Coinbase Cryptocurrency Startup Coinbase stellt in den kommenden Wochen den amerikanischen Steuerbehörden Daten über einige seiner Kunden zur Verfügung. In einer E-Mail an rund 13.000 User bestätigte Coinbase am Freitag den 23. Februar, dass Coinbase „lediglich einige wenige Informationen“ an das Internal Revenue Service (IRS) übermitteln wird, ohne dabei aber die genauen Details der zu übertragenden Informationen genannt zu haben. Die Exchange plant innerhalb der nächsten 21 Tage die erforderlichen Daten zur Verfügung zu stellen.

Das Startup gibt den Hinweis: „Wenn diesbezüglich Bedenken bestehen, ermutigen wir euch, umgehend einen Anwalt zu konsultieren.“

Wie von CoinDesk berichtet, wurde in einem Beschluss des United States District Court for the Northern District of California vom November festgelegt, dass Coinbase die Informationen von über 13.000 Nutzern, die zwischen 2013 und 2015 ein Handelsvolumen von über 20.000 US-Dollar verzeichnet hatten, weitergeben muss. In der E-Mail-Nachricht behauptet Coinbase, die reduzierte Anzahl der betroffenen Benutzer sei ein „teilweiser, aber immer noch signifikanter Sieg“. In ihrer E-Mail erklärte sich Coinbase, dass die reduzierte Anzahl der betroffenen Nutzer noch immer ein „teilweiser, aber dennoch erheblicher Erfolg“ gewesen sei. Laut Social-Media-Posts sind einige namhafte Persönlichkeiten der Kryptowährungsindustrie wie auch der Bitcoin-Fürsprecher und Autor Andreas Antonopoulos in der Datensammlung mit eingeschlossen.

Poloniex übernommen von Goldman Sachs Tochter

Das Unternehmen Circle, Online-Bezahldienste-Anbieter, mit Firmensitz in Boston und von der Goldman Sachs Group Inc. finanziert, gab heute auf deren Website bekannt, dass sie die Kryptobörse Poloniex Inc. übernommen haben, eine der bekanntesten Digital-Token-Börsen weltweit. Poloniex, wird auf CoinMarketCap.com als der 14. größte Krypto-Austauschplatz geranked und ist in über 100 Ländern nutzbar. Für Circle bedeutet der Erwerb von Poloniex die Erschließung eines weiteren Geschäftstzweigs. Neben dem Peer-to-Peer Zahlungssystem Circle Pay wird über das Portal Circle Trade Großanlegern eine Exchange bereitgestellt, die dem Austausch von FIAT- zu Kryptowährungen bewerkstelligt. Dabei werden allein mit Circle Trade Transaktionen in der Höhe von knapp 2 Mrd. USD pro Monat umgesetzt. Die Circle Co-Founders Sean Neville und Jeremy Allaire sprachen davon, dass sie davon ausgehen „die Poloniex-Plattform über ihre derzeitige Form hinaus als Austausch für reine Krypto-Assets ausbauen werden. Wir stellen uns einen soliden, vielseitigen, verteilten Marktplatz vor, auf dem Token, für alles was wertvoll ist, bereit gestellt werden können: physische Güter, Fundraising und Equity, Immobilien, kreative Arbeiten wie Kunstwerke, Musik und Literatur, Service-Leasing, Vermietungen, Kredite, Futures und vieles mehr.“

Der Merger soll in seiner späteren Form mit Unternehmen wie Coinbase Inc. konkurrieren. Für den Deal hat Circle fast 140 Millionen Dollar an Finanzmitteln von Goldman, General Catalyst und IDG Capital Partners eingesammelt.

 

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Bitcoin kaufen How-To – Teil I – Was ist eine Krypto Exchange

Was ist eine Krypto Exchange

Wenn Euch der Begriff Online-Börsen bereits etwas sagt, werdet Ihr kaum Probleme mit dem Pendant auf der Kryptowährungsseite haben. Die Marktplätze sind von Ihrer Methodik vollkommen identisch. Sie dienen dem Kauf/Verkauf/Tausch von Kryptowährungen, respektive dem Tausch von FIAT-Währungen (Dollar, Euro, Yen, etc.) zu digitalen Assets. Die Zielsetzung einer jeden Exchange sollte es sein, eine faire und strukturierte Möglichkeit für jedermann bereitzustellen, damit der Nutzer darauf sicher investieren kann. Die Börsen selbst verdienen ihr Geld indem sie Gebühren für die von euch durchgeführten Transaktionen erheben. Es gibt eine Vielzahl von Krypto-Exchanges und nachdem das Jahr 2017 so erfolgreich verlief, ist es durchaus wahrscheinlich, dass weitere Plattformen in 2018 an den Markt kommen. Wie findet Ihr nun diejenige Plattform, die am besten zu euren Vorhaben und Bedürfnissen passt? Nun dafür sind wir da, um euch zu helfen einen ersten Einblick zu erhalten.

Was macht eine gute Exchange aus

Krypto Exchange - Binance

Krypto Exchange – Binance

Es gibt viele Faktoren, die in eine gute Börse ausmachen sollten. Dabei sind die Reputation und Sicherheit eine Selbstverständlichkeit. Zudem müsst Ihr beachten, dass nicht alle Börsen zugänglich sind – es gibt sogenannte Region Restrictions. Für uns in Deutschland sieht es dabei noch gut aus. Bisher haben wir noch keine Plattform kennengelernt, bei der wir uns nicht registrieren konnten. Für die Leute aus China sieht es da schon schwieriger aus (wir berichteten). Neben den bisher genannten Eigenschaften ist auch das UI (User Interface = Benutzeroberfläche) einer Plattform ein kritisches Entscheidungskriterium. Findet Ihr euch gut und intuitiv zurecht oder habt Ihr Probleme beim Trading? Falls Ihr dies be-JA-ht raten wir euch, direkt entsprechende Konsequenzen zu ziehen, bevor Ihr euch rumärgert. Andere zu berücksichtigende Faktoren sind die verfügbaren Ordertypen, Altcoins, Trading-Paare, Maker-/Taker-Transaktionsgebühren sowie die Payment Optionen. Zudem ist der Margin-Handel sehr begehrt, aber nicht überall verfügbar.

Jeder von Euch besitzt andere Prioritäten und wird die Punkte individuell beurteilen. Zum Beispiel würden Langzeit Anleger (Hodler) eher eine Börse mit hoher Reputation und einfachem Zugang bervorzugen, während die meisten Daytrader eine Kombination von Börsen nutzen, um Zugang zu allen benötigten Funktionen und Trading-Pairs zu erhalten.

Hier nochmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Reputation
  • Fees  / Gebühren
  • Payment Methods / Zahlungsmöglichkeiten (PayPal, Kreditkarte, SEPA, etc.)
  • UI / Benutzeroberfläche
  • Verification Requirements  / Verifizierungsanforderungen
  • Geografische Restriktionen
  • Sicherheit
  • Liquidität
  • Transparenz der Transaktionen, Preise und Volumen
  • Trading Pairs / Währungspaare 
  • Kundenzufriedenheit
  • Einsteigerfreundlichkeit

Zur Info: Der Bitcoin ist die beliebteste Kryptowährung. Dieser kann auf fast allen Börsen gehandelt werden und stellt das Tor zum Kauf anderer Münzen dar. Mit anderen Worten, wenn Ihr andere Coins auf Börsen kaufen wollte ist folgendes zu tun:

Step by Step zum Bitcoin

Schritt 1: Eröffnet ein Konto auf einem inländischen Krypto-Exchange und verifiziert dieses – bspw. bei bitcoin.de (Identitätsnachweis mit Postident Verfahren).

Schritt 2: Zahlt Geld von Eurem Bankkonto auf das neu eröffnete Konto ein, um Bitcoins oder eine andere verfügbare Kryptowährungen zu kaufen.

Schritt 3: Eröffnet einen Account auf einer Börse wie Binance, die eine Vielzahl von Coins anbietet. Normalerweise akzeptieren Börsen wie Binance keine Fiat-Einzahlungen. Sie erlauben ausschließlich Kryptocoin Einzahlungen. Daher benötigt Ihr auch den Inlandsaccount, auf dem Ihr euch mit einer Basis Kryptowährung eindecken könnt.

Schritt 4: Nachdem Ihr auch das Konto verifiziert und am besten per Zweifaktor-Authentifizierung abgesichert habt, übertragt die erworbenen Bitcoins – z.B. von bitcoin.de – auf Eure bevorzugte Trading Exchange – z.B. Binance. Danach könnt Ihr sofort damit beginnen, den Bitcoin gegen eine andere Währung zu tauschen.

 

Im zweiten Teil des How-To’s stellen wir euch die besten Plattformen, aus unserer Sicht, vor. Bis dahin – bleibt am Ball und bei Fragen, stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Euer KryptoMAG Team

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Bitgrail gehackt oder insolvent? 17 Mio. NANO weg!

17 Mio. NANO verschwunden

Die beliebte Krypto-Börse BitGrail hat einen Verlust von 17 Millionen Nano gemeldet. Diese waren zum Zeitpunkt des Hacks über 170 Millionen USD wert. Jedoch tauchen in der Community widersprüchliche Berichte zu dem Vorfall auf, wobei einige User davon ausgehen, dass die Exchange seit mehreren Monaten zahlungsunfähig sei.

Bitgrail Statement zum angeblichen Hack

Bitgrail Statement zum angeblichen Hack

In der Vergangenheit war die BitGrail-Börse einer der größten Handelsplätze für die RaiBlocks-Kryptowährung, die inzwischen „Nano“ heißt. Bei Aufruf der Website werden die User aktuell zur News weitergeleitet, die einen scheinbaren Hack enthüllt konkretisiert. Laut Aussage der BitGrail-Betreiber wurden „unautorisierte Transaktionen“ nachgewiesen, die zu einem Verlust von 17 Millionen Nano geführt haben. Alle Transaktionen wurden vorübergehend ausgesetzt sowie die Behörden kontaktiert, um das Verschwinden der digitalen Assets zu untersuchen.

Bereits am 30. Januar kündigte BitGrail-Inhaber Francesco Firano auf Reddit an, dass ein Know-your-Customer-Prinzip (KYC) (engl. für „Lerne Deinen Kunden kennen“) aufgrund des zunehmenden Regulierungsdrucks für der Krypto-Handelsplattform obligatorisch wird. Dies sollte ursprünglich eine Pufferpolitik für vermehrte Abhebungen sein.

Wo liegt die Wahrheit

Inzwischen konnten die User Auszahlungen nur noch in Bitcoins vornehmen, da es sich dabei um den einzigen verfügbaren Vermögenswert handelte, den die Plattform ermöglichte. Dies war eine der ersten Signalflaggen, dass mit der Börse etwas nicht in Ordnung ist. Alle Nano-Ein- und Auszahlungen wurden nachfolgend ausgesetzt. Seitdem diese Erklärung veröffentlicht wurde, fiel der Preis von Nano rapide ab. Seit 31. Januar büßte man 12 USD an Kurswert ein. Heute stehen wir bereits bei nur noch 8,50 USD.

Nano Kursrutsch - Stand 11. Februar 2018

Nano Kursrutsch – Stand 11. Februar 2018

Die Nutzer begannen rasch mit der Spekulation für die Ursache, des Poilicy Changes. Die umstrittenste Theorie die dabei aufkam, war die eines Exit-Scam von Bitgrail. Einige Mitglieder haben im Raiblocks Reddit sogar eine Sammelklage gefordert, um die Änderungen der Richtlinien anzufechten, denn viele der außereuropäische Nutzer waren zu dem Zeitpunkt nicht in der Lage ihr Vermögen während der Zeit der Ungewissheit zurückzuziehen. Dies änderte sich nun als BitGrail ihre Probleme publik machte.

Das Nano-Core-Teams machte nachfolgend deutlich, dass das Problem nicht auf deren Protokollebene existiert, sondern auf eine Sicherheitslücke bei BitGrail zurückzuführen ist. Firano kontaktierte das Nano Team wegen eines Verlusts aus der BitGrail erst am Donnerstag. Laut diesen Gespräches war von 15 Millionen verloren gegangenen Nano die Rede. Nano-Entwickler Zack Shapiro wies jedoch darauf hin, dass die Situation schon seit Monaten andauert. Es macht allen Anschein, als würde Firano sich eher mit verschwiegenen Fragen zur Insolvenz als mit einem scheinbaren Hack beschäftigten.

„Wir haben jetzt genügend Grund zur Annahme, dass Firano das Nano Core Team und die Community in Bezug auf die Zahlungsfähigkeit des BitGrail-Austauschs über einen längeren Zeitraum irregeführt hat.“

Firano nutzte seitdem seinen Social Media Account, um das Nano Core Team anzugreifen und darüber hinaus an der Geschichte festzuhalten, dass die Plattform nicht Insolvent sei und die Coins gestohlen wurden.

Hier ein weiteres Statement dazu:

Der Preis für Nano könnte, so lange die Untersuchungen fortgesetzt werden, weiter drastisch fallen.
Was denkt Ihr zu der Situation? Wer hat Recht und was sind die Konsequenzen?

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