Schlagwort: Mining

Cloud Mining noch rentabel?! Ein Versuch der Aufklärung

Grundsätzlich ist das Cloud Mining bei aktuellen Preisen und derzeitiger Difficulty eher mühsam, wenn nicht sogar unrentabel. Dafür empfehle ich euch den Mining Calculator hier:

https://www.cryptocompare.com/mining/calculator/eth…

Falls wirklich noch wer Interesse am Mining hegt, dann empfehle ich euch dieses Video. Hier ist einmal mehr zusammengefasst welche Cloud Mining Companies am besten abschneiden. Haltet dabei euer Auge auf den Return on Invest, welcher bei den NON-MLM Unternehmen am höchsten ist. Bedenkt bitte auch, dass 2020 das Halfening des Bitcoins stattfindet, d.h. jegliche Rentabilität auf den Bitcoin wird noch geringer werden.

Ich muss einfach mal darauf verweisen. Die Jungs von BTC-ECHO haben es gut zusammengefasst. Die Kryptowelt ist mehr als nur Mining. Hauptsächlich trägt sie zur sicheren Digitalisierung der Geschäftswelt und deren Prozesse, gestützt durch qualifizierte Applikationen, bei. Das ist ein wichtiger Punkt den viele beachten sollten. Der Krypto COIN Hype kann schneller vorbei sein, als man denkt, die Technik selbst wird es jedoch durchaus weit bringen.

https://www.btc-echo.de/bitcoin-mining-lohnt-sich-immer-weniger/

Bitcoin Mining Kosten pro Land

Bitcoin Mining Kosten pro Land

Habt ihr euch mal gefragt was das Mining eines Bitcoins in anderen Ländern so kostet?

Hier eine Aufstellung, die wieder mal zeigt, dass Deutschland unter den Top3 Länder mit den höchsten Produktionskosten ist. Das heißt demzufolge, dass unsere Rigs am effizientesten in Venezuela laufen.

Eine neue Studie von Fundstrat Global Advisors sagt, dass der Bitcoin-Kurs bis Ende 2019 auf 36.000 US-Dollar (30.240 Euro) steigen werde. Das enthüllte Mitbegründer Tom Lee am Donnerstag, 10. Mai.

Die Analyse des Verhältnisses zwischen Bitcoin Mining-Kosten und dem Kurs von Sam Doctor, dem quantitativen Strategen von Fundstrat, resultierte darin, dass das Marktforschungsunternehmen die Spanne der Kryptowährung bis zum Jahresende 2019 zwischen 20.000 US-Dollar (16.800 Euro) und 64.000 US-Dollar (53.760 Euro) prognostizierte.

Laut AMBCrypto basiert Lee’s neue Prognose auf dem neuen Bitcoin-Mining Whitepaper, welches von FundstratQuant veröffentlicht wurde. In dem Papier wurde festgestellt, dass die Bitcoin-Mining-Ökonomie der Hauptfaktor für den Preis von Bitcoin ist. Das Papier begründet, dass die Multiplikation von Bitcoin’s Preis, sowie die Kosten, die Miningunternehmen verzeichnen, dargestellt als P/BE , sich als verlässliches langfristiges Unterstützungslevel für den Bitcoin-Preis erwiesen haben. Daher sollte die wachsende Bitcoin-Mining-Infrastruktur „die Wertsteigerung von Bitcoin unterstützen“.

„Wir erwarten, dass die Mining-Wirtschaft in den nächsten Jahren wachsen wird und prognostizieren einen BTC-Preis von etwa 36.000 US-Dollar (30.240 Euro) bis Ende 2019. Das basiert auf dem historischen Durchschnitt von 1.8x P/BE“, heißt es in einer Zusammenfassung der Ergebnisse, die vom Mitbegründer Tom Lee auf Twitter hochgeladen wurde.

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Die Bitcoin & Krypto News vom 06. März 2018

US-Börsenaufsicht geht gegen ICOs vor

Die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC hat einem Bericht zufolge Untersuchungen gegen mehr als 80 Unternehmen eingeleitet, die ein Initital Coin Offering (ICO) in den Staaten planen. Betroffen ist etwa Overstock, dass mit dem Verkauf der Kryptowährung tZero 250 Millionen Dollar holen will. Die Behörde will Informationen über die Struktur der Token-Verkäufe und über die Konditionen der Pre-Sales einholen, bei denen Investoren zumeist viel Rabatt angeboten wird. SEC-Chairman Jay Clayton hat sich in der Vergangenheit immer wieder zu ICOs geäußert. Einmal warnte er, dass die neue Crowdfunding-Methode von Startups die Regeln für Wertpapiere verletzen würden, ein ander Mal war er deutlich freundlicher gegenüber ICOs.

Walmart will mit Blockchain arbeiten

Aus einem Patentantrag geht hervor, dass der US-Handelsriese Walmart plant, mit Hilfe von Blockchain-Technologien seine Prozesse zu optimieren. Smarte Verpackungen sollen ermöglichen, dass ihr Inhalt oder ihre GPS-Position von der Blockchain erfasst werden können. Bereits 2017 ist Walmart einer Initiative gemeinsam mit IBM, Kroger und Nestle beigetreten, die zum Ziel hat, Qualitäts-Management bei Nahrungsmittel umzusetzen. Mit Hilfe der Blockchain soll genau dokumentiert werden, woher Nahrungsmittel kommen.

Eroiy: Kryptowährung für die Porno-Branche

Ein in Panama registriertes Unternehmen will mit Eroiy eine eigene Kryptowährung schaffen, die zum anonymen Bezahlen für Online-Pornografie dienen soll. Dazu soll es, wenn das Projekt einen erfolgreichen ICO hinlegt, eine eigene App und eine eigene Bankkarte geben, mit der die Kunden bezahlen können. Wirklich neu ist das aber nicht: Eroiy verwendet keine eigene Technologie, sondern setzt auf der Blockchain von NEM auf, mit der zwei Milliarden Einheiten der Kryptowährung geschaffen werden sollen. Auch sind Bürger aus China, den USA und Singapur von dem ICO ausgeschlossen.

Square: „Bitcoin ist transformative Technologie“

Jack Dorsey, einer der Mitgründer von Twitter und aktueller CEO von Twitter und Square, hat Bitcoin einem Bericht zufolge als „tranformative Technologie“ bezeichnet. Erst kürzlich wurde die Cash App von Square um die Funktion erweitert, BTC kaufen und verkaufen zu können. Nun meinen Analysten, dass die App künftig zu einem Coinbase-ähnlichen Exchange für Kryptowährungen ausgebaut werden könnte. Erst kürzlich hat Coinbase, Marktführer in den USA, Konkurrenz durch Robinhood, einer App für Aktienhandel, bekommen, die ebenfalls den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen erlaubt.

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Die Bitcoin & Krypto News vom 05. März 2018

Eco: Uber-Mitgründer plant neue Kryptowährung

Mit Eco will der ehemalige Uber-Mitgründer Garret Camp ins Geschäft mit digitalen Währungen einsteigen. Diese hat das Ziel, Krypto-Geld zu schaffen, das im Alltag tatsächlich zum Bezahlen taugt. Derzeit werden Bitcoin und Co wegen der hohen Transaktionskosten und der hohen Volatilität hauptsächlich zum Traden verwendet. Einen ICO will Camp allerdings nicht machen, stattdessen sollen die Coins an Interessierte ausgeschüttet werden. Wichtig sind Camp Universitäten als Partner, die bei der Weiterentwicklung des zugrunde liegenden Protokolls unterstützen sollen – sie bekommen im Gegenzug ebenfalls Eco-Coins.

Auch nicht schlecht: Unter den Beratern der Eco Foundation finden sich prominente Namen, etwa der ehemalige Twitter-COO Adam Bain, Angelist-CEO Naval Ravikant, Bestseller-Author Tim Ferriss („Die 4-Stunden-Woche“) oder BuzzFeed-Gründer Jonah Peretti.

Bitcoin auf dem Weg Richtung 12.000 Dollar

Bitcoin Preis Chart

Bitcoin Preis Chart

Nach einigen durchwachsenen Wochen scheinen sich die Bitcoin-Preise weltweit wieder zu erholen. Aktuell wird BTC bei mehr als 11.500 Dollar auf Exchanges gehandelt und bewegt sich Richtung der 12.000-Dollar-Marke. Auch Ethereum (ETH) ist auf dem Weg nach oben, aber mit einem Preis von aktuell rund 870 Dollar noch ein Stück entfernt von der psychologisch wichtigen Marke von 1.000 Dollar. Die Nummer 3 im Krypto-Business, Ripple (XRP), wird derzeit bei mehr als 1 Dollar getradet.

Andere Kryptowährungen, gezogen von Bitcoin, stehen ebenfalls im leichten Plus. Bitcoin Cash (BCH) ist knapp bei 1.300 Dollar, Litecoin (LTC) hat die wichtige Marke von 200 Dollar überschritten. Auch Cardano (ADA), Stellar (XLM), Eos oder Monero sind deutlich im Plus. Insgesamt hält die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen derzeit bei rund 470 Milliarden Dollar, ist damit aber noch weit vom Höchststand im Jänner von rund 830 Milliarden Dollar entfernt.

USA: Krypto-Exchanges stocken massiv Personal auf

Wie Business Insider berichtet, wollen in den USA führende Krypto-Börsen sehr viel mehr neues Personal anstellen. Coinbase will die Zahl seiner Mitarbeiter von 250 auf 500 aufstocken, Kraken will gleich 800 neue Leute an Bord holen, und Circle, das kürzlich den Exchange Poloniex aufkaufte, sucht derzeit ebenfalls etwa 200 neue Mitarbeiter. Vor allem geht es darum, den Kunden-Support zu verbessern, schließlich haben Coinbase und Co dank des Hypes rund um Bitcoin und Co enormen Zuspruch in den vergangenen Monaten erfahren. Das Problem dabei: Es gibt derzeit nicht genug Menschen, die Expertise in dem Bereich haben.

Island: Polizei sucht gestohlene Mining-Computer

Wie die Associated Press berichtet, wurden aus einem Rechenzentrum in Island rund 600 Computer, die dort für das Schürfen nach Kryptowährungen aufgestellt wurden, gestohlen – isländische Medien schreiben bereits vom „Big Bitcoin Heist“. Elf Personen wurden im Zuge der Ermittlungen bereits verhaftet, die Rechner im Wert von rund 2 Millionen Dollar allerdings noch nicht sichergestellt. Laut Olafur Helgi Kjartansson von der isländischen Polizei soll es sich um organisierte Kriminalität handeln, die offenbar darauf abzielte, wertvolle Bitcoins zu stehlen. Island hat ist seit vielen Jahren wegen günstiger grüner Energie und dem kühlen Klima ein beliebter Standort für Rechenzentren.

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Islands Bitcoin Mining Farmen mit enormen Energieverbrauch

Mining in Island nimmt krasse Züge an

Island ist der ideale Ort zum „schürfen“ von Kryptowährungen. Dank des kühlen Klimas und dem einfachen Zugang zu erneuerbaren Energiequellen, welche preisgünstige Stromkosten ermöglichen, konnte das Land seinen Stellenwert im weltweiten Bitcoin Mining ausbauen. Der isländische Geschäftsmann Johan Snorri Sigurbergsson vom Energiekonzern Hitaveita Sudurnesja prognostiziert eine Verdopplung des Kryptowährungs-Energieverbrauchs des Landes auf 100 Megawatt in diesem Jahr. Dies ist im Mengenvergleich mehr als die 340.000 Haushalte der Insel für ihren Eigenbedarf benötigen.

Bitcoin Mining oder natürliche Badewanne?

Bitcoin Mining oder natürliche Badewanne?

Sigurbergsson sagte, dass er „…diesen Trend vor vier Monaten nicht hätte vorhersagen können, aber dann ist der Bitcoin in die Höhe geschnellt“. Er berichtet, dass er sich gerade mit einem Miningunternehmen getroffen habe, welches 18 Megawatt an Leistung einkaufen wolle. Zweifellos ist das Mining das Herzstück der gesamten Bitcoin-Geschichte – welches sich ein Konzept der künstlich provozierten Knappheit zu nutze macht – und ließ das Mining zu einem weltweit lukrativen Geschäft aufsteigen.

Jedoch benötigt das Bitcoin Mining aufgrund seines Proof of Work (PoW) Protokolls eine große Menge an Energie, um mittels der Berechnungen den richtigen „Hash“ zu finden, der den entlohnt. Alternativ zum energieintensiven PoW-Vorgehen wurde das Proof-of-Stake System ins Spiel gebracht, um den Verbrauch herunterzufahren. Der Vorteil der isländischen Mining-Unternehmen besteht in der Verwendung von regenerativen Energien, welche deutlich weniger Schadstoffe als die Kohlekraftwerke in China produzieren. Island verfügt über einen einfachen Zugang zu Geothermie-und Wasserkraftwerken, die sowohl günstiger als auch umweltfreundlicher sind.

Stimmen mehren sich gegen Mining

Keflavik, eine Küstenstadt auf der südlichen Halbinsel Islands, beherbergt drei der größten Bitcoin-Plattformen. Diese Mining-Farmen haben ihre Gebäude den vorherrschenden Bedingungen in der Halle angepasst – tausenden von Systemen, die sehr viel Abwärme produzieren. So sind die Hallenwände so konzipiert, dass die natürlichen Elemente, wie dem kalten Wind, die Mining-Hardware herunterkühlen können ohne weitere Energie zu verschwenden. Island bietet daher ein gutes Zuhause für die aufstrebende Industrie. Doch nicht jeder ist darüber glücklich. „Unter normalen Umständen zahlen die Unternehmen, die in Island Werte schaffen, einen bestimmten Betrag an Steuern an die Regierung. Diese Unternehmen tun dies jedoch nicht, daher sollten wir uns fragen, ob sie das tun sollten“, erklärte Smari McCarthy, Abgeordneter der hiesigen Piratenpartei. McCarthy Piratenpartei, die nach dem Finanzcrash 2008 in das isländische Parlament einzogt, brachte den Vorschlag zur Besteuerung von Gewinnen aus dem Bitcoin-Mining zur auf. Dies begründet er damit, dass eine Mining-Farm genauso unter die Kategorie „Wertschöpfung“ innerhalb des Landes fällt. Er führtet zudem fort, dass „wir Dutzende oder vielleicht Hunderte von Megawatt einsetzen, um etwas zu produzieren, das keine greifbare Existenz und keinen wirklichen Nutzen für den Menschen außerhalb des Bereichs der Finanzspekulation hat. Das kann nicht gut sein.“ Die Piratenpartei war anfänglich übrigens pro Bitcoin eingestellt. Das hat sich gewendet.

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Warum der Bitcoin nach der Korrektur stärker wird

Der Untergang des Giganten?

Viele reden jetzt vom Untergang des Bitcoin oder des Kryptomarktes allgemein. Begründungen werden meist nicht geliefert. Warum nicht? Weil es keine gibt. Der Markt ist gerade in Panik, und in solchen Zeiten stehen an jeder Ecke die Prediger des Untergangs. Das war schon so im Mittelalter.

Wenn man die aktuelle Situation nüchtern betrachtet, spricht nichts für irgendeinen Untergang und vieles dafür, dass die Akzeptanz des Bitcoin weiter und unaufhaltsam steigen wird. Und für Menschen, die mit Bitcoin das große Geld machen wollen, dass jetzt die beste Zeit ist, in BTC zu investieren.

Meines Erachtens wurde der Abwärtstrend des Kurses vor allem durch die „schlechten Nachrichten“ der vergangenen Wochen ausgelöst und forciert. Schaut man sich aber diese „schlechten Nachrichten“ genauer an, wird man feststellen, dass es sich dabei fast ausschließlich um falsche oder fehlinterpretierte Meldungen handelte. Jede Meldung, die irgendwie Kryptowährungen betraf, wurde von zahllosen Medien aufgenommen und durch Weglassen wichtiger Details oder gänzliche Falschdarstellung zu einer Nachricht gemacht, die das Ende des Bitcoin suggerieren sollte. Schauen wir uns die Ereignisse der letzten Wochen genauer an:

„Mining-Verbot“ in China

Aus der Meldung, dass die chinesische Regierung den Stromverbrauch der Miner genauer unter die Lupe nehmen und gegebenenfalls regulatorisch eingreifen will, machten zahlreiche Medien über den ganzen Globus verteilt die Meldung, China wolle das Mining verbieten. Genauere Analysen dieser Nachricht blieben aus, nur wenige Medien nahmen sich dieser Nachricht an und versuchten, ein wenig hinter die Kulissen zu schauen:

  • zahlreiche chinesische Miner haben ihre Farmen längst außerhalb Chinas, z.B. in der Mongolei, aufgebaut und sind von irgendwelchen Regularien unabhängig.
  • selbst wenn so ein (niemals ausgesprochenes) Verbot kommen sollte, würde es vermutlich Jahre dauern, bis es umgesetzt würde, da die lokalen Behörden sich den staatlichen Anordnungen lange widersetzen würden, da sie weder auf die Steuereinnahmen noch die Einnahmen aus dem Stromverbrauch der Miner verzichten wollten.
  • verschiedene größere chinesische Miner sind schon seit längerer Zeit dabei, ihre Standorte in andere Regionen zu verlagern, z.B. Europa oder Canada.

Klar ist, dass China den Kryptomarkt regulieren will, aber wie das genau aussehen soll, ist – wie in den meisten Staaten der Erde – noch nicht deutlich.

„Südkorea will Bitcoin Handel verbieten“

so die Headlines fast aller Medien. Auch hierbei handelt es sich um einen Fall von Falschinformationen, der entweder darauf basiert, dass Medien schnell irgendwas zu irgendwelchen News produzieren müssen, die Schreiberlinge meist aber keine Ahnung von der Materie haben und Hintergrundinformationen sowieso keine Klicks bringen sondern nur zusätzliche Arbeit bedeuten. Und zusätzlich, dass in der allgemeinen Medienlandschaft die „Bitcoin ist eine Tulpenzwiebel“- Ansicht bei jeder Gelegenheit ausgepackt wird und deshalb auch aus Informationen immer gern der Aspekt rausgepickt wird, der das Ende des Bitcoins ankündigt.

Die Fakten zu diesen Falschmeldungen: Der südkoreanische Justizminister erklärte, dass er den Handel mit Kryptowährungen verbieten will. Der Finanzminister stellt sich diesen Aussagen bereits kurze Zeit später öffentlich entgegen. Beide sitzen mit anderen Finanzorganisationen in einer Taskforce, die Wege zur Regulierung des Kryptohandels auskundschaften soll. D.h. diese Meldung sagt erstmal nichts aus über anstehende Verbote, sondern zeigt lediglich, dass der Staat wie viele andere Staaten auch, absolut noch kein Konzept hat, was irgendwelche Regulierungen, Verbote etc angeht, und die verschiedenen Institutionen z.T. völlig entgegengesetzte Positionen vertreten. Am Beispiel Südkorea müsste sich also erstmal diese Taskforce überhaupt zu irgendwas einigen, und danach müsste ein Gesetz im Kongress verabschiedet werden. Das kann alles dauern und was am Ende dabei rauskommt, ist völlig ungewiss.
In diesem Zusammenhang folgte dann noch eine Geschichte von Marktmanipulation wie aus dem Lehrbuch:
Um 9.00h, als der Bitcoin Preis aufgrund der vorher verbreiteten Meldung des drohenden Kryptoverbots im Keller war, werden Reporter und Offizielle inoffiziell informiert, dass eine Ankündigung der Regierung erfolgen werde, dass der Kryptohandel NICHT verboten werde. Um 9.40h wurde diese Ankündigung dann öffentlich gemacht. Zwischen 9.00 und 9.40 hatten also ausgewählte Kreise die Möglichkeit, den Dip zu kaufen, was offensichtlich auch massiv getan wurde. In dieser Zeit stieg der Kurs massiv an (siehe Grafik im text). Von 9h bis 10h von ca. 19,000,000 auf 20,000,000 Won.

Fakt in Südkorea ist aktuell, dass die Regierung regulatorische Maßnahmen ergriffen und umgesetzt hat. So ist es nicht mehr möglich, anonym mit Kryptowährungen zu handeln. Mit jedem Account bei Krypto-Exchanges muss ein echtes Bankkonto verknüpft sein.
Weiterhin ist es für Menschen ohne südkoreanische Staatsbürgerschaft nicht mehr möglich, an südkoreanischen Börsen zu traden. Dies war allerdings schon vorher durch verschiedene Vorschriften kaum möglich gewesen.

„Bitcoin Verbot in Indien“

In einer Haushaltsrede erklärte der indische Finanzminister Arun Jaitley, dass Bitcoin kein offizielles Zahlungsmittel in Indien sei und auch nicht werde. Die indische Regierung werde die die Entwicklungen auf dem Kryptomarkt genau im Auge behalten.
Aus dieser Meldung machten zahlreiche Medien die Nachricht, der Kryptohandel in Indien stünde vor dem Verbot. Völlig falsch, da die Mitteilung des Finanzministers im Gegenteil bedeutet, dass ein Verbot gerade NICHT bevorsteht und Kryptowährungen weiterhin toleriert werden.
Durch diese Falsch- oder verfälschte Meldungen setzte eine erneute Abwärtsbewegung des Bitcoin-Kurses ein

Diese Meldungen sind meines Erachtens hauptsächlich für die Talfahrt der letzten Wochen des Bitcoin verantwortlich – auch wenn es weitere Gründe für den Kursabsturz gibt, hier zu nennen vor allem die Betrugsmeldungen um Bitfinex/Tether, um andere Scam-Coins, die Hackerangriffe auf die japanische Börse Coincheck sowie auf IOTA-Wallets mit dem damit verbundenen großen Coin-Diebstahl.

Prägen also meiner Meinung nach falsche und verfälschte Meldungen den Absturz der Krypto-Kurse, so sind auf der anderen Seite eine ganze Reihe positiver Meldungen zu verzeichnen, die real und ungefälscht sind und zeigen, dass die Entwicklung des Kryptomarktes weiterhin fast ausschließlich positive Signale zeigt.

Bitcoins technische Weiterentwicklung

Viele technologische Upgrades und Weiterentwicklungen sind auf der Bitcoin Blockchain aktuell in der Entwicklungsphase. Mit der Implementierung kann im Laufe dieses Jahres gerechnet werden. Sollten alle diese Features integriert werden, wird das die Akzeptanz des Bitcoin weiter stärken – und damit auch des Kryptomarktes insgesamt, auch wenn allen Altcoins ein hartes Jahr bevorstehen könnte. Altcoins haben sich letztlich alle die verschiedenen Lücken, die der Bitcoin noch aufweist, zunutze gemacht, was vor allem die Aspekte anonyme Transaktionen, Smart Contracts, Transaktionsgeschwindigkeit und – Gebühren betrifft. Eine Umsetzung der genannten Erneuerungen würde einen großen Teil der Altcoins faktisch überflüssig machen.
Denn das Bitcoin Projekt bleibt das Original, von dem sich alle folgenden Projekte ableiten. Durch den großen zeitlichen Entwicklungsvorsprung (Start Januar 2009) ist Bitcoin aber das mit Abstand sicherste Blockchain-Projekt, das zudem durch eine große Community von freien Entwicklern vorangetrieben wird – das bedeutet zwar oft lange Phasen der Entscheidungsfindung, steht dadurch aber auf dezentraleren und demokratischeren Füßen als die Altcoins, die größtenteils in den Händen privater Unternehmen (die aus ICO’s hervorgegangen sind) oder einiger Wale (BCH) liegen, die die Zukunft ihrer Coins zu großen Teilen selbst bestimmen können. Ein Ausnahme bildet da noch Ethereum, das zwar über ein kleineres, zentralisierteres DEV-Team verfügt, aber in der Regel transparenter in der Außendarstellung ist, und auch zu den etwas älteren Projekten (seit Ende 2013) gehört.
Ich bin gespannt, welche Auswirkungen die Bitcoin-Erneuerungen auf den gesamten Kryptomarkt haben werden – sollten sie denn alle kommen.

Lightning Network – Echtzeittransaktionen mit Mini-Gebühren

Mit dem Lightning Network werden über sogenannte Payment Channels blitzschnelle, nahezu gebührenfreie Geldtransfers in Echtzeit möglich sein, ohne dass die Blockchain dadurch belastet wird. Zudem sind „Atomic Swaps“ möglich, das blockchainübergreifende Wechseln von Kryptowährungen, ebenfalls in Echtzeit. Das Lightning Netzwerk kann den Durchbruch für Bitcoin als alltägliches Zahlungsmittel bedeuten, Stichwort „Micropayments“.

TumbleBit (und ZeroLink) – ein neues Protokoll zur Anonymisierung von Bitcoins

Bitoin-Transaktionen sind nicht wirklich anonym, sondern pseudonym, d.h. öffentlich in der Blockchain nachverfolgbar. Der Absender ist zwar nicht bekannt, aber die Absender-Walletadresse. Anhand der Adresse ist es möglich, das Zahlungsverhalten eines Nutzers nachzuvollziehen und zum Beispiel über Transaktionen, die von Exchanges aus getätigt wurden, den Namen des Nutzers einer bestimmten Adresse zuzuordnen. Mit TumbleBit können schnelle, anonyme Offchain-Zahlungen über einen sogenannten ‘Tumbler’ getätigt werden, durch den Sender und Empfänger einer Transaktion nicht mehr zugeordnet werden können.

ZeroLink verfolgt das gleiche Ziel auf einem anderen Weg.

Rootstock (RSK) – Smart Contracts für Bitcoin

Rootstock eine dezentrale Smart-Contracts-Plattform, die als Sidechain mit der Bitcoin Blockchain verbunden ist.
Die RSK (Rootstock) Sidechain hat Anfang Januar ihren ersten Block gemint und wird in den nächsten Tagen voll einsetzbar sein. Das bedeutet, dass ab demnächst smart Contracts/Sidechains auf der Bitcoin Blockchain möglich sind und demzufolge ICOs starten werden, die ihre Projekte auf der Bitcoin Blockchain aufsetzen. Interessant dabei: RSK ist vollständig kompatibel zu Ethereums ERC-20 Standard.

Etablierung des Bitcoin als Zahlungsmittel

In Japan, wo Bitcoin schon lange als offizielles Zahlungsmittel anerkannt ist, ist das Kaufen von Waren weit etablierter als in allen anderen Nationen. Ende Januar hat auch die größte Consumer Electronics-Kette, Yamada Denki, Bitcoin als Zahlungsmittel eingeführt. Diese Entwicklung geht ungeachtet des Kursverfalls beständig weiter

Bitcoin als Wertaufbewahrung und Einkommensabsicherung in inflationären Ländern

Über 50 Staaten der Welt kämpfen derzeit mit Inflationsraten von über 6%. In vielen dieser Länder nutzen die Menschen Bitcoin als Möglichkeit, ihr verdientes Geld durch den Tausch in Bitcoin vor dem schnellen Wertverfall zu retten.

Nachlassendes Gerede von „Blase“ und „Totalverlust“

Waren die Medien im November und Dezember noch voll von Warnungen vor Bitcoin als „Blase“, „Tulpenzwiebel“ und Statements berühmter Banker, Politiker und FinTech-Promis, dass bei Invests in Bitcoin der Totalverlust drohe, so hat sich diese Medienkampagne mittlerweile stark beruhigt – und nach und nach liest man von Personen aus dem erwähnten Kreis immer öfter, dass Bitcoin nicht vom Markt verschwinden werde. Offensichtlich haben diese Personen erkannt, dass die Entwicklung der Blockchain-Technologien nicht mehr aufzuhalten ist. Statt Angst und Panik zu verbreiten, gehen diese Kreise mittlerweile verstärkt dazu über, Wege zu suchen, auf den Zug aufzuspringen. Über 20 Staaten arbeiten nach Medienberichten bereits daran, eigene „Staats“-Kryptowährungen zu entwickeln.

Alles in Allem sehen wir an diesen Meldungen, dass die Grundtendenz eine positive Entwicklung des Kryptomarktes zeigt. Der Kursverfall ist letztlich zurückzuführen auf eine Reihe von falschen und fehlinterpretierten Meldungen, der unbegründet zu einem starken Vertrauensverlust und zu massiven Panikverkäufen geführt hat. Der Kursverfall hat demnach keine logische Begründung aufzuweisen und zeigt uns, dass der Kurs wieder ansteigen wird, wenn die Panik sich gelegt hat und die Menschen erkennen, dass die positive Entwicklung dees Marktes weitergehen wird.

KryptoMAG sagt Danke an Autor muxu.

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Der ultimative Blockchain und Krypto Survival Guide

Aller Anfang und so…

Um in die Kryptowelt einzusteigen, ist nicht viel nötig, außer ein Wallet, eine Exchange, möglicherweise auch das Mining und ein wenig Dezentralität. Wenn Ihr euch fragt, was wollen die jetzt von uns zu, dann seid Ihr hier genau richtig. Wir haben euch ein kleines Vokabular erstellt, das zum 1×1 im Krypto-Business zählt.

Verteilte Hauptbücher / Distributed Ledger Technology (DLT)

Blockchain in Bildern

Blockchain in Bildern

Dies ist eine Art von Datenbank, die auf mehrere Sites, Länder oder Institutionen verteilt ist. Verteilte Hauptbücher sind dezentralisiert, um zu verhindern, dass eine zentrale Behörde oder ein Vermittler Transaktionen verarbeiten, validieren oder authentifizieren muss. Datensätze werden nacheinander in einem fortlaufenden Ledger gespeichert, sie können jedoch nur hinzugefügt werden, wenn die Teilnehmer ein Konsens erreichen. Jeder Datensatz ist mit Datum / Uhrzeit versehen und mit einer eindeutigen kryptografischen Signatur, die die Echtheit und Integrität des Hauptbuchs gewährleisten soll. Alle Teilnehmer sehen das gesamte Hauptbuch, das eine vollständige Historie liefert, die verifizierbar und überprüfbar ist.

Blockchain

Die Blockchain ist nur eine Art eines verteilten Ledger. Wenn wir über Blockchain sprechen, ist es in der Regel die Technologie, die für Bitcoin oder eine andere Kryptowährung verwendet wird. Sie ist ein Konsens von replizierten, gemeinsam genutzten und synchronisierten digitalen Daten. Neueren Blockchains wurden weitere Funktionalitäten hinzugefügt (Ethereum, NEO). Unter dem Bitcoin-Protokoll erhält jede Transaktion eine eindeutige kryptografische Nummer und ist in einem „Block“ ähnlicher Transaktionen enthalten. Jeder Block wird dann mit einer kryptografischen Signatur („Hash“) zum nächsten Block „verkettet“. Jeder Block ist aufgrund der verwendeten Algorithmen nicht nachträglich änderbar sobald er sich einige Blöcke lang in der Blockchain befindet, da jeder Folgeblock ebenfalls neu berechnet werden müsste. Dadurch können Blockchains wie ein Hauptbuch verwendet werden, das von jedem mit den entsprechenden Berechtigungen freigegeben und validiert werden kann. Im Vergleich zu herkömmlichen Datenbanken besteht die echte Neuheit der Blockchain-Technologie darin, dass sie mehr als nur eine Datenbank ist. Mit ihr ist es möglich Regeln für Transaktionen (insbesondere Geschäftslogiken) festzulegen, die an die Transaktion selbst gebunden sind und sich nicht auf die gesamte Datenbankebene oder Anwendung auswirken. 

Bitcoin

Der Bitcoin ist eine virtuelle und dezentrale Währung. Dezentral bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Bitcoin keiner Kontrolle einer zentralen Autorität wie einer Bank, Regierung oder eines bestimmten Unternehmens unterliegt. Stattdessen werden Transaktionen kollektiv über das Netzwerk an Bitcoin-Teilnehmern verarbeitet. Genauer gesagt ist es ein kryptographisches System, welches dem Bitcoin zu Grunde liegt und sicherstellt, dass die virtuellen Münzen weder gefälscht, noch Bitcoin auf andere Weise manipuliert werden kann. Bitcoin ist daher eine sogenannte Kryptowährung. Kryptowährungen sind vergleichbar mit Protokollen wie http(s), IP etc. – sie sind nicht im Besitz von Einzelpersonen. Sie basieren auf einem Netzwerk, welches durch einfache (manchmal auch etwas komplexere) mathematische Regeln verwaltet wird und dem alle Teilnehmer mit der Nutzung inhärent zustimmen.

Hash

Ein Hash-Algorithmus wandelt Daten beliebiger Länge in einen Datensatz fester Länge um. Gleiche Daten führen immer zum gleichen Hash. Wird aber auch nur ein einzelnes Bit der Daten geändert sieht der Hash komplett anders aus. Wie alle Daten im Computer bestehen Hashes aus langen Zahlenketten und werden für gewöhnlich in hexadezimaler Schreibweise angegeben.

Verschlüsselung / Encryption

Die Verschlüsselung ist die Konvertierung von Informationen oder Daten, um unberechtigten Zugriff durch Dritte zu unterbinden. Dabei erzeugt ein Benutzer ein Schlüsselpaar – öffentlich und privat. Es gibt also zwei Schlüssel. Dabei wird der öffentliche Schlüssel zur Verschlüsselung verwendet, der private Schlüssel hingegen für die Entschlüsselung. Eure Bitcoin-Adresse z.B. auf einem Jaxx wäre demnach die öffentliche Stelle, die mittels des privaten Keys von euch eingesehen und benutzt werden kann. Eine Adresse (wie Ihr sie aus eurem Wallet kennt) wird zufällig generiert und besteht aus der Aneinanderreihung von Ziffern und Buchstaben. Euer privater Schlüssel ist das passende Gegenstück dazu, der ebenfalls aus Buchstaben und Zahlen besteht, lediglich mit dem gravierenden Unterscheid, dass er nur euch bekannt sein sollte, da Ihr damit den Zugang zu eurem Wallet herstellt.

Wallet

Krypto Wallet

Krypto Wallet

In einem Wallet werden private Schlüssel der Adressen, auf denen die jeweiligen Kryptowährungen gespeichert sind, verwaltet. Grundsätzlich bieten die meisten Wallets die gleichen technischen Funktionalitäten. So kann euer Wallet bspw. Kryptos versenden und Adressen als Zeichenfolge bzw. QR-Code einblenden lassen, damit auch der Empfang ermöglicht wird. Alle Adressen werden außerdem in einem Adressbuch gespeichert. Jedes Wallet sollte zudem mit einem individuellen Passwort verschlüsselbar sein.

Offener Quellcode

Als Open Source werden Applikationen bezeichnet, deren Quellcode öffentlich und von Dritten eingesehen, geändert und genutzt werden kann. Der Vorteil vom Open Source Code ist, dass er meistens kostenlos genutzt werden kann. Viele Kryptowährungen basieren in der Regel auf dem Open-Source-Prinzip. Dies bedeutet, dass jeder in der Lage ist APIs (Schnittstellen) zu erstellen ohne dafür eine Gebühr zu zahlen. Zudem können alle dem Netzwerk beitreten und es nutzen. Das Bitcoin-Projekt ist Open-Source, was bedeutet, dass der gesamte Quellcode des originalen Bitcoin-Programms namens Bitcoin Core von jedem eingesehen werden kann. Jeder erfahrene Entwickler kann über das entsprechende GitHub-Verzeichnis bei der Verbesserung mithelfen und seinen Beitrag zum Bitcoin-Projekt leisten.

Transaktionen

Eine Transaktion ist eine signierte Sektion von Daten, die im Netzwerk verteilt und in Blöcken gesammelt werden. Sie referenziert auf eine vorhergehende Transaktion und versendet eine bestimmte Anzahl von Bitcoin innerhalb dieser an einen neuen öffentlichen Schlüssel (Bitcoin-Adresse). Sie ist nicht verschlüsselt (nichts in Bitcoin ist verschlüsselt). Ob der Bitcoin für euch Anonym ist, hängt maßgeblich davon ab, ob die Bitcoin-Adresse mit euch in Verbindung gebracht werden kann. Sollte dies der Fall sein, wäre eine Nachverfolgung möglich. Entsprechende Bitcoin-Knoten (Nodes) leiten die Coins im Netzwerk weiter.

Knoten / Nodes

Ein Node kann auf jedem Computer installiert werden. Nodes sind logische Knoten im Bitcoin Netzwerk, welche Informationen verteilen. Dieser Teil der Software stellt die Kommunikation mit den anderen eingebundenen Rechnern sicher. Den Knotenpunkten wird die wichtigste Aufgabe im Netzwerk zuteil, denn diese validieren und verifizieren die bereitgestellten Transaktionsdaten der anderen Clients vor der Weitergabe. Dabei wird geprüft, ob bspw. ein Coin doppelt ausgegeben wurde oder eine schadhafte Veränderung vorgenommen wurde. Auf diese Weise kann keine inkorrekte Information ins Netzwerk eingespeist werden. Sollte einem Knoten eine Transaktion gesendet werden, die nicht korrekt ist, wird die Transaktion nicht nur abgelehnt, sondern auch der Kommunikationskanal eingestellt. Transaktionen werden im übrigen dann bestätigt wenn mehr als 50 Prozent der Clients zum selben Ergebnis kamen.

Mining

Bitcoin Mining Farm

Bitcoin Mining Farm

Um einen Block zur Blockchain hinzuzufügen, muss ein Miner mit seiner Software ein mathematisches Problem lösen. Das Ergebnis der Matheaufgabe wird über die Nodes im Netzwerk kontrolliert und wenn es korrekt ist verteilt. Dieser Mechanismus der Matheaufgabe wird auch als „Proof of work“ bezeichnet. Um das Hinzufügen von Blöcken zu einer Block-Kette zu erreichen, wird Zeit und Prozessor-Leistung benötigt. Der Anreiz seine Zeit und die durchaus teuren Ressourcen (Grafikkarten oder Mining-Hardware) für das Generieren von Blöcken zu stecken ist einfach erklärt. Die Personen, die diese Blöcke verwalten und produzieren, bekommen eine entsprechende Belohnung. Davon gibt es zwei Arten. Die erste Belohnung ist eine vom Netzwerk festgelegte Ausschüttung (diese beträgt z.B. beim Bitcoin momentan 12,5 BTC pro Block – 1 Block entsteht alle 10 Minuten). Dieser Wert halbiert sich alle 210.000 Blöcke, das nächste Mal im Jahre 2020. Die zweite Belohnung sind die in der Transaktion festgelegten Gebühren (üblicherweise mindestens 0.01 BTC). Umso mehr Miner (respektive Rechenpower) in diesem Prozess involviert sind, desto schwieriger wird es einen Block zu erzeugen. Je höher die Schwierigkeit ist, desto schwieriger wird es für einen Angreifer, die Blockchain mit veränderten Blöcken zu versehen.

Kryptobörsen / Exchanges

Eine Kryptobörse ist ein digitaler Marktplatz, auf dem Händler Kryptowährungen mit verschiedenen Fiat-Währungen oder Altcoins kaufen und verkaufen können. Eine Exchange ist eine Online-Plattform, die als Vermittler zwischen Käufern und Verkäufern von Kryptowährung fungiert. Dabei werden, wie bei einer klassischen Börse, die Kauf- und Verkaufsinteressen der beteiligten Trader entsprechend durch Angebot- und Nachfrageorders zusammengeführt.

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