Schlagwort: China

Crypto Pokemons – ein Schritt in die richtige Richtung?

Nachdem in der Vergangenheit bereits einige Spiele mit Hilfe der Ethereum Blockchain den Kryptomarkt betreten haben, steht jetzt ein neues Spiel auf dem Programm: Crypto Pokemons. Ja Ihr lest richtig, Crypto Pokemons. Dieses Spiel soll der Pokemon-Community jede Menge Spielspaß durch Nutzung von Smart Contracts und des Ethereum Ökosystems bringen… Naja, ob das wirklich so ist? Aber der Asiatische Raum bietet nun mal entsprechende Möglichkeiten und sicherlich auch Nachfrage.

Crypto Kitties war bisher der größte Erfolg in der Krypto Spielewelt. Weitere Games wie Crypto Dogs, Crypto AllStars oder auch Crypto Countries haben bereits mehrere Millionen Nutzer für sich gewonnen und so will man mit Crypto Pokemons an den Erfolg anknüpfen.

Grundlage all dieser Spiele ist die Ethereum Blockchain, welche die besten Voraussetzungen für die Entwickler bietet, um schnell und problemlos ein Spiel zu programmieren.

Crypto Pokemons Blockchain basiertes Spiel und wird ebenfalls die Ethereum Blockchain nutzen. Ziel des Spieles ist es – wer hätte es gedacht – alle Pokemon zu sammeln und im Level zu steigen. Ob Lambtron und Schuh dabei sein werden, steht noch zur Frage

Da jedes Pokemon einzigartig sein wird, wird eben dieses mit einem eigenen Smart Contract verbunden, den Spieler mit Ethereum kaufen können. Wenn ein anderer Spieler ein Pokemon haben möchte, dann kann er dafür bezahlen. Dieser Spielansatz ist mittlerweile in der Kryptospielewelt durchaus geläufig. Ebenfalls wird es einen Anreiz geben seine Pokemon zu trainieren.

Es gibt insgesamt vier Ebenen die jedes Pokemon durchlaufen bzw. erreichen kann. Umso mehr Transaktionen mit jedem einzelnen Pokemon stattfinden, umso höher steigt auch der tatsächliche Wert. Auf diese Art können Käufer Pokemons günstig für 0,01 ETH kaufen und im Laufe der Zeit steigt der Wert auf 1 ETH. Ein Pikachu kostet derzeit noch 0,01 ETH und ein Schiggi 0,03 ETH.

Der Betreiber der Webseite scheint in keiner Verbindung mit Nintendo zu stehen, sodass hierbei aus unserer Sicht noch nicht abschließend geklärt ist, ob diese Seite nicht gegen Markenrechte oder Ähnliches verstößt. Auf Reddit ist zu lesen, dass es Nintendo derzeit nicht stören würde. abzuwarten bleibt wie es in der Zukunft aussieht, wenn entsprechende Gewinne eingefahren werden.

Wie steht ihr zu dem Projekt? Macht es Sinn derartige Spiele mit der Blockchain Technologie zu verbinden oder seht ihr es als albernen Scherz ohne Mehrwert?

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Blockchain-Projekte aus China – Teil 3 – Nebulas

Nebulas das neue Google der Blockchain

Dies ist der dritte und letzte Teil unserer Reihe Blockchain-Projekte aus China. Dabei möchten wir auf Nebulas eingehen, welches eine vielversprechende Technik mit sich bringt. Aber lest hier mehr dazu.

Gewöhnlich werden wir unruhig, wenn wir „Search Protocol“ Blockchain-Projekte sehen, weil wir sofort darüber nachdenken was passieren könnte, wenn sich Google dazu entscheidet, dass sie sich ebenfalls für solch einen Einsatz entscheiden. Bis es soweit ist, kann Nebulas durchaus die Lösung sein. Nebulas verfügt neben dem Suchprotokoll über eine eigene VM, welche die dApp-Entwicklung unterstützt und dank eines effizienten Upgradesystems ist ebenfalls eine einfache Skalierbarkeit gegeben. Nebulas ist daher so interessant, weil Blockchains immer mehr zum Mainstream werden und sukzessive Business Anwendung in der Praxis umsetzen. Umso wichtiger wird es für die Zukunft, dass auch Blockchain-Projekte eine solide, intuitive Suchfunktion vorweisen können.

Um beispielsweise Artikel in einer Suchmaschine zu platzieren, muss es ein valides Bewertungssystem geben. Dies ermöglicht es ein Projekt, eine dApp, einen Benutzer oder ein Protokoll voneinander zu unterscheiden. Nebulas hat ein eben solches Bewertungssystem für die Blockchain konzipiert welches es ermöglicht Benutzer und Accounts effektiv zu „bewerten“ und entsprechend zu belohnen. Kombiniert man dies mit dApps, intelligenten Verträgen und anderen fortschrittlichen Funktionen, so kann das Nebulas Projekt zu einem ernsthaften Aspiranten auf dem Markt werden, wenn alles läuft wie geplant.

Business Facts

  • Der Gründer von Nebulas war einer der Gründer von Antshares
  • Nebulas sind mit Tencent durch ihr WeStart-Programm verknüpft, das ihnen die Finanzierung und Beratung durch das Unternehmen ermöglicht und ihnen hilft sich mit anderen Unternehmen unter dem Dach von WeStart auszutauschen
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    Partnerschaft mit „500 Startups“, einem Inkubator und Venture Capital Investor, ähnlich dem Tencent WeStart-Programm

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    Haben bereits begonnen Beziehungen innerhalb der Blockchain-Community aufzubauen, was für ein Protocol-Projekt sehr wichtig ist. Aktuelle Partner aus dem Blockchain-Bereich sind YOYOW, Gifto (dessen Plattform bereits 30 Millionen Nutzer hat – ein Ranking-System wird unerlässlich sein) und Loopring.

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    Beteiligungen von FBG Capital, einem Venture Capitalist, der in der Vergangenheit eine Reihe erfolgreicher chinesischer Blockchainprojekte unterstützt hat

Tech Facts

  • Nebulas Rank (NR) – der Kern-Ranking-Algorithmus. Der Algorithmus basiert auf der Liquiditätssituation, der Verbreitung der Vermögenswerte der Nutzer und der Interaktivität zwischen den Nutzern
  • CEO hat für Google gearbeitet
  • Head of Engineering war Senior Software Engineer bei Google
  • Mitbegründer war ein Ingenieur bei Ant Financial und war Architekt deren Blockchain-Plattform. Der Proof of Devotion Konsensus-Mechanismus wählt die Nodes anhand ihres Ranges nach dem NR-Algorithmus aus
  • Wie Matrix verfügt Nebulas über die Möglichkeit der Selbstoptimierung, was Nebulas Force genannt wird. Nebulas Force (NF) stellt die Nebulas-Blockchain und die darauf aufbauenden verteilten Anwendungen zur Verfügung und bietet die Möglichkeit der selbständigen Weiterentwicklung. Mit NF sind Entwickler in der Lage Änderungen vorzunehmen, neue Technologien einzubauen und Fehler zu beheben, ohne dass sie dafür einen Hardfork ausführen müssen.
  • Das Developer Incentive Protocol (DIP) bietet eine Feedback-Schleife, die Entwickler motiviert hochwertige dApps zu erstellen. Entwickler, die einen guten Rang haben, werden direkt mit dem Nebulas-Token belohnt.
  • Nebulas geht davon aus, dass ihre Plattform in den nächsten 5 bis 10 Jahren über eine Milliarde Nutzer haben wird.
Nebulas Market Cap - Stand 23. Februar

Nebulas Market Cap – 23. Februar

Erwartungen

Wir nehmen an, dass Nebulas bis Ende 2018 ein Top-20-Projekt in Bezug auf die Marktkapitalisierung sein kann. Den größten Zuwachs dürfte das Projekt aber in 2019 erfahren, wenn die Entwicklung fortgeschritten ist und die ersten wichtigen Meilensteine umgesetzt wurden.

Die zur Verfügung gestellten Inhalte Stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar. Ebenso sind die Analysen nicht als Aufforderung zum Handel zu verstehen sondern spiegeln nur die Meinung des Autors wieder. Alle Aussagen zu Kryptowährungen und deren eventuelle Kursentwicklung sind absolut unverbindlich. Im Falle dass Nutzer der Seite aufgrund der Vorstellung von Analysen Handel betreiben geschieht dies vollumfänglich auf eigene Gefahr. Die öffentlichen und nicht öffentlichen Inhalte der Plattform www.kryptomag.com stellen keine Finanzdienstleistungen im Sinne des Gesetzes über das Kreditwesen und auch keine Wertpapierdienstleistungen im Sinne des Wertpapiergesetzes dar.
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China blockiert ausländische Krypto Exchanges

Wie mächtig ist die IT in China

Die China Morning Post beruft sich in einem Ihrer heutigen Artikel auf eine Publikation der chinesischen Volksbank mit Bezug zum ausgesprochenen Krypto-Ban. In der Publikation wird klar Stellung bezogen, dass man jeglichen Traffic der sich auf Offshore-Exchanges bzw. ICO-Websites richtet per Firewall blocken will. Die Regulierungsbehörden in China äußerten sich Berichten zufolge unzufrieden gegenüber den derzeitigen Maßnahmen, die den Handel an inländischen Börsenplätzen beschränken und beschlossen nun auch ausländische Standorte zu blockieren, um „finanziellen Risiken“ entgegenzuwirken.

Neben der bereits im vergangenen September durchgeführten Sperre für ICOs und chinesischen Exchanges, wurden Anfang Januar weitere Konsequenzen durch Peking vollzogen. So sind seitdem alle P2P-Handelsplattformen auf die schwarze Liste der Regierung geraten und im Nachhinein verboten worden. 

Ebenso sind die Signale zum Mining im chinesischen Raum völlig unklar. Hier wird es den Minern durchaus schwer gemacht – die Intention des Staates ist klar zu spüren. Man strebt ein Verbot an, kann es aber noch nicht auf Gesetzeswegen durchsetzen. Der aktuelle gemischte Website-Block wurde am heutigen 5. Februar bekannt, nachdem bekannt wurde dass Anzeigen, die sich auf Kryptowährungen beziehen, von chinesischen Websites plötzlich unauffindbar waren.

Zusätzlich versuchen die chinesischen Gesetzgeber alles, um auch den Händlern die per VPN versuchen auf ausländische Börsen zuzugreifen, entgegenzuwirken.

Wieder mal zeigt sich, dass die chinesische Regierung eine klare Diktatur ist. Das Recht des einzelnen ist in diesem Lande nur so viel Wert, wie es durch die Machthaber geduldet wird. Zu viele Freiheiten sind dem chinesischen Bürger untersagt. Wer aus der Reihe tanzt wird mit der vollen Staatsmacht konfrontiert – leider.

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Warum der Bitcoin nach der Korrektur stärker wird

Der Untergang des Giganten?

Viele reden jetzt vom Untergang des Bitcoin oder des Kryptomarktes allgemein. Begründungen werden meist nicht geliefert. Warum nicht? Weil es keine gibt. Der Markt ist gerade in Panik, und in solchen Zeiten stehen an jeder Ecke die Prediger des Untergangs. Das war schon so im Mittelalter.

Wenn man die aktuelle Situation nüchtern betrachtet, spricht nichts für irgendeinen Untergang und vieles dafür, dass die Akzeptanz des Bitcoin weiter und unaufhaltsam steigen wird. Und für Menschen, die mit Bitcoin das große Geld machen wollen, dass jetzt die beste Zeit ist, in BTC zu investieren.

Meines Erachtens wurde der Abwärtstrend des Kurses vor allem durch die „schlechten Nachrichten“ der vergangenen Wochen ausgelöst und forciert. Schaut man sich aber diese „schlechten Nachrichten“ genauer an, wird man feststellen, dass es sich dabei fast ausschließlich um falsche oder fehlinterpretierte Meldungen handelte. Jede Meldung, die irgendwie Kryptowährungen betraf, wurde von zahllosen Medien aufgenommen und durch Weglassen wichtiger Details oder gänzliche Falschdarstellung zu einer Nachricht gemacht, die das Ende des Bitcoin suggerieren sollte. Schauen wir uns die Ereignisse der letzten Wochen genauer an:

„Mining-Verbot“ in China

Aus der Meldung, dass die chinesische Regierung den Stromverbrauch der Miner genauer unter die Lupe nehmen und gegebenenfalls regulatorisch eingreifen will, machten zahlreiche Medien über den ganzen Globus verteilt die Meldung, China wolle das Mining verbieten. Genauere Analysen dieser Nachricht blieben aus, nur wenige Medien nahmen sich dieser Nachricht an und versuchten, ein wenig hinter die Kulissen zu schauen:

  • zahlreiche chinesische Miner haben ihre Farmen längst außerhalb Chinas, z.B. in der Mongolei, aufgebaut und sind von irgendwelchen Regularien unabhängig.
  • selbst wenn so ein (niemals ausgesprochenes) Verbot kommen sollte, würde es vermutlich Jahre dauern, bis es umgesetzt würde, da die lokalen Behörden sich den staatlichen Anordnungen lange widersetzen würden, da sie weder auf die Steuereinnahmen noch die Einnahmen aus dem Stromverbrauch der Miner verzichten wollten.
  • verschiedene größere chinesische Miner sind schon seit längerer Zeit dabei, ihre Standorte in andere Regionen zu verlagern, z.B. Europa oder Canada.

Klar ist, dass China den Kryptomarkt regulieren will, aber wie das genau aussehen soll, ist – wie in den meisten Staaten der Erde – noch nicht deutlich.

„Südkorea will Bitcoin Handel verbieten“

so die Headlines fast aller Medien. Auch hierbei handelt es sich um einen Fall von Falschinformationen, der entweder darauf basiert, dass Medien schnell irgendwas zu irgendwelchen News produzieren müssen, die Schreiberlinge meist aber keine Ahnung von der Materie haben und Hintergrundinformationen sowieso keine Klicks bringen sondern nur zusätzliche Arbeit bedeuten. Und zusätzlich, dass in der allgemeinen Medienlandschaft die „Bitcoin ist eine Tulpenzwiebel“- Ansicht bei jeder Gelegenheit ausgepackt wird und deshalb auch aus Informationen immer gern der Aspekt rausgepickt wird, der das Ende des Bitcoins ankündigt.

Die Fakten zu diesen Falschmeldungen: Der südkoreanische Justizminister erklärte, dass er den Handel mit Kryptowährungen verbieten will. Der Finanzminister stellt sich diesen Aussagen bereits kurze Zeit später öffentlich entgegen. Beide sitzen mit anderen Finanzorganisationen in einer Taskforce, die Wege zur Regulierung des Kryptohandels auskundschaften soll. D.h. diese Meldung sagt erstmal nichts aus über anstehende Verbote, sondern zeigt lediglich, dass der Staat wie viele andere Staaten auch, absolut noch kein Konzept hat, was irgendwelche Regulierungen, Verbote etc angeht, und die verschiedenen Institutionen z.T. völlig entgegengesetzte Positionen vertreten. Am Beispiel Südkorea müsste sich also erstmal diese Taskforce überhaupt zu irgendwas einigen, und danach müsste ein Gesetz im Kongress verabschiedet werden. Das kann alles dauern und was am Ende dabei rauskommt, ist völlig ungewiss.
In diesem Zusammenhang folgte dann noch eine Geschichte von Marktmanipulation wie aus dem Lehrbuch:
Um 9.00h, als der Bitcoin Preis aufgrund der vorher verbreiteten Meldung des drohenden Kryptoverbots im Keller war, werden Reporter und Offizielle inoffiziell informiert, dass eine Ankündigung der Regierung erfolgen werde, dass der Kryptohandel NICHT verboten werde. Um 9.40h wurde diese Ankündigung dann öffentlich gemacht. Zwischen 9.00 und 9.40 hatten also ausgewählte Kreise die Möglichkeit, den Dip zu kaufen, was offensichtlich auch massiv getan wurde. In dieser Zeit stieg der Kurs massiv an (siehe Grafik im text). Von 9h bis 10h von ca. 19,000,000 auf 20,000,000 Won.

Fakt in Südkorea ist aktuell, dass die Regierung regulatorische Maßnahmen ergriffen und umgesetzt hat. So ist es nicht mehr möglich, anonym mit Kryptowährungen zu handeln. Mit jedem Account bei Krypto-Exchanges muss ein echtes Bankkonto verknüpft sein.
Weiterhin ist es für Menschen ohne südkoreanische Staatsbürgerschaft nicht mehr möglich, an südkoreanischen Börsen zu traden. Dies war allerdings schon vorher durch verschiedene Vorschriften kaum möglich gewesen.

„Bitcoin Verbot in Indien“

In einer Haushaltsrede erklärte der indische Finanzminister Arun Jaitley, dass Bitcoin kein offizielles Zahlungsmittel in Indien sei und auch nicht werde. Die indische Regierung werde die die Entwicklungen auf dem Kryptomarkt genau im Auge behalten.
Aus dieser Meldung machten zahlreiche Medien die Nachricht, der Kryptohandel in Indien stünde vor dem Verbot. Völlig falsch, da die Mitteilung des Finanzministers im Gegenteil bedeutet, dass ein Verbot gerade NICHT bevorsteht und Kryptowährungen weiterhin toleriert werden.
Durch diese Falsch- oder verfälschte Meldungen setzte eine erneute Abwärtsbewegung des Bitcoin-Kurses ein

Diese Meldungen sind meines Erachtens hauptsächlich für die Talfahrt der letzten Wochen des Bitcoin verantwortlich – auch wenn es weitere Gründe für den Kursabsturz gibt, hier zu nennen vor allem die Betrugsmeldungen um Bitfinex/Tether, um andere Scam-Coins, die Hackerangriffe auf die japanische Börse Coincheck sowie auf IOTA-Wallets mit dem damit verbundenen großen Coin-Diebstahl.

Prägen also meiner Meinung nach falsche und verfälschte Meldungen den Absturz der Krypto-Kurse, so sind auf der anderen Seite eine ganze Reihe positiver Meldungen zu verzeichnen, die real und ungefälscht sind und zeigen, dass die Entwicklung des Kryptomarktes weiterhin fast ausschließlich positive Signale zeigt.

Bitcoins technische Weiterentwicklung

Viele technologische Upgrades und Weiterentwicklungen sind auf der Bitcoin Blockchain aktuell in der Entwicklungsphase. Mit der Implementierung kann im Laufe dieses Jahres gerechnet werden. Sollten alle diese Features integriert werden, wird das die Akzeptanz des Bitcoin weiter stärken – und damit auch des Kryptomarktes insgesamt, auch wenn allen Altcoins ein hartes Jahr bevorstehen könnte. Altcoins haben sich letztlich alle die verschiedenen Lücken, die der Bitcoin noch aufweist, zunutze gemacht, was vor allem die Aspekte anonyme Transaktionen, Smart Contracts, Transaktionsgeschwindigkeit und – Gebühren betrifft. Eine Umsetzung der genannten Erneuerungen würde einen großen Teil der Altcoins faktisch überflüssig machen.
Denn das Bitcoin Projekt bleibt das Original, von dem sich alle folgenden Projekte ableiten. Durch den großen zeitlichen Entwicklungsvorsprung (Start Januar 2009) ist Bitcoin aber das mit Abstand sicherste Blockchain-Projekt, das zudem durch eine große Community von freien Entwicklern vorangetrieben wird – das bedeutet zwar oft lange Phasen der Entscheidungsfindung, steht dadurch aber auf dezentraleren und demokratischeren Füßen als die Altcoins, die größtenteils in den Händen privater Unternehmen (die aus ICO’s hervorgegangen sind) oder einiger Wale (BCH) liegen, die die Zukunft ihrer Coins zu großen Teilen selbst bestimmen können. Ein Ausnahme bildet da noch Ethereum, das zwar über ein kleineres, zentralisierteres DEV-Team verfügt, aber in der Regel transparenter in der Außendarstellung ist, und auch zu den etwas älteren Projekten (seit Ende 2013) gehört.
Ich bin gespannt, welche Auswirkungen die Bitcoin-Erneuerungen auf den gesamten Kryptomarkt haben werden – sollten sie denn alle kommen.

Lightning Network – Echtzeittransaktionen mit Mini-Gebühren

Mit dem Lightning Network werden über sogenannte Payment Channels blitzschnelle, nahezu gebührenfreie Geldtransfers in Echtzeit möglich sein, ohne dass die Blockchain dadurch belastet wird. Zudem sind „Atomic Swaps“ möglich, das blockchainübergreifende Wechseln von Kryptowährungen, ebenfalls in Echtzeit. Das Lightning Netzwerk kann den Durchbruch für Bitcoin als alltägliches Zahlungsmittel bedeuten, Stichwort „Micropayments“.

TumbleBit (und ZeroLink) – ein neues Protokoll zur Anonymisierung von Bitcoins

Bitoin-Transaktionen sind nicht wirklich anonym, sondern pseudonym, d.h. öffentlich in der Blockchain nachverfolgbar. Der Absender ist zwar nicht bekannt, aber die Absender-Walletadresse. Anhand der Adresse ist es möglich, das Zahlungsverhalten eines Nutzers nachzuvollziehen und zum Beispiel über Transaktionen, die von Exchanges aus getätigt wurden, den Namen des Nutzers einer bestimmten Adresse zuzuordnen. Mit TumbleBit können schnelle, anonyme Offchain-Zahlungen über einen sogenannten ‘Tumbler’ getätigt werden, durch den Sender und Empfänger einer Transaktion nicht mehr zugeordnet werden können.

ZeroLink verfolgt das gleiche Ziel auf einem anderen Weg.

Rootstock (RSK) – Smart Contracts für Bitcoin

Rootstock eine dezentrale Smart-Contracts-Plattform, die als Sidechain mit der Bitcoin Blockchain verbunden ist.
Die RSK (Rootstock) Sidechain hat Anfang Januar ihren ersten Block gemint und wird in den nächsten Tagen voll einsetzbar sein. Das bedeutet, dass ab demnächst smart Contracts/Sidechains auf der Bitcoin Blockchain möglich sind und demzufolge ICOs starten werden, die ihre Projekte auf der Bitcoin Blockchain aufsetzen. Interessant dabei: RSK ist vollständig kompatibel zu Ethereums ERC-20 Standard.

Etablierung des Bitcoin als Zahlungsmittel

In Japan, wo Bitcoin schon lange als offizielles Zahlungsmittel anerkannt ist, ist das Kaufen von Waren weit etablierter als in allen anderen Nationen. Ende Januar hat auch die größte Consumer Electronics-Kette, Yamada Denki, Bitcoin als Zahlungsmittel eingeführt. Diese Entwicklung geht ungeachtet des Kursverfalls beständig weiter

Bitcoin als Wertaufbewahrung und Einkommensabsicherung in inflationären Ländern

Über 50 Staaten der Welt kämpfen derzeit mit Inflationsraten von über 6%. In vielen dieser Länder nutzen die Menschen Bitcoin als Möglichkeit, ihr verdientes Geld durch den Tausch in Bitcoin vor dem schnellen Wertverfall zu retten.

Nachlassendes Gerede von „Blase“ und „Totalverlust“

Waren die Medien im November und Dezember noch voll von Warnungen vor Bitcoin als „Blase“, „Tulpenzwiebel“ und Statements berühmter Banker, Politiker und FinTech-Promis, dass bei Invests in Bitcoin der Totalverlust drohe, so hat sich diese Medienkampagne mittlerweile stark beruhigt – und nach und nach liest man von Personen aus dem erwähnten Kreis immer öfter, dass Bitcoin nicht vom Markt verschwinden werde. Offensichtlich haben diese Personen erkannt, dass die Entwicklung der Blockchain-Technologien nicht mehr aufzuhalten ist. Statt Angst und Panik zu verbreiten, gehen diese Kreise mittlerweile verstärkt dazu über, Wege zu suchen, auf den Zug aufzuspringen. Über 20 Staaten arbeiten nach Medienberichten bereits daran, eigene „Staats“-Kryptowährungen zu entwickeln.

Alles in Allem sehen wir an diesen Meldungen, dass die Grundtendenz eine positive Entwicklung des Kryptomarktes zeigt. Der Kursverfall ist letztlich zurückzuführen auf eine Reihe von falschen und fehlinterpretierten Meldungen, der unbegründet zu einem starken Vertrauensverlust und zu massiven Panikverkäufen geführt hat. Der Kursverfall hat demnach keine logische Begründung aufzuweisen und zeigt uns, dass der Kurs wieder ansteigen wird, wenn die Panik sich gelegt hat und die Menschen erkennen, dass die positive Entwicklung dees Marktes weitergehen wird.

KryptoMAG sagt Danke an Autor muxu.

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Einbruch des BTC Kurses – Ursachen und Chart-Analyse

BTC-Futures schuld am Einbruch?

Die Ursache für das heutige Chaos sind wahrscheinlich große Hedge-Fonds, die auslaufende BTC-Futures-Kontrakte als Sicherheitsnetze nutzen, um das einzig sichere Ding auf diesem Markt zu nutzen: eine große Anzahl neuer / überforderter Anleger, die sich während eines Flash-Crashs leicht in Panik versetzen lassen.

Am 10. Dezember ging der BTC-Futures-Handel live. Der erste Satz dieser Verträge läuft am 17. Januar ab.

Cryptomaps 24h Überblick

Cryptomaps 24h Überblick

Futures sind Vereinbarungen für Terminkontrakte zum Kauf / Verkauf eines Vermögenswerts (wie z.B. dem BTC) zu einem bestimmten zukünftigen Datum und Preis. Da der Preis von BTC am 10. Dezember bei ~ 15.000 USD lag, wurden die ersten BTC-Futures-Kontrakte, die heute ausgelaufen sind, zu ungefähr demselben Preis festgelegt. In vereinfachter Form bedeutet dies, dass
die „short“ Seite dieser Verträge schuldet der der „long“ Seite BTC (die, wenn sie nicht bereits vorhanden sind, einfach zum Marktpreis gekauft werden können); die „long“ Seite hat demnach die „short“ Seite mit 15.000 USD zu entlohnen.
Nun stellen euch vor, ihr wärt ein großer Hedgefonds, der diese Verträge und den Cryptomarkt insgesamt am 10. Dezember bewertet. Offensichtlich ist es extrem riskant, eine große Wette entweder auf die „long“ oder „short“ Seite zu setzen, da der BTC Preis, wenn die Verträge auslaufen (17. Januar), vielleicht 50.000 USD oder 500 USD betragen könnte. Dies macht die Wetten auf beiden Seiten für Großanleger riskant.

Ihr wisst jedoch auch, dass die Kryptowelt noch immer ein aufstrebender Markt mit einer großen Anzahl neuer unerfahrener Investoren ist. Dies nutzen die Hedgefunds Manager folgendermaßen für sich aus:

Sie gehen große Wetten auf BEIDEN Seiten ein, um eine risikolose Hebelwirkung zu erzielen. Daraufhin nutzen Sie die Hebelwirkung, um ein Marktchaos zu erzeugen und anschließend von den Wellenbewegungen des Marktes zu profitieren ohne jegliches Risiko einzugehen.

Hier noch einmal ein wenig genauer erklärt:

Wetten wir auf die „short“ Seite der Terminkontrakte am 10. Dezember. Nehmen wir an, wir tun dies für 10.000 BTCs. Das bedeutet, dass wir am 17. Januar 10.000 BTCs der „long“ Seite dieser Verträge schulden und im Gegenzug dafür 15.000 USD pro Coin (=150.000.000 USD) erhalten.
Kaufen wir eine gleich große Menge von BTC am 10. Dezember zum Marktpreis (15k USD / BTC), heben wir damit Risiko / Ertrag für die Futures-Kontrakte auf. Dadurch wind wir im Wesentlichen immun gegen Schwankungen des BTC-Preises, weil wir sowohl die Kontrakte als auch die BTCs halten. Dies erlaubt es uns einen extrem großen Teil des BTC-Marktes einzusammeln wie auch zu halten, ohne ein großes Risiko einzugehen. Kurz bevor unsere Futures-Kontrakte auslaufen, werfen wir alle vorhandenen BTC (in unserem Fall 10.000) auf den Markt!!!
Wie die Konstanz eines Uhrwerks, werden in diesem Fall auf dem Kryptomarkt Stop-Loss-Effekte sowie Panikverkäufe der Verbraucher ausgelöst, die garantieren, dass der BTC-Kurs deutlich unter den Preis sinkt, für den wir gerade unsere 10.000 BTC verkauft haben.

Den durch uns hervorgerufenen Dip nutzen wir nun, um die 10.000 BTC für einen geringeren Preis zurück zu kaufen. Dies ist relativ einfach, da die dafür benötigten Mittel bereits liquide sind, um reinvestiert zu werden.
Anschließend verwenden wir die zurückgekauften 10.000 BTC für die auslaufenden Futures-Kontrakte, die für unsere ursprüngliche Investition (15k USD/ BTC) getauscht werden. Das Delta, zwischen Verkauf und Rückkauf wird unser Nettogewinn.
Für Fonds, die über genügend Kapital verfügen, um den Cryptomarkt zu bewegen, sollte dieses Spiel zu leicht verdientem Geld führen. Dies würde auch die Serie von riesigen Dips (die scheinbar aus dem Nichts entstehen) erklären, mit denen wir es heute zu tun hatten.

Sollten wir mit der Sache recht haben, ist die gute Nachricht, dass die heutigen Dips wahrscheinlich nur von kurzer Dauer sind und kein Anzeichen für ein ernsthafteres Problem in der Kryptowelt darstellen. Die schlechte Nachricht, wir wissen nicht, wie dies gestoppt werden kann, solange die Aussicht aus der Marktfurcht Kapital zu schlagen besteht. Bis zur psychologischen Stärke der Privatpersonen werden die „Haie“ auf der Jagd gehen.

Die ersten Futures laufen am 19. und 26. Januar aus. Sollten die Banker die Futures geshortet haben, dürfte heute durchlebtes Szenario deren Ziel gewesen sein (nämlich das der Bitcoin vor dem 19. Januar und dem 27. Januar fällt). 

Schreckensnachrichten von gestern und heute

Neben der Nachricht um die Futures und der Schließung der chinesischen Börsen kommt erschwerend hinzu, dass die bisher größte Lending-Plattform Bitconnect Ihre Tore geschlossen hat und all seine Bitcoins auf den Markt geworfen hat, um sich daraufhin rasch aus dem Staub zu machen. Viele der BTC Käufer aus Dezember letzten Jahres dürften sich gestern vor Schreck von ihrer Position getrennt haben.

Zwischenzeitlich leuchtete bei einigen Börsen Kurse unter 10.000 USD auf. Wir sahen Werte um 9.400 USD im Tief. Über den Tag hinweg folgten wir einer enormen Wellenbewegung, die allmählich abklingt. Im Chart 1 seht ihr, dass wir über der 100-Tageslinie und der 61.8% Fibonacci schließen konnten (Positiv). Der Chart 2 ist ein Monatschart (jede Kerze ein Monat) und veranschaulicht mal den gewaltigen Move, den wir alle kennen und lieben/hassen. Was auffällt, dass wir bei 9.900 USD die so wichtige 50% Fibonacci sehen, aber auch den Schlusskurs November sowie den Eröffnungskurs im Dezember. Ein Bruch dieser Marke hätte uns ganz schnell down in Richtung 8.500 USD geführt. Um einen erneuten Bullenmarkt zu entfachen müsste der Kurs über die 17.000 USD Grenze steigen. Sollten sich die Signale bestätigen ist ein Run bis hin zu 30.000 USD möglich. Zum 19ten und 29ten Februar könnte es nochmals zu einen Rücksetzer kommen, da die nächsten Futures zu diesem Zeitpunkt auslaufen. Dies dürfte erneut einen guten Einkaufspunkt darstellen.

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Die zur Verfügung gestellten Inhalte Stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar. Ebenso sind die Analysen nicht als Aufforderung zum Handel zu verstehen sondern spiegeln nur die Meinung des Autors wieder. Alle Aussagen zu Kryptowährungen und deren eventuelle Kursentwicklung sind absolut unverbindlich. Im Falle dass Nutzer der Seite aufgrund der Vorstellung von Analysen Handel betreiben geschieht dies vollumfänglich auf eigene Gefahr. Die öffentlichen und nicht öffentlichen Inhalte der Plattform www.kryptomag.com stellen keine Finanzdienstleistungen im Sinne des Gesetzes über das Kreditwesen und auch keine Wertpapierdienstleistungen im Sinne des Wertpapiergesetzes dar.
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China schließt Börsenzugang und greift gegen Bitcoin Handel durch

China gegen den Rest der Krypto-Welt

Im vergangenen September hat die chinesische Regierung bereits gegen heimische Bitcoin-Börsen und die nicht reguleirte ICO-Landschaft geschossen mobil. Zuletzt verbreiteten sich weitere schlechte News aus dem Land der aufgehenden Sonne. Diese besagten, dass den Bitcoin-Minern des Landes der Kampf angesagt wird. Die Unternehmen gehören zu den weltweit größten Bitcoin & Co Minern der Welt. Nun sind sie auf der Suche nach neuen Standorten, sowohl in der Schweiz, den USA wie auch Kanada. Als nächsten Schritt möchte China den Zugang zu in- und ausländischen Börsen ganz verbieten, wie Bloomberg bekanntgab.

China setzt sich verstärkt gegen den Handel mit Kryptowährung ein und hat es nun auf die damit verbundenen Online-Plattformen sowie mobilen Apps abgesehen, welche transaktionale Services im Kryptobusinnes anbieten. Während die Behörden im letzten Jahr den Austausch von Kryptowährungen verboten, wurde nun eine Zunahme der Aktivität der chinesischen Bevölkerung an alternativen Orten festgestellt. Die Regierung plant entsprechend, den inländischen Zugang zu einheimischen wie auch Offshore-Plattformen zu unterbinden. Welche Plattformen und Apps unter ein mögliches Verbot fallen wurde nicht spezifiziert. Eine entsprechende Anfrage zum Thema an die chinesische Zentralbank blieb unbeantwortet. Wie die befragten Insider berichten, die im übrigen anonym bleiben möchten, sollen neben den Unternehmen, welche Services im Zusammenhang mit dem Handel von Kryptowährungen anbieten, auch Einzelpersonen in das Blickfeld der Behörden rutschen. Geringfügige Transaktionen zwischen Privatpersonen (Peer-to-peer) bleiben bis auf weiteres gestattet. 

In den letzten Monaten hat die chinesische Regierung die globalen Märkte rund um den Bitcoin und andere digitale Token durcheinander gewirbelt. Aufsichtsbehörden in der ganzen Welt verschärfen zunehmend die Aufmerksamkeit auf Kryptowährungen, da die Bedenken wegen übermäßiger Spekulation, Geldwäsche und Steuerhinterziehung steigen. 

Aus persönlicher Sicht, sehen wir dies als Riegel gegenüber der Freiheit und demokratischen Entfaltung des chinesischen Bürgers. Es liegt auf der Hand, dass die Mündigkeit der Bevölkerung klein gehalten werden soll. So lief es schon immer in China und so soll es auch bleiben. Die kritischen Behauptungen sollen lediglich als Mittel zum Zweck dienen, um die eigene Macht zu erhalten. Dies geschieht nicht nur im Reich der Mitte sondern vorlieb auch in der hiesigen westlichen Welt, nur das bei uns die Banken in der Rolle des Bestimmers agieren. Hier entscheidet keine Regierung mehr, sondern eine Lobby aus Bankern, die ihre repressiven Jobs in Gefahr sehen.

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