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Amazon Web Services startet Kaleido Blockchain Plattform

Einführung von Kaleido, Amazonas Vorstoß in das Blockchain-Business

Amazon hat seinen Einzug in die Blockchain-Industrie vollzogen und öffnet mit seiner Plattform nun die Tür, die es Unternehmen erleichtern soll, die sich stetig entwickelnde Technologie bei sich zu implementieren.

Kaleido Logik

Kaleido Logik

Der Webservice-Monolith hat sich mit dem Ethereum-Inkubator ConsenSys zusammengeschlossen, um die Kaleido Blockchain Business Cloud-Plattform, „eine All-in-One-Blockchain-Plattform zur Vereinfachung der Nutzung der Technologie in Unternehmen“, auf den Marktplatz des Amazon Web Service zu bringen.

Laut einer offiziellen Pressemitteilung von Amazon bietet „Kaleido eine Komplettlösung für alle, die mehr als Do-it-yourself-Skripte oder Vorlagen benötigen, ohne dabei die Möglichkeit zur einfachen Anpassung der Umgebung zu verlieren. Diese privaten Netzwerke bieten alle Vorteile der zugrundeliegenden Blockchain-Technologie bei gleichbleibender Sicherheit und Leistung.“

Im Wesentlichen wurde Kaleido entwickelt, um die technischen und finanziellen Eintrittsbarrieren zu senken, welche die Unternehmen daran gehindert haben, die Blockchain-Technologie für ihre Geschäftsabläufe einzusetzen oder damit zu experimentieren. Kaleido, das geistige Kind von ConsenSys, läuft auf Amazon’s Web Services (AWS) und ist auf dem AWS-Marktplatz erhältlich. Kaleido ist kompatibel mit den bestehenden Webservices von Amazon, darunter Amazon EMR, Amazon Athena und Amazon Virtual Private Cloud.

Ein hybrider Ansatz für Enterprise Blockchain-Netzwerke

Bei der Implementierung und Einführung von Blockchain-Netzwerken stoßen Unternehmen oft auf unüberwindbare oder kostspielige Hindernisse. Konfrontiert mit einem technischen Labyrinth von Konsensusmechanismen, Governance-Modellen und Programmiersprachen – ganz zu schweigen vom Lexikon des Fachjargons, das diese begleitet – kann die Implementierung von Blockchain-Lösungen zu einem Kosten-Nutzen Dissens führen.

Amazon auf der Consensus Summit

Amazon auf Consensus Summit

„Kunden stoßen auf eine Reihe von Problemen und Fallstricken, da sie viel Zeit und Geld in ihre Blockchain-Projekte investieren“, erklärt Steve Cerveny, Unternehmensleiter von ConsenSys und Gründer der Kaleido-Plattform. „Deshalb haben wir ein Team zusammengestellt, um eine Plattform zu schaffen, die auf einfache, kohärente und einheitliche Weise die richtigen Erfahrungen und Werkzeuge zusammenführt.“
Wir wussten, dass wir eine Plattform von den Business-Problemen ausgehend entwickleln müssen, da dort die anhaltenden Probleme liegen, mit denen Unternehmen im Bereich der Blockkette konfrontiert sind.
Kaleidos privat-öffentlicher Ansatz für den Systembetrieb bietet Unternehmen die uneingeschränkte Sicherheit einer öffentlichen Blockchain, ohne dabei die Flexibilität eines privaten Netzwerks zu beeinträchtigen. Dieser „duale Modus“ ermöglicht es den Benutzern von Kaleido ihr privates, auf Ethereum basierenden System, mit dem öffentlichen, zulassungsfreien Ethereum-Netzwerk zu verbinden. Aktionen in der privaten „Kette“ sind daher im Ethereum-Mainnet verankert, so dass es leicht möglich ist, Daten oder Informationen öffentlich zu überprüfen, wenn es innerhalb des privaten Systems einer Organisation zu Konflikten kommt.

Zusätzlich zu diesen Ankerfunktionen bietet Kaleido integrierte Analysen und Unterstützung für verschiedene Konsensusmechanismen (z.B. IBFT, RAFT, POA) und Protokolloptionen (z.B. Geth und Quorum).

Ein Schritt in Richtung „barrierefreier“ Zugänglichkeit

Im Jahr 2015 versuchte ConsenSys ähnliche Enterprise-Lösungen mittels Ethereum Blockchain as-a-Service (E BaaS) über Microsofts Cloud-basiertes Azure an die Spitze der Technologiebranche zu bringen. E BaaS war jedoch eher ein Sandbox-Service, der seinen Nutzern eine Reihe von Skripten und Basis-Tools zum Aufbau einer eigener Blockchain-Anwendungen bot.

Kaleido geht bei E BaaS jetzt noch einen Schritt weiter. Es handelt sich dabei um mehr als nur Skripte und Tools, sondern um eine voll funktionsfähige, einsatzbereite Blockchain-Plattform, die über die Cloud von Amazon verfügbar ist. So können Unternehmen, die noch keine Erfahrung mit Blockchain haben oder über keine Programmierkenntnisse verfügen, Lösungen auf den Markt bringen, die ihren Anforderungen an Datenschutz, Compliance und Sclability gerecht werden und gleichzeitig auf die Intigrität einer Blockchain bauen.

Als erste auf Ethereum basierende Blockchain-Software als Service könnte Kaleido ein Vorbote für die Zukunft von Blockchain’s Mainstream und konventionellem Einsatz sein.

„Seit der Gründung von ConsenSys im Jahr 2014 haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Einführung von Ethereum und alle Vorteile der Dezentralisierung für Unternehmen und Gesellschaften weltweit zu beschleunigen“, erklärt Joseph Lubin, Mitbegründer von Ethereum und Gründer von ConsenSys. „Wir glauben, dass Kaleido ein De-facto-Standard und eine globale Blockchain-Plattform für Unternehmen werden wird, die eine grundlegende Grundlage bietet, die bis heute im Enterprise Toolkit fehlte“.

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Blockchain Tracking & Tracing von Daten in der Supply Chain

Wie bekomme ich die Daten möglichst kostengünstig in die Blockchain?

Blockchains werden als eine treibende Kraft der digitalen Transformation angesehen. Neben dem extrem sicheren Payment- und Identity-Management sowie Dokumenten- und Informationsaustausch wird der Einsatz von Blockchains auch intensiv in der Warenlogistik diskutiert. Dieser Tracking & Tracing Anwendungsfall ist auch einer der wichtigsten Anwendungsfälle für Blockchains, aber auch der komplexeste, denn er betrifft die gesamte Wertschöpfungskette. Einer der wesentlichen Vorteile einer Blockchain ist hier die Absicherung und volle Transparenz der Informationen vom Hersteller bis zum Endverbraucher. In einer Blockchain sind nämlich alle Einträge und Transaktionen kryptographisch miteinander verkettet. So können einzelne Einträge nicht mehr manipuliert oder gelöscht werden, ohne alle anderen zu zerstören. Zudem wird die Blockchain über viele Orte hinweg gehostet, was die Manipulationssicherheit zusätzlich erhöht. Die Blockchain ersetzt oder ergänzt damit eine singuläre Vertrauensinstanz.

Blockchains für Tracking & Tracing

Blockchain Tracking and TracingEs finden sich zahlreiche Anwendungsfälle für solche manipulationssicheren Dokumentationslösungen: In der Arzneimittel- und Lebensmittelindustrie geht es unter anderem darum, den Verbraucher vor verdorbener Ware oder auch Fälschungen zu schützen sowie bei Handelsklassifikationen beispielsweise entsprechende Herstellungsnachweise zu liefern. Bei Geräten, Maschinen und Anlagen will man die Nutzung tracken, um Garantiebedingungen für installierte Produkte nachweislich sicher zu dokumentieren. Bei der Ersatzteilversorgung will man sich vor Grauware schützen und auch im Luxusgütersegment will man Raubkopien bekämpfen. Es spricht also viel für den Einsatz einer Blockchain zur manipulationssicheren Sendungsverfolgung und Rückverfolgung der Supply Chain.

Kosten müssen sinken

Eine wesentliche Hürde, die man bei der Implementierung einer Bockchain überwinden muss, sind jedoch die Kosten. Für jeden Eintrag in eine Bockchain muss die Rechenleistung für die kryptographischen Verfahren bezahlt werden und das Hosting auf mehreren Servern kostet ebenfalls Gebühren. Blockchains eignen sich damit zunächst vor allem für reglementierte Märkte, die eine sichere Dokumentation zwingen fordern oder für besonders teure oder gefährliche Güter, bei denen Tracking & Tracing wünschenswert und eine fälschungssichere Dokumentation wichtig ist. Je kostengünstiger eine Blockchain-Transaktion aber wird, desto mehr kann man sie auch auf preissensitivere und weniger kritische Tracking & Tracing Lösungen anwenden.

IoT-Sensoren in die Blockchain integrieren

Neben den Kosten der Bockchain Technologie an sich spielt im Rahmen der Warenwirtschaft dabei insbesondere die Erfassung und Übermittlung der Daten an die Blockchain eine entscheidende Rolle. Diese Lieferung einzelner Datensätze darf nämlich quasi nichts kosten, wenn Blockchains zum Standard der Dokumentation werden sollen. Und hier kommt man dann letztlich zu der passenden IoT-Sensorik, die es möglichst günstig anzubinden gilt. Bei Blockchains im Tracking & Tracing Bereich wollen Kunden beispielsweise jederzeit wissen, wo das Gut aktuell ist und in welchem Zustand bzw. unter welchen Umgebungsbedingungen es sich befindet. Es werden also Vergleichsweise viele Datensätze über den Zeitverlauf benötigt, wenn man – um nur ein Beispiel zu nennen – sicherstellen will, dass ein LKW oder Container nicht auf der Fahrt zwischen Lieferant und Logistikhub umgeladen wird. Oder wenn auf Verpackungseinheiten der Temperaturverlauf erfasst werden soll, um eine durchgängige Kühlkette zu dokumentieren. So nutzen zum Beispiel Lieferdienste für Lebensmittel auf der letzten Meile häufig keine Kühlwagen, sondern verwenden stattdessen Trockeneis als Kühlmittel in die Boxen, sodass jedes Gebinde mit zu kühlenden Lebensmitteln einzeln getrackt werden muss.

Kleine Datensätze, großer Nutzen

Alle 15 Minuten beispielsweise Messdaten an die Blockchain zu übermitteln aus tausenden von Boxen erfordert eine extrem kostengünstige IoT-Konnektivität. Welchen Datenpfad kann man aber nehmen und was kostet dieser? Grundsätzlich braucht ein solches Setup keine Gigabit-Datentarife: Eine Nachricht mit Temperaturwert ist nur rund 2 Byte groß. Geolokalisierungsdaten rund 6 Byte. Bei einer Übermittlung alle 15 Minuten ergibt sich daraus für jedes angebundene Gerät ein Datenvolumen von lediglich rund 70 Kilobyte für ein ganzes Jahr. Früher lohnte es sich nicht, über solche Lösungen auch nur nachzudenken: In Zeiten, wo eine SMS noch 10 Cent kostete, hätten sich hieraus jährliche Übertragungskosten von mehr als 3.500 Euro pro Device ergeben (0,1 € x 4 x 24 x 365= 3504,- €) – ein Vielfaches dessen, was die wöchentliche Onlinebestellung von Lebensmitteln kostet. Lieferkostenfrei geht das heute nämlich schon ab rund 50 Euro. Idealerweise liegen die Übertragungskosten deshalb quasi bei Null, denn nur so kann eine engmaschige Datenübermittlung an Blockchains oder sonstige Dokumentationssysteme ohne zu hohen Kostenaufwand installiert werden.

Neue Netze für die IoT-Sensoren

Nun gibt es mittlerweile auch Tarife zur M2M Kommunikation über Mobiltelefonie. Doch auch diese muss man verwalten, was bei hunderten oder gar tausenden Behältern sehr aufwendig wird. Außerdem müssten auch die Investitionskosten drastisch sinken, denn 5 Euro für eine SIM-Integration lohnt den Investitionsaufwand nicht – so gern man diese Daten auch in die Blockchain schreiben würde. Der Markt fordert deshalb bezahlbare Lösungen. Die IoT-Anbindung muss also deutlich günstiger werden. Mit innovativen Übertragungs-Netzen, die verschiedene Anbieter im Bereich der neu entstehenden IoT-Anbindung derzeit vorantreiben, nähern wir uns diesem Ziel mit großen Schritten und das ist auch gut so, denn Blockchain-Technologie umfassend im Tracking & Tracing zu nutzen, ist zu allererst eine Frage des Preises.

Hohe Reichweite durch Ultra-Schmalband Netz

Ein kosteneffizientes IoT-Netz ist das Low Power Wide Area Netzwerk Sigfox, das sich weltweit im Ausbau befindet und in Deutschland bis Ende 2018 voraussichtlich rund 85% Netzabdeckung erreichen wird. Ein Modul kostet rund 2 Euro und für Einmalverbindungen wurden bereits Lösungen vorgestellt, die für rund 20 Cent zur Verfügung gestellt werden sollen. Warum ist dieses Netz aber so günstig? Es verwendet nicht das lizenzierte Mobilfunknetz, sondern das weltweit lizenzfreie Ultra-Schmalband – in Deutschland liegt das im Frequenzbereich zwischen 868,13 und 869,525 MHz. Insofern mussten die weltweiten Betreiber dieses Netzes keine Lizenzen ersteigern. Das Netz selbst benötigt auch nicht so viele Basisstationen, wie Mobilfunknetze. Die Zellen erreichen in Städten eine Reichweite von 3-5 Kilometern, auch durch Wände hindurch und bis in den tiefsten Keller. Über Land steigt die Reichweite auf rund 30 bis 50 Kilometer. Über See hat man schon tausend Kilometer und mehr gemessen, sodass man bei entsprechendem Netzausbau über Satellitentechnik zukünftig wahrscheinlich auch Offshore-Kühlcontainer live tracken kann. Eutelsat will dies auf jeden Fall evaluieren und hat deshalb eigens einen erdnahen Orbit-Satelliten mit dieser Technik bestückt, der in 500 bis 600 km Höhe seine Bahnen ziehen wird.

Kostengünstiger Betrieb

Zudem ist auch die Verbindung zu den Basisstationen weniger komplex, da es keinen Handshake gibt und gesendete Daten ähnlich wie ein Radioteleskop empfangen werden. Dadurch fallen auch die Anforderungen für die smarten Sensoren entsprechend niedriger aus. Mit zunehmendem Ausbau des Netzes werden die Kosten noch weiter sinken. Verbindungsentgelte muss der Anwender zudem nicht beim Netzbetreiber bezahlen. Er zahlt vielmehr den Preis für sein Device und die Bereitstellung der Cloud App. Lediglich der Devicehersteller bezahlt die Kosten für das Datenvolumen bereits beim Kauf der ID des Devices. Alles kann also auf einen schlanken, kostengünstigen Betrieb solcher Services ausgelegt werden.

Auch Einmalverbindungen für Gebinde

Logistik- und Gebindeanbieter arbeiten derzeit intensiv daran, ihre Mehrweg-Paletten, -Boxen und -Ladungsträger mit dieser Technologie auszurüsten, was ein viel feingliedrigeres Trackings & Tracing ermöglicht. Man kann es auch Tracking & Tracing 2.0 nennen. Dabei wird es aber nicht bleiben.

Sogar Tracking & Tracing 3.0 ist im Kommen: Es wird nämlich in Kürze eine Logik verfügbar, die einzig beim Öffnen eines Gebindes eine Meldung absetzen kann. Also Einmalverbindungen zur Blockchain für Einwegdevices wie beispielsweise Umverpackungen. Und diese Verbindungslogik zum Netz soll dann nur noch rund 20 Cent kosten. Das Netz kann deshalb den Einsatz von Blockchains beschleunigen, da die Sendungsverfolgung extrem günstig und sicher wird.

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Die Bitcoin & Krypto News vom 07. Mai 2018

Werden Ethereum und Ripple als Wertpapiere klassifiziert?

Eine Arbeitsgruppe der US-Regulierungsbehörden SEC und CFTC beraten heute über die Frage, wie Ethereum und Ripple einzustufen sind. Der ehemalige CFTC-Chef Gary Gensler hat die Debatte vor rund einer Woche angestoßen, als er sagte: “Es gibt ein starkes Argument dass ETH und/oder Ripple Wertpapiere darstellen, die gegen die Regeln verstoßen”. Denn wer ein Wertpapier herausgibt, muss das laut dem US-Gesetz bei der SEC anmelden und sich an diverse Transparenzvorgaben gegenüber Investoren halten. Einige der Regulatoren, dass Ethereum ein Wertpapier sei, weil es durch einen ICO ins Leben gerufen wurde. Die Ethereum Foundation hatte im Juli 2016 rund 60 Millionen Ether verkauft und dabei rund 18,3 Millionen Dollar in Form von Bitcoin eingenommen. Ein weiterer entscheidender Punkt, den die Aufseher klären wollen, ist die Frage, ob die Gründer eines Coin besonderen Einfluss auf die Entwicklung des Preises haben, wie Manager und ihre Strategie es bei herkömmlichen Firmen haben.

Bitcoin kratzte an 10.000 USD und fiel danach auf 9.300 USD

Am Wochenende hätte Bitcoin (BTC) fast eine wichtige Marke erreicht. Doch kurz bevor BTC auf internationalen Exchanges für 10.000 Dollar oder mehr gehandelt werden konnte, dreht der Kurs wieder Richtung Süden. Auch die Kurse von anderen Krypto-Assets wie Ethereum, Ripple, Litecoin oder Bitcoin Cash, die zuvor am aufsteigenden Ast waren, stehen derzeit auf rot. Die Markkapitalisierung hat innerhalb eines Tages wieder um rund 30 Milliarden Dollar nachgegeben und hält derzeit bei rund 430 Milliarden Dollar. Bitcoin ist nach wie vor die mit Abstand größte Währung und vereint rund 37 Prozent der Marktkapitalisierung auf sich, gefolgt von Ethereum (ETH, ca. 17 Prozent), Ripple (XRP, ca. 7 Prozent) und Bitcoin Cash (BCH, ca. 6 Prozent).

Huobi plant milliardenschweren Blockchain-Fonds

Einer der größten Exchanges für das Handeln mit Krypto-Assets, Huobi, hat einen großen Fonds für Blockchain-Startups angekündigt. In der chinesischen Provinz Hainan soll das “Global Cultural and Creative Blockchain Lab” gemeinsam mit der Social-Media-Firma Tianya Community errichtet werden. Projekte und Startups, die in dem Lab unterkommen, sollen mit einer Milliarde Dollar gefördert werden. Allerdings ist nicht klar, über welchen Zeitraum diese Summe bereitgestellt wird. Auf 40.000 Quadratmetern soll jedenfalls ein Inkubator eingerichtet werden, in dem Forscher und Unternehmer mit Technologien abreiten, die Huobi bereitstellt. Der Hauptsitz von Huobi bleibt in Singapur, die chinesische Tochter Huobi Labs wird aber ihr Headquarter nach Hainan verlegen.

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Die IOTA Foundation mit Projekt Q und weiteren Partnerschaften

Der Kursanstieg von IOTA hat viele Gründe, einer davon ist jedoch definitiv die Ankündigung der Vorstellung des Projekt Q!

Seit Monaten wird in der IOTA Community vermehrt über das Projekt Q gesprochen. Bisher ist und ist weiterhin noch unklar, was genau sich hinter Q verbirgt.Jetzt wird es langsam konkreter. IOTA hat auf der Webseite einen Teaser dazu bereitgestellt. Ab dem 3. Juni 2018 wissen wir dann genau was IOTA mit dem Projekt Qubic verfolgt.

Was bisher bekannt wird:

Qubic - Smart Contracts mit Tangle

Qubic – Smart Contracts mit Tangle

Mit dem Release von Qubic sollen Smart Contracts im IOTA Tangle Netzwerk möglich gemacht werden. Zudem wird es sogenannte Oracles geben. Durch diese werden sich sich Daten außerhalb der Blockchain abgreifen lassen, die dann auf der Blockchain beziehungsweise im Tangle Netzwerk integriert werden können. Ein Zusammenspiel aus Oracles und Smart Contracts soll ebenfalls ermöglicht werden. Somit könnten Smart Contracts durch Oracles auf externe Daten zugreifen und sobald diese einen bestimmten Trigger erfüllen, löst der Smart Contract die entsprechende Aktion aus.

Darüber hinaus wird es mit Qubic auch möglich sein Rechenleistung auszulagern. Der Use Case dahinter ist bisher jedoch noch nicht bekannt. Wir sind also gespannt auf die Enthüllung.

Weiterhin macht die IOTA Foundation auf sich in der Automobilindustrie aufmerksam.

Mobility Open Blockchain Initiative

Mobility Open Blockchain Initiative

Gestern hat sich mit MOBI (Mobility Open Blockchain Initiative) eine Gruppe von Unternehmen formiert, um das Thema Blockchain in der Mobilitätsbranche voranzutreiben. Der Initiative sind neben den großen Autoherstellern BMW, General Motors, Ford und Renault auch der große deutsche Autozulieferer Bosch, Hyperledger, IOTA und IBM beigetreten. Das erklärte gemeinsame Ziel: Der Transport von A nach B soll mit Hilfe der Technologie sicherer, leistbarer, grüner und einfacher verfügbar werden.

Während unterschiedliche Autohersteller bereits bei anderen Initiativen und Projekten mitmachen (Renault beim R3-Konsortium, Daimler bei Hyperledger), will sich MOBI dezidiert um das Thema Mobilität im Zusammenspiel mit der Blockchain kümmern. Da kann es um unterschiedlichste Dinge gehen – etwa, wie Elektroautos selbstständig an Ladestationen zahlen, wie Ridesharing-Angebote abgerechnet werden, oder wie autonome Fahrzeuge für die Nutzung bezahlt werden können. Auch neue Formen von Versicherungen und Lieferketten sollen erarbeitet werden.

Chef von MOBI ist Christ Ballinger, der zuvor als Finanzchef des Toyota Research Institute tätig war. Ihm stehen im Advisory Board einige bekannte Personen aus der Blockchain-Community beratend zur Seite – etwa Brian Behlendorf von Hyperledger Jospeh Lubin von Consensus Systems oder Jamie Burke von Outlier Ventures.

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Samsung Electronics setzt auf Blockchain im Supply Chain Management

Elektronikriese Samsung Electronics setzt auf integrative Blockchainlösungen

Samsung Supply-Chain auf der Blockchain

Samsung Supply-Chain auf der Blockchain

Der Elektronikkonzern Samsung erwägt eine Blockchain-Plattform zur Verwaltung und Verfolgung der Sendungen seines riesigen globalen Supply-Chain-Netzwerks. Samsung Electronics – der weltweit größte Chiphersteller und Smartphone-Hersteller – erwägt eine breite Implementierung einer Blockchain-Ledger-Plattform, um seine weltweiten Sendungen zu verfolgen. Im Gespräch mit Bloomberg zeigte Song Kwang-woo, Blockchain-Chef bei Samsung SDS – der IT-Tochter von Samsung, dass ein Blockchain-System die Versandkosten um 20 Prozent senken könnte. Insbesondere bestätigte der Vorstand auch, dass SDS an der Entwicklung der Blockchain-Plattform für Samsung Electronics arbeitet und damit zu den ersten globalen Herstellern gehört, die die Anwendbarkeit der Blockchain-Technologie in einem solchen Umfang ernsthaft untersuchen. SDS verfügt über ausgewiesene Erfahrung in der Implementierung von Blockchain-Technologie für die Logistik- und Schifffahrtsindustrie und hat im Dezember 2017 ein 7-monatiges Pilotprojekt zur Erfassung und Verfolgung der Versandlogistik von Importen und Exporten in der riesigen koreanischen Schifffahrtsindustrie erfolgreich abgeschlossen.

Song fügte seiner Aussage hinzu:

Sie wird einen enormen Einfluss auf die Lieferketten der verarbeitenden Industrie haben. Die Blockchain ist eine zentrale Plattform, um unsere digitale Transformation voranzutreiben. Der Bericht geht davon aus, dass SDS im Jahr 2018 488.000 Tonnen Luftfracht und 1 Million Standardcontainer (TEU) umschlagen wird. Die Lieferungen umfassen alles von Samsung-Flaggschiff-Geräten wie dem Galaxy S9 und dem kommenden Note 9, sowie OLED-Displays, die von Apples iPhoneX verwendet werden, bis hin zu Unterhaltungselektronik und mehr. Über die Sendungsverfolgung hinaus könnte eine Blockchain-Plattform sogar die Zeit zwischen der Produkteinführung und dem Versand an den Endverbraucher verkürzen und die Effizienz steigern.

Während bisher nur wenige Details zum Vorstoß Samsung Electronics bzgl. der Nutzung der dezentralen Technologie bekannt sind, so gibt es dennoch ein paar Informationen zu der von Samsung SDS eigenen Blockchain-Plattform „Nexledger“, welche vor gut einem Jahr entwickelt und eingeführt wurde. Im Mai 2017 startete SDS ein Blockchain-Pilotprojekt für die koreanische Schifffahrtsindustrie, um die Importe und Exporte von Frachtgütern in Echtzeit zu verfolgen, unter anderem durch die Leitung eines Konsortiums, dem das koreanische Ministerium für Ozeane und Fischerei, der koreanische Zolldienst, der Technologiekonzern IBM und der große Frachtführer Hyundai Merchant Marine angehörten. Samsung SDS, das ebenfalls Mitglied der Enterprise Ethereum Alliance (EEA) ist, hat den ersten Testlauf einer Sendung erfolgreich abgeschlossen, bei dem der gesamte Prozess einer Sendung, einschließlich Buchung und Lieferung, von Korea nach China durchgeführt wurde. Ende 2017 schloss SDS dieses Pilotprojekt ab, das darauf abzielt, „alle Exporte und Importe“ in Korea über eine Blockchain zu verarbeiten. Im November 2017 wählte die Stadtregierung von Seoul Samsung SDS für die Konzeptionierung und Umsetzung der Blockchain-Technologie in der gesamten Stadtverwaltung aus, um deren Prozesse mehr Transparenz zu verleihen und den Nutzungskomfort für die Bürger zu erhöhen. Die Regierung Seouls hat bereits angekündigt, bis zum Jahr 2022 die Blockchain-Technologie in der gesamten Stadtverwaltung einzusetzen.

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Crypto Pokemons – ein Schritt in die richtige Richtung?

Nachdem in der Vergangenheit bereits einige Spiele mit Hilfe der Ethereum Blockchain den Kryptomarkt betreten haben, steht jetzt ein neues Spiel auf dem Programm: Crypto Pokemons. Ja Ihr lest richtig, Crypto Pokemons. Dieses Spiel soll der Pokemon-Community jede Menge Spielspaß durch Nutzung von Smart Contracts und des Ethereum Ökosystems bringen… Naja, ob das wirklich so ist? Aber der Asiatische Raum bietet nun mal entsprechende Möglichkeiten und sicherlich auch Nachfrage.

Crypto Kitties war bisher der größte Erfolg in der Krypto Spielewelt. Weitere Games wie Crypto Dogs, Crypto AllStars oder auch Crypto Countries haben bereits mehrere Millionen Nutzer für sich gewonnen und so will man mit Crypto Pokemons an den Erfolg anknüpfen.

Grundlage all dieser Spiele ist die Ethereum Blockchain, welche die besten Voraussetzungen für die Entwickler bietet, um schnell und problemlos ein Spiel zu programmieren.

Crypto Pokemons Blockchain basiertes Spiel und wird ebenfalls die Ethereum Blockchain nutzen. Ziel des Spieles ist es – wer hätte es gedacht – alle Pokemon zu sammeln und im Level zu steigen. Ob Lambtron und Schuh dabei sein werden, steht noch zur Frage

Da jedes Pokemon einzigartig sein wird, wird eben dieses mit einem eigenen Smart Contract verbunden, den Spieler mit Ethereum kaufen können. Wenn ein anderer Spieler ein Pokemon haben möchte, dann kann er dafür bezahlen. Dieser Spielansatz ist mittlerweile in der Kryptospielewelt durchaus geläufig. Ebenfalls wird es einen Anreiz geben seine Pokemon zu trainieren.

Es gibt insgesamt vier Ebenen die jedes Pokemon durchlaufen bzw. erreichen kann. Umso mehr Transaktionen mit jedem einzelnen Pokemon stattfinden, umso höher steigt auch der tatsächliche Wert. Auf diese Art können Käufer Pokemons günstig für 0,01 ETH kaufen und im Laufe der Zeit steigt der Wert auf 1 ETH. Ein Pikachu kostet derzeit noch 0,01 ETH und ein Schiggi 0,03 ETH.

Der Betreiber der Webseite scheint in keiner Verbindung mit Nintendo zu stehen, sodass hierbei aus unserer Sicht noch nicht abschließend geklärt ist, ob diese Seite nicht gegen Markenrechte oder Ähnliches verstößt. Auf Reddit ist zu lesen, dass es Nintendo derzeit nicht stören würde. abzuwarten bleibt wie es in der Zukunft aussieht, wenn entsprechende Gewinne eingefahren werden.

Wie steht ihr zu dem Projekt? Macht es Sinn derartige Spiele mit der Blockchain Technologie zu verbinden oder seht ihr es als albernen Scherz ohne Mehrwert?

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