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Die Bitcoin & Krypto News vom 23. April 2018

Bitcoin back again – der Montag ist da und wie jeden Montag haben wir die News aus der vergangenen Woche für euch zusammengefasst.

E-Ladestation mit IOTA

In einem Feldversuch hat ElaadNL, eine Initiative niederländischer Stromnetzbetreiber, die weltweit erste Ladestation für Elektroautos, die IOTA integriert hat, aufgebaut. Die Distributed-Ledger-Technologie (DLT) von IOTA (Tangle) soll dazu genutzt werden, Machine-to-Machine-Kommunikation (also Elektroauto und Ladestation) zu ermöglichen. Transaktion und Datenübertragung sollen damit vollautomatisch funktionieren. Die Ladestation soll für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Ist ein Auto nicht mit entsprechender Technologie zur automatischen Kommunikation ausgerüstet, sollen Autofahrer an der Station auch einfach mit IOTA bezahlen können – dazu senden sie den geforderten Betrag an Token einfach von ihrer IOTA-Wallet an die Ladestation.

Lockchain als Airbnb-Konkurrent

Die auf Blockchain basierende Buchungs-Plattform Lockchain hat es sich zum Ziel gesetzt, Preise für Hotels und Privatunterkünfte für Konsumenten günstiger zu machen, indem keine Vermittlungsgebühren verlangt werden. In der Alpha-Version sollen den Betreibern zufolge jetzt 100.000 Hotels gelistet sein. Bis Ende des Jahres will man es schaffen, die Preise für Zimmer um bis zu 20 Prozent zu reduzieren. Um auf der Plattform zu bezahlen, wurde ein eigener LOC-Token kreiert. Das Startup selbst verdient Geld, weil rund 25 Prozent der Token für das Team und frühe Unterstützer einbehalten werden. Setzt sich die Plattform durch, könnte sich der Wert der LOC-Token steigern.

Krypto-Märkte erholen sich weiter

Noch sind sie weit von ihrem Höchststand entfernt, doch es geht aufwärts: Die globale Marktkapitalisierung von Krypto-Coins und Token liegt insgesamt bei fast 400 Milliarden Dollar. Bitcoin (BTC) macht dabei rund 38 Prozent aus, Ethereum (ETH) rund 16 Prozent, Ripple (XRP) rund 9 Prozent. Insgesamt rund 23 Prozent gehen mittlerweile auf viele verschiedene, kleinere Altcoins, was den Boom an ICOs und anderen Krypto-Projekten widerspiegelt. Vor allem mit EOS hat die Community einen Aufsteiger gesehen, das es mit einer Marktkapitalisierung von fast zehn Milliarden Dollar mittlerweile auf Platz 5 der Krypto-Charts von CoinMarketCap geschafft hat.

Mastercard: Blockchain zur Identitätsprüfung

Die Kreditkartenfirma hat ein Patent beantragt, aus dem hervorgeht, dass Blockchain-Technologie für die Prüfung von Identitäten eingesetzt werden könnte. Die Blockchain soll dabei genutzt werden um zu überprüfen, ob die Daten einer Person korrekt sind – etwa, wenn sie sich für einen neuen Service anmeldet. Mastercard hat bereits mehr als 30 Patente zur Blockchain eingereicht und hat mehr als 170 Mitarbeiter, die sich dem Thema widmen.

Pantos: Mehr als 4 Millionen Euro beim ICO

Der österreichische Bitcoin-Händler BitPanda hat vor kurzem einen erfolgreichen ICO beendet. Mit Pantos (Trending Topics berichtete) will man eine Art Über-Token schaffen, der auf mehreren Blockchains (Bitcoin, Ethereum, Waves, Komodo, Lisk, NEM) funktioniert. Beim Initial Coin Offering hat das Open-Source-Projekt 322 BTC, 2,779 LTC, 2,482 ETH, 257 DASH, 694,876 XRP und 181 BCH eingenommen – umgerechnet also mehr als 4 Millionen Euro. Laut Roadmap soll als nächstes die Distribution des PAN Token und die Möglichkeit, PAN Token bei BitPanda zu traden, folgen.

 

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Kryptokauf per Kreditkarte durch US Banken untersagt

Wir bestimmen und nicht unsere Kunden

Eine steigende Zahl großer US-Kreditkartenunternehmen hat sich gegen die Finanzierung von digitalen Währungen per Kreditkarte entschieden. Zu den besagten Finanzdienstleistern gehören JPMorgan Chase & Co., die Bank of America Corp. und die Citigroup Inc.

Gemeinsam berichteten die Unternehmen, dass sie den Kauf von Bitcoin und anderen Kryptowährungen mittels ihrer Kreditkarten fortan stoppen werden. JPMorgan, welche das Verbot am Samstag erlassen haben, sieht ein in den Transaktionen enthaltenes Kreditrisiko, welches die Bank nicht tragen möchte. Die Bank of America hat bereits am vergangenen Freitag jegliche Kreditkartentransaktionen mit den einschlägigen Krypto-Börsen wie z.B. Coinbase untersagt. Die Richtlinie gilt laut einem internen Memo für alle privaten wie auch geschäftlichen Kreditkarten. Debitkarten seien nicht betroffen, ließ Unternehmenssprecherin Betty Riess verlauten.

Ebenfalls am Freitag meldete sich auch die Citigroup zu Wort, indem man mitteilte, dass alle Käufe von Kryptowährungen per Kreditkarte mit sofortiger Wirkung eingestellt werden. Unternehmenssprecherin Jennifer Bombardier dazu: „Wir werden unsere Politik entsprechend der Marktentwicklung anpassen.“ 

Unsere persönliche Meinung: Ein Schelm wer böses dabei denkt, dass hier eine klare Absprache zwischen den Institutionen stattgefunden hat. Wer noch ein Stück weiter denkt, dem dürfte durchaus klar vor Augen werden, dass dies nicht der einzige Punkt ist, bei dem sich die Banken zu eigenen Zwecken abstimmen – natürlich zum Wohl des Kunden (entschuldigt, aber ROFL).

Eine Ausrede muss immer her

Bitcoin Kurswert - 6.840 USD

Bitcoin Kurswert – 6.840 USD

Die Banken argumentieren, dass ein erlauben des Kaufes von Kryptowährungen per Kreditkarte für den Kreditgeber durchaus schmerzhaft sein kann. Insbesondere dann, wenn ein Kreditnehmer falsch wettet und den geliehenen Betrag nicht zurückzahlen kann. Zudem bestehe die Gefahr, dass Diebe entwendete Karten missbrauchen könnten. Ein wichtiger Punkt sei auch, dass Banken von den Aufsichtsbehörden dazu angehalten werden, Kundentransaktionen zurückzuverfolgen, um auf Anzeichen von Geldwäsche reagieren zu können – was bei der Umwandlung von Dollars in digitale Coins natürlich nicht so einfach ist.

Der Wert des Bitcoin hat seit dem 18. Dezember mehr als die Hälfte seines Wertes verloren. Der Rückgang ereignete sich vor dem Hintergrund zunehmender regulatorischer Bedrohungen auf der ganzen Welt, der Angst vor Preismanipulationen und dem Verbot von Werbung für Kryptowährungen und ICOs durch Facebook. Indem vielen Nutzern der Kauf von Kryptos per Kreditkarte untersagt wurde, könnte der Druck auf den Kryptomarkt weiter zunehmen, was sich auch im aktuellen Tagesgeschehen wiederspiegelt. So fiel der Kurs in über das Wochenende nochmals und erreichte einen temporären Minimalwert von 6.840 USD, welcher letztmals im vergangenen November zu sehen war.

Mastercard Inc. gab die Woche bekannt, dass die grenzüberschreitenden Volumina in seinem Netzwerk in diesem Jahr um 22 Prozent gestiegen seien. Großen Zuwachs erfuhr das Unternehmen durch Kunden, die ihre Karten dazu verwendeten, um digitale Währungen zu kaufen. Die Firma warnte nun, dass sich der Trend verlangsame, auch aufgrund des Preisverfalls für Kryptowährungen. 

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