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Die Bitcoin & Krypto News vom 24. April 2018

WICHTIGE NEWS Vorweg:

Wer Kryptowährungen per Myetherwallet verwaltet und eine Google-DNS verwendet, sollte die Website derzeit meiden. Laut Twitter ist die Website offenbar durch einen Phishing-Angriff kompromittiert. Die Hacker routen die Nutzer Anfragen momentan auf eine russische Phishing-Seite um. Das bedeutet, dass der Server von Google so eingestellt ist, dass er falsche IP-Adressen weitergibt. Als Sicherheitsmaßnahme gilt zunächst, beim Einloggen die Adresse zu überprüfen. Steht kein „https“ im Titel, handelt es sich wahrscheinlich um die Phishing-Seite, die die gesendeten Kryptos umleitet.

Coinbase sperrt WikiLeaks Shop

Der WikiLeaks Shop verkauft Merchandise wie T-Shirts im Netz, um die Whistleblower-Plattform mitzufinanzieren. Die Produkte konnte man auch mit Kryptowährungen bezahlen. Jetzt wurde offenbar der Coinbase-Account des Online-Shops gesperrt, weil dieser die Nutzungsbedingungen und Compliance-Richtlinien nicht erfüllt. Julian Assange, der Kopf hinter WikiLeaks, hat daraufhin zu einem Boykott von Coinbase, einer Firma mit Sitz in San Francisco, aufgerufen. Coinbase ist eine der größten Handels-Plattformen für Bitcoin, WikiLeaks wiederum hat das Thema Kryptowährungen 2010 bekannter gemacht. Damals wurde die Whistleblower-Plattform von Visa, MasterCard und PayPal ausgeschlossen, woraufhin WikiLeaks Spenden in Form von Bitcoin annahm.

Krypto Märkte klettern nach oben

Waren es am Montag morgen noch rund 390 Milliarden, sind es einen Tag später schon rund 420 Milliarden Dollar: Aktuell verzeichnet die Marktkapitalisierung von Krypto-Assets weltweit wieder einen starken Anstieg. Der Preis von Bitcoin (BTC) ist über die 9.000-Dollar-Marke geklettert, Ethereum (ETH) wächst Richtung 700 Dollar. Starke Zuwächse jenseits der zehn Prozent verzeichneten vor allem Bitcoin Cash (BCH), EOS, Dash und TRON. Große Handelsvolumen verzeichneten dabei die Exchanges OKEx, Binance, Huobi odr Upbit, was auf großes Trader-Interesse vor allem im asiatischen Raum rückschließen lässt.

Goldman Sachs stellt ersten Crypto-Trader ein

Da Bitcoin erneut bullish aussieht, macht Goldman Sachs ernst mit dem Thema Kryptowährungen. Goldman hat den ehemaligen Trader Justin Schmidt als neuen Leiter der Digital Asset Markets der Securities Division eingestellt. Schmidt, der diese Position am 16. April übernahm, war zuvor sowohl als Senior Vice President bei Seven Eight Capital als auch als Portfolio Manager bei LMR Partners tätig und trägt einen Masters Degree in Computer Science am MIT.
Der Neuzugang im Team von Goldman Sach unterstreicht die starke Nachfrage von Seiten der Finanzinstitute nach Bitcoin. Goldman versucht mit diesem Schritt seine „Palette an Möglichkeiten“ zu erforschen, um deren am Kryptomarkt interessierte Kunden zu unterstützen.

„Bitcoin ist größer als die Industrielle Revolution“

Der Risikokapitalgeber Tim Draper, einer der großen Verfechter von Kryptowährungen, hat in einem Interview Bitcoin als größer als die Renaissance und die Industrielle Revolution bezeichnet. Seiner Meinung nach wird Bitcoin die ganze Welt betreffen. In fünf Jahren würde man kein Fiatgeld mehr benutzen, sondern lediglich BTC und Co. Draper hat außerdem postuliert, dass der Preis von Bitcoin innerhalb der nächsten vier Jahre auf 250.000 Dollar anwachsen soll. Der Investor hat selbst großes Interesse an einem florierenden Markt, ist er doch sowohl in Kryptowährungen als auch in Firmen investiert, die Produkte für Krypto-Assets vertreiben.

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Bewegung rund um Coinbase und Poloniex

Coinbase mit Ankündigung an Kunden

Die Kryptowährungs Exchange Coinbase Cryptocurrency Startup Coinbase stellt in den kommenden Wochen den amerikanischen Steuerbehörden Daten über einige seiner Kunden zur Verfügung. In einer E-Mail an rund 13.000 User bestätigte Coinbase am Freitag den 23. Februar, dass Coinbase „lediglich einige wenige Informationen“ an das Internal Revenue Service (IRS) übermitteln wird, ohne dabei aber die genauen Details der zu übertragenden Informationen genannt zu haben. Die Exchange plant innerhalb der nächsten 21 Tage die erforderlichen Daten zur Verfügung zu stellen.

Das Startup gibt den Hinweis: „Wenn diesbezüglich Bedenken bestehen, ermutigen wir euch, umgehend einen Anwalt zu konsultieren.“

Wie von CoinDesk berichtet, wurde in einem Beschluss des United States District Court for the Northern District of California vom November festgelegt, dass Coinbase die Informationen von über 13.000 Nutzern, die zwischen 2013 und 2015 ein Handelsvolumen von über 20.000 US-Dollar verzeichnet hatten, weitergeben muss. In der E-Mail-Nachricht behauptet Coinbase, die reduzierte Anzahl der betroffenen Benutzer sei ein „teilweiser, aber immer noch signifikanter Sieg“. In ihrer E-Mail erklärte sich Coinbase, dass die reduzierte Anzahl der betroffenen Nutzer noch immer ein „teilweiser, aber dennoch erheblicher Erfolg“ gewesen sei. Laut Social-Media-Posts sind einige namhafte Persönlichkeiten der Kryptowährungsindustrie wie auch der Bitcoin-Fürsprecher und Autor Andreas Antonopoulos in der Datensammlung mit eingeschlossen.

Poloniex übernommen von Goldman Sachs Tochter

Das Unternehmen Circle, Online-Bezahldienste-Anbieter, mit Firmensitz in Boston und von der Goldman Sachs Group Inc. finanziert, gab heute auf deren Website bekannt, dass sie die Kryptobörse Poloniex Inc. übernommen haben, eine der bekanntesten Digital-Token-Börsen weltweit. Poloniex, wird auf CoinMarketCap.com als der 14. größte Krypto-Austauschplatz geranked und ist in über 100 Ländern nutzbar. Für Circle bedeutet der Erwerb von Poloniex die Erschließung eines weiteren Geschäftstzweigs. Neben dem Peer-to-Peer Zahlungssystem Circle Pay wird über das Portal Circle Trade Großanlegern eine Exchange bereitgestellt, die dem Austausch von FIAT- zu Kryptowährungen bewerkstelligt. Dabei werden allein mit Circle Trade Transaktionen in der Höhe von knapp 2 Mrd. USD pro Monat umgesetzt. Die Circle Co-Founders Sean Neville und Jeremy Allaire sprachen davon, dass sie davon ausgehen „die Poloniex-Plattform über ihre derzeitige Form hinaus als Austausch für reine Krypto-Assets ausbauen werden. Wir stellen uns einen soliden, vielseitigen, verteilten Marktplatz vor, auf dem Token, für alles was wertvoll ist, bereit gestellt werden können: physische Güter, Fundraising und Equity, Immobilien, kreative Arbeiten wie Kunstwerke, Musik und Literatur, Service-Leasing, Vermietungen, Kredite, Futures und vieles mehr.“

Der Merger soll in seiner späteren Form mit Unternehmen wie Coinbase Inc. konkurrieren. Für den Deal hat Circle fast 140 Millionen Dollar an Finanzmitteln von Goldman, General Catalyst und IDG Capital Partners eingesammelt.

 

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Krypto Wochenrückblick KW 7 – Bitcoin & Co.

Die Krypto Welt steht nicht still

Auch diese Woche hat sich am Markt wieder einiges getan. Zusammenfassend möchten wir bereits an diesem Punkt sagen, dass die Krypto Welt viel positiven Einfluss in dieser wie auch der vergangenen Woche genossen hat. Warum dies so ist? Hier ein kleiner Überblick.

Telegram: Pre-Sale bringt 850 Mio. Dollar

Die Messaging-App Telegram um Founder Pavel Durov hat den ersten Meilenstein zu seiner eigenen Kryptowährung und kommenden Blockchain-Plattform erfolgreich erreicht. Telegram konnte während des ICO Pre-Sale 850 Mio. USD an liquiden Mitteln einsammeln. Dies ging aus einem Bericht der US-Börsenaufsichtsbehörde hervor. Ein Kauf des zukünftigen GRAM-Tokens war auf Einladung möglich. Die First-Buyer erhielten zudem einen entsprechenden Rabatt.

Auf der nächsten Stufe des Sales möchte das Team weitere respektierliche 1,15 Mrd. USD einsammeln – ein genaues Startdatum wurde noch nicht genannt. Geplant ist, dass Nutzer später mit der eigenen Kryptowährung GRAM Transaktionen vollziehen können. Dafür soll eine hochperformante Blockchain Lösung geschaffen werden, welche die Transaktionsgeschwindigkeit von von Bitcoin oder Ethereum weit in den Schatten stellt. Der aktuelle ICO von Telegram ist bis dato der Größte seit Beginn der ICO Zeitrechnung

Krypto-Märkte bei mehr als 500 Mrd. Dollar

Krypto Market Cap - Stand 18.02.2018

Krypto Market Cap – Stand 18.02.2018

Die These, dass sich Bitcoin und Co nach dem 16. Februar, dem chinesischen Neujahr, wieder erholen, dürfte sich (zumindest kurzfristig) bewahrheitet haben. Schuld daran könnte aber auch ein einzigartiger Einkauf eines unbekannten Investors sein, der sein Bitcoin Wallet  „3Cbq7aT1tY8kMxWLbitaG7yT6bPbKChq64“ auf 96.651 aufgestockt und damit fast verdoppelt hat (56.357 – Stand 09.02.2018).

Aktuell liegt die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen wieder auf der 500 Mrd. USD Marke. Dies tat neben den Altwährungen auch dem Bitcoin (BTC) gut. Dieser verzeichnete zum jetzigen Zeitpunkt einen Kurswert von 10.800 USD. Zwischenzeitlich konnte er sogar kurz über die 11.000 USD Marke klettern. Auch Ethereum (ETH) ist bald zurück auf alten Höhen und kratzt am wichtigen 1.000 USD Widerstand.

Bemerkenswert: Die Marktkapitalisierung der Kryptowährungen lag vor einem Jahr noch bei 20 Milliarden Dollar. Den Höchststand wurde Anfang Januar diesen Jahres mit fast 830 Mrd. USD erreicht.

Schweiz: Klare Regeln für ICOs

Die Schweiz hat das Bestreben zur „Krypto-Nation“ aufzusteigen. Sie nimmt sich zudem der Rolle des europäischen Silicon Valleys für Blockchain-Firmen an und möchte diese im eigenen Land nachhaltig unterstützen. Dem gesteckten Ziel sollen aber eindeutig abgesteckte Richtlinien für ICOs vorausgehen, sodass die Spielregeln für alle Beteiligten nachvollziehbar sind. Die schweizerische Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA hat aufgrund vieler anstehender ICOs im Land eine Wegleitung herausgegeben, wie sie auf Basis des bestehenden Finanzmarktrechts mit Unterstellungsanfragen zu Initial Coin Offerings umgehen wird. Die FINMA definiert dabei, welche Mindestangaben sie für die Bearbeitung solcher Anfragen benötigt und nach welchen Prinzipien sie die Beantwortung vornehmen wird. Die FINMA schafft damit Transparenz für die interessierten Marktteilnehmer. So wird jeder zukünftige ICO einzeln betrachtet. Dabei wird unter anderem zwischen Zahlungs-Token (reine Kryptowährungen ohne weitere Funktionalitäten oder Projekte), Nutzungs-Token (Zugang zu einer digitalen Nutzung oder Dienstleistung) und Anlage-Token (repräsentieren Vermögenswerte wie Anteile an Realwerten, Unternehmen, Erträgen oder Anspruch auf Dividenden oder Zinszahlungen) unterschieden. Mischformen seien laut FINMA möglich.

Startups gründen „Ethereum Community Fund“

Ethereum Community Fund

Ethereum Community Fund

Unterschiedliche Blockchain-Projekte und Krypto-Startups, die allesamt auf der Ethereum Blockchain aufbauen, haben sich zusammen getan und den Ethereum Community Fund (ECF) gegründet. Zu den Beratern des Funds gehört auch Ethereum-Gründer Vitalik Buterin. Die verfolgte Zielstellung liege in der Untersützung der einzelnen Projekte, finanziell wie auch durch Knowhow-Austausch untereinander. So soll die Blockchain-Technologie schneller Mainstream-Reife erreichen. Zu den Gründungsmitgliedern des ECF gehören Firmen wie OmiseGo, Maker, Global Brain Blockchain Labs, Cosmos, Golem, Maker und Raiden.

 

Western Union testet Ripple für Transaktionen

Ripple wird mehr und mehr zum Global Technical Player der Banken. Nach dem Abschluss mehrerer Deals im arabischen Raum kann man nun auch Western Union als bekannten Partner in der Ripple-Kooperationsliste wiederfinden. Diese wollen Ripples Kryptowährung XRP für schnelle und günstige internationale Transaktionen einsetzen. Erste Tests fanden dazu statt. Getestet werden aktuell Prozesse, die zur Verbesserung des eingesetzten Kapitals führen und weiterhin aufsichtsrechtliche Anforderungen optimieren. Neben Western Union verkündete man nur wenig später eine nächste Kooperation mit der Saudi Arabischen Zentralbank. Hier nochmal im Detail nachzulesen.

Tim Draper hodlt weiter

Risikokapitalgeber Tim Draper hält weiterhin an seinen Bitcoins fest. „Warum sollte ich die Zukunft gegen die Vergangenheit tauschen“, teilte er Bloomberg mit. Draper hat sich 2014 nach dem Ende von Silk Road rund 32.000 BTC gesichert. Diese hatten einen damalig umgerechneten Wert von 18 Mio. USD. Heute stehen sie bei etwa 352 Mio. USD.

Coinbase belastet fälschlicherweise Bankkonten von Nutzern

Die Krypto-Exchange Coinbase, welche im Zuge des kometenhaften Bitcoin-Aufstiegs ein umsatzstarkes Jahr 2017 feierte, geriet nun in die negative Presse. Einige User beschwerten sich zu Recht, dass Coinbase doppelte und dreifache Buchungen vorgenommen haben soll und so die Bankkonten der Nutzer mehrfach belastet wie auch teilweise überzogen wurden. Einzelfälle berichteten gleich 50 Mal einen Einkauf bei Coinbase in Rechnung gestellt bekommen zu haben. Laut Coinbase liegt der Fehler nicht bei auf deren Seite, sondern beim Kreditkartenanbieter Visa oder der emittierenden Bank Worldpay. Dieses Statement wurde jedoch von Seitens Visa bestritten. Man teilte mit, dass weder Änderungen am Abbuchungsmechanismus vorgenommen, noch derartige Probleme bei anderen Händlern auftraten. Coinbase möchte das Problem so schnell wie möglich aus der Welt schaffen. Die doppelten Transaktionen sollen den Nutzern wieder gutgeschrieben werden. Ob auch Überbuchungen und dadurch entstandene, der durch Überziehungskredite oder geplatzte Daueraufträge entstanden ist, ist bisher noch unklar.

Südkorea schließt Bitcoin-Verbot aus

Südkorea zählt zu den wichtigsten Kryptohandelsmärkte auf der Welt. Trotz der schlechten News aus den vergangenen Wochen und des harten Vorgehens der Regierung gegenüber den Exchanges – die ein kompletten Ban nicht unwahrscheinlich erschienen ließen – wird nun ein grundsätzliches Verbot von digitalen Währungen ausgeschlossen. Dies gab Minister Hong Nam-Ki, der für die Koordination der Regierungspolitik zuständig ist, in einer Videobotschaft bekannt. Stattdessen sei man auf dem Weg den Handel mit Kryptowährungen transparenter gestalten.

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Coinbase bringt PayPal-ähnliches Plugin auf den Markt

Coinbase will stärkere Marktdurchdringung

Coinbase, der größte Krypto-Broker und einer der größten Börsenplätze, hat einen neuen Service für Händler eingeführt, der es ermöglicht Krypto-Zahlungen auf deren Plattform zu integrieren. Dafür wird ein Coinbase Commerce-Button hinzufügt, der sich nicht großartig vom PayPal-Button unterscheidet. Im Gegensatz zu früher, wo der Dienst des Händlers direkt in Coinbase integriert werden musste und ein Coinbase Account für den Nutzer erforderlich war, kann eine Zahlung heute schlicht und einfach mit vorhandenen (und unterstützten) Kryptowährungen stattfinden. Coinbase selbst hat relativ wenig Offizielles über den neuen Service verlauten lassen. Derzeit besteht nur eine spärliche Website, die keine weiteren Anmeldungen zulässt. Dennoch konnten einige Händler den Service bereits integrieren, was uns die Möglichkeit gibt, Coinbase Commerce zu testen.

Wie sieht das Ganze nun aus? Nun, sobald man sich für ein Produkt entschieden und den Bestellvorgang durchlaufen hat, wird man zu dem üblichen Bezahloptionen weitergeleitet, wobei diese durch einen Krypto Bezahl-Button erweitert wurden.

Bezahloption in Kryptowährungen

Bezahloption in Kryptowährungen

Die Krypto Payment Option fügt sich nahtlos in die etablierten Optionen ein. Mit einem Klick auf den Coinbase Button, wir man ähnlich wie bei PayPal auf die dafür bestimmte Coinbase Commerce Umgebung weitergeleitet, die eine Auswahl von vier Kryptowährungen bereithält.

Coinbase Commerce Krypto Auswahl

Coinbase Commerce Krypto Auswahl

Ethereum wird als erste Kryptowährung angeführt, gefolgt vom Bitcoin und Bitcoin Cash. Die letzte Möglichkeit seine Bezahlung vorzunehmen findet man im ähnlich beliebten Litecoin. Eine leichte Voreingenommenheit – die im übrigen kein Geheimnis darstellt – seitens der Anordnung durch Coinbase lässt sich abzeichnen. So wendet die Exchange beträchtliche Ressourcen in den Suppport des Ethereum Ökosystems auf, was aber auch nicht wirklich schlimm ist. Mit Klick auf eine der vier Optionen geht es weiter zum nächsten Screen. Nach Eingabe der Ziel-Walletadresse und der zu zahlenden Coins kann die Bezahlung abgeschlossen werden.

Coinbase Commerce - Abschluss der Bestellung

Coinbase Commerce – Abschluss der Bestellung

Wir haben den Schritt nicht vollendet, doch es ist davon auszugehen, dass die Website, sobald die Zahlung abgeschickt wurde, wieder in die natürliche Umgebung des Händlers führen würde, genau wie bei PayPal. Unklar ist, wie der 15-Minuten-Zeitrahmen mit einer Bitcoin Transaktion eingehalten werden kann, insbesondere wenn sich die Blockchain in einem Transaktionsrückstand befindet.

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Krypto Wochenrückblick KW 4 – Bitcoin & Co.

Die Kryptowelt schaut auf eine ereignisreiche Woche zurück. Viel ist geschehen, dass die Kurse beeinflusst hat. Wir berichteten dazu täglich auf unserem Social Media Kanal. Hier nochmals eine Zusammenfassung falls Ihr etwas verpasst habt.

Coincheck gehackt
Die japanische Kryptoexchange Coincheck wurde scheinbar gehackt. Bisher sollen 723 Mio. USD von der Plattform verschwunden sein.
Die Plattform setzt alle Auszahlungen bis auf Weiteres aus.  Am frühen Freitag morgen verschwanden von der internen Wallet, Ripple im Wert von 123 Mio. USD sowie XEM in der Höhe von 600 Mio. USD. Im Gegensatz zu den Exchange-Plattformen BitFlyer und Quoine ist Coincheck nicht bei der japanischen Financial Services Authority registriert – einer Aufsichtsbehörde, die für die Überwachung der Börsen im Land zuständig ist. Unterdessen bestätigte Coincheck das gestohlene Geld den betroffenen 260.000 Nutzern zurückzuerstatten. Laut der Ankündigung werden die Erstattungen mit dem Eigenkapital der Börse vorgenommen. 

UPDATE zur Lage:

NEM erstellt ist gerade damit beschäftigt ein automatisiertes Tagging-System, das in 24-48 Stunden einsatzbereit sein soll, zu erstellen. Dieses System soll dem abgeflossenen Geld folgen und jedes Konto taggen, das damit in Verbindung steht. NEM hat den Exchanges bereits gezeigt, wie die Überprüfung stattfindet und ob ein Account getaggt wurde. Die gute Nachricht, nach all dem damit entstandenen Chaos, ist, dass das erbeutete Geld damit erstmal nicht weiter transferiert werden kann. Wir halten euch hier auf dem Laufenden

Ripple mit neuen Partnerschaften
Nachdem vergangene Woche die Partnerschaft mit dem Unternehmen MoneyGram, einer der größten Dienstleister für den internationalen Zahlungsverkehr, verkündet wurde, verging kaum eine Woche bis zur nächsten Bekanntgabe Ripples für weitere Kooperationen. Diese umfasst die Telekommunikationsunternehmen IDT Corporation und MercuryFX. Diese möchten sich die Funktionalität von xRapid zu nutze machen und den XRP Token in ihrem Geschäft einsetzen. Ziel sei eine schnellere Ausführung von Transaktionen zwischen unterschiedlichen Währungsräumen sowie die Minimierung von Kosten. Der xRapid-Service soll das klassische länderübergreifende Transaktionssystem der Finanzdienstleister ablösen. Der Ripple Kurs wurde hierdurch kaum beeinflusst.

Coinbase vs. Robinhood

Coinbase vs. Robinhood

Robinhood App – NULL GEBÜHREN
Robinhood, der selbsternannte „am schnellsten wachsende Online-Broker der Geschichte“, steigt in das Kryptowährungs-Geschäft ein.
Mit der No-Commission-Aktienhandels-App Robinhood wird es ab Februar möglich sein Bitcoin wie auch weitere Coins ohne zusätzliche Transaktionsgebühren zu kaufen und verkaufen. Dies dürfte ein progressiver, wie auch wichtiger Schritt für die US-Firma darstellen, denn gerade bei Millennials ist Robinhood ein großer Hit. Berichten zufolge nutzen 3 Millionen User mit einem Durchschnittsalter von 26 Jahren den Service. Sich in die Kryptowelt zu wagen, wird durch die Generation, die bereits wohltuend herbeigesehnt. Der Dienst soll in der ersten Jahreshälfte schrittweise eingeführt werden. Übrigens ruft die amerikanische Kryptobörse Coinbase im Vergleich Gebühren von 1,5 bis 4 Prozent auf.

Nordea Bank spricht internes Bitcoin Verbot aus
Die Furcht der Banken vor den Kryptowährungen wird immer größer. So bestätigte die Nordea Bank in Schweden ein Bitcoin-Verbot für deren Mitarbeiter. Angestellte die bereits Bitcoins besitzen, müssten sie aber nicht verkaufen, auch wenn Nordea es ihnen Nahe legt. Die Risiken seien laut Geschäftsführung zu hoch (Insidertrading, Geldwäsche, das übliche Gerede) und der Schutz der Angestellten sowie der Bank sei ungenügend. Ab dem 28. Februar dürfen Mitarbeiter demnach nicht mehr in Kryptowährungen investieren.

Coinbase mit erfolgreichem Jahr 2017
Amerikas größter Bitcoin-Exchange, Coinbase, hat ein sensationelles Geschäftsjahr hinter sich. Dank des steilen Anstieg des Bitcoin-Kurses und der anhaltend hohen Nachfrage hat die Firma, mit Sitz in San Francisco 2017, mehr als eine Milliarde US-Dollar Umsatz gemacht – das sind durchschnittlich 2,7 Mio. USD pro Tag. Coinbase hat damit seine Umsatzziele bei weitem übertroffen und damit das Interesse von vielen Investoren geweckt. Denen wurde mit der Aussage, dass man kein neues Risikokapital aufnehme, eine Abfuhr erteilt. Das Geschäft weist eine hervorragende Liquidität vor, sodass keine neuen Investments von Nöten sind.

Stripe stellt Service für Bitcoin ein
Der Bezahl-Service Stripe verkündet, dass er am 23. April den Support für den Bitcoin einstellen wird. Stripe hatte bereits 2014 begonnen, seine Nutzer – in der Regel Online-Shops – Bitcoin als Bezahlmöglichkeit anzubieten. Wie man berichtet sei die Nutzung seit Aufstieg des Bitcoin stark zurückgegangen. Aufgrund der hohen Volatilität und Transaktionsgebühren wird die Kryptowährung nicht als Zahlungsmittel, sondern hauptsächlich als Asset betrachtet.

Vitalik Buterin pro ICO Schutz

Vitalik Buterin pro ICO Schutz

Buterin für DAICOs als Schutz vor Scam ICOs
Nachdem auch heute News kursieren, dass das gehypte Benebit ICO ein Scam war, welches mit 2,7 Mio. USD einen plötzlichen EXIT vollzog, brachte Ethereum Mitgründer Vitalik Buterin hervor, wie betrügerische ICOs künftig verhindert werden könnten. Buterin schlägt als Mittel der Prävention sogenannte DAICOs (Decentralized Autonomous Inital Coin Offerings) vor. Diese sollen sicherstellen, dass der eingezahlte Betrag auch wirklich für das im Whitepaper beschriebene Projekt verwendet wird. Das steckt hinter einem DAICO: Den Team wird nicht das gesamte Geld auf einmal zugewiesen, sondern etappenweise ausgezahlt. Wurde ein Meilenstein laut Whitepaper erreicht, erfolgt die nächste gekoppelte Finanzfreigabe. Abgewickelt wird der prozess über eine dezentrale Blockchain.
Buterin möchte damit auch das Image von Ethereum stärken, welches durch jeden Betrug in Mitleidenschaft gezogen wird.

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